Allogene Stammzelltransplantation nach dosisreduzierter Konditionierung bei Patienten mit hämatologischen Systemerkrankungen oder soliden Tumoren

2004 ◽  
Vol 61 (6) ◽  
pp. 385-388
Author(s):  
Kröger

Die allogene Stammzelltransplantation ist für viele hämatologische Systemerkrankungen eine etablierte Therapiemethode mit einem hohen kurativen Potential, aber auch mit einer hohen Nebenwirkungsrate bis hin zur therapiebedingten Mortalität. Deshalb wird die allogene Stammzelltransplantation in der Regel nur bei jüngeren Patienten in gutem Allgemeinzustand durchgeführt. Neuere, dosis-reduzierte oder auch nicht-myeloablative Konditionierungen vor der allogenen Stammzelltransplantation zeigen eine deutlich geringere Toxizität und damit auch eine deutlich niedrigere therapiebedingte Mortalität, so dass diese Therapieform auch bei älteren oder komorbiden Patienten durchgeführt werden kann, die bisher nicht für eine Standard-Konditionierung in Frage kamen.

2012 ◽  
Vol 03 (04) ◽  
pp. 159-159
Author(s):  
Angelika Bischoff

Neue retrospektive und prospektive Daten bestätigen, dass Transfusionsabhängigkeit und Eisenüberladung bei myelodysplastischen Syndromen (MDS) mit niedrigem und hohem Risiko und aplastischer Anämie wichtige Prognosefaktoren sind. Eine Chelattherapie reduziert nicht nur die Eisenüberladung, sondern verbessert auch die Hämatopoese, sodass der Transfusionsbedarf abnimmt.


Der Internist ◽  
1999 ◽  
Vol 40 (12) ◽  
pp. 1249-1256 ◽  
Author(s):  
H. Einsele ◽  
L. Kanz

2019 ◽  
Vol 76 (9) ◽  
pp. 542-548
Author(s):  
Andreas Holbro ◽  
Dominik Heim ◽  
Astrid Tschan-Plessl ◽  
Katharina Baur ◽  
Jörg P. Halter ◽  
...  

Zusammenfassung. Die Transfusionsmedizin und die allogene Stammzelltransplantation gehören im Bereich der Hämatologie zu den bekannten und etablierten zellulären Therapien. Seit Jahrzehnten versucht man das patienteneigene Immunsystem so umzuprogrammieren, dass Tumorkrankheiten bekämpft werden. Ein Durchbruch ereignete sich durch die Herstellung und Optimierung von sog. chimeric antigen receptor (CAR) T-Zellen, gentechnologisch hergestellte, patienteneigene Lymphozyten, welche gezielt gegen ein Tumorantigen gerichtet sind. In diesem Übersichtsartikel diskutieren wir den Aufbau von CAR T-Zellen, deren Herstellung und den Ablauf einer CAR T-Zell Therapie in den Indikationen wie sie zurzeit zugelassen sind inklusive mögliche Komplikationen. Ausserdem geben wir einen Ausblick über die möglichen Zukunftsperspektiven zellulärer Therapien unter Berücksichtigung der aktuellen Herausforderungen.


Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document