Intraoperatives Neuromonitoring: Elektroenzephalografie

Author(s):  
Victoria Windmann ◽  
Susanne Koch

ZusammenfassungIntraoperatives Neuromonitoring mittels Elektroenzephalografie (EEG) ermöglicht eine Überwachung der Narkosetiefe und soll das Auftreten intraoperativer Wachheit, eines postoperativen Delirs und postoperativer kognitiver Defizite verhindern sowie Prozesszeiten im OP verkürzen. Der Beitrag zeigt, wie Roh-EEG, Spektrogramme und prozessierte Indizes für unterschiedliche Altersgruppen und Anästhetika zu interpretieren sind und welcher klinische Nutzen sich daraus ergibt.

Der Chirurg ◽  
2013 ◽  
Vol 84 (12) ◽  
pp. 1049-1056 ◽  
Author(s):  
H. Dralle ◽  
K. Lorenz ◽  
P. Schabram ◽  
T.J. Musholt ◽  
C. Dotzenrath ◽  
...  

2020 ◽  
Vol 43 (03) ◽  
pp. 249-256
Author(s):  
Kerstin Lorenz ◽  
Claudiu Pfeiffer

ZusammenfassungDer größte Anteil der Nebenschilddrüsenchirurgie entfällt auf den primären Hyperparathyreoidismus, für den ursächlich das solitäre Nebenschilddrüsenadenom überwiegt. Die gesicherte Diagnose des primären Hyperparathyreoidismus indiziert prinzipiell die einzig kurative Therapie, die Operation. Für eine erfolgreiche Operation und v. a. für ein fokussiertes Vorgehen ist die präoperative Lokalisation sehr hilfreich, aber eine negative oder inkonklusive Lokalisation stellt keine Kontraindikation zur Operation dar. In der modernen Hyperparathyreoidismuschirurgie kommen technische Hilfsmittel wie Lupenbrille, intraoperative PTH-Bestimmung und intraoperatives Neuromonitoring zum Einsatz. Hyperparathyreoidsmusformen, die mit einer Mehrdrüsenerkrankung einhergehen, erfordern eine bilaterale Exploration und eine abgewogene, individuell angepasste Entscheidung zum Ausmaß der erforderlichen Nebenschilddrüsenresektion. Insbesondere Wiederholungseingriffe bei Persistenz oder Rezidiv eines Hyperparathyreoidismus sollten nur in Zentren mit ausgewiesener endokrin-chirurgischer Expertise und moderner technischer Ausstattung durchgeführt werden.


2019 ◽  
Vol 50 (04) ◽  
pp. 206-212
Author(s):  
Ehab Shiban ◽  
Sebastian Ille ◽  
Bernhard Meyer

ZusammenfassungDas intraoperative Neuromonitoring (IONM) findet abgesehen von seiner Anwendung bei der Resektion von supratentoriellen Raumforderungen auch Anwendung in der Wirbelsäulenchirurgie. Hier muss einerseits zwischen verschiedenen Indikationen für den Einsatz des IONM, sowie den einzelnen IONM-Modalitäten unterschieden werden. Diese werden teilweise kontrovers diskutiert. Im folgenden Artikel sollen sowohl die Indikationen wie auch die Modalitäten des IONM in der Wirbelsäulenchirurgie beschrieben und basierend auf der aktuellen Evidenz diskutiert werden.


HNO ◽  
2020 ◽  
Vol 68 (11) ◽  
pp. 801-809
Author(s):  
P Stankovic ◽  
J. Wittlinger ◽  
R. Georgiew ◽  
N. Dominas ◽  
S. Hoch ◽  
...  

Zusammenfassung Obwohl die Geschichte des intraoperativen Neuromonitorings (IONM) bereits in das 19. Jahrhundert zurückdatiert werden kann, hat sich diese Methode bis vor Kurzem nicht von der reinen Differenzierung des Nervs weiterentwickelt. Erst das kontinuierliche IONM (cIONM) ermöglichte die durchgehende Analyse der Reizamplituden und -latenzen, welche mittlerweile ebenfalls in die Software gängiger Monitoringsysteme integriert wurde. Zielsetzung des cIONM ist ein Real-Time-Monitoring des Nervenstatus während des Eingriffs, um so drohende Nervenverletzung erkennen und verhindern zu können und die postoperative Funktion des Nervs vorhersehbar zu erhalten. Trotz einiger Nachteile wie falsch-positiver oder -negativer Alarme, technischer Artefakte und seltener Nebenwirkungen bleibt das cIONM ein gutes Hilfsmittel, das noch weiterentwickelt wird. In der Literatur sind sowohl aktive (acIONM) als auch passive (pcIONM) Reiz- und Ableitmethoden des cIONM beschrieben. Derzeit gängige Anwendungsgebiete des cIONM umfassen die Schilddrüsenchirurgie mit der kontinuierlichen Stimulation des N. vagus sowie die Chirurgie des Kleinhirnbrückenwinkels (KHBW) mit dem Monitoring des N. facialis; hierbei werden neben kontinuierlicher Stimulation auch die Entladungsmuster des Nervs analysiert. Des Weiteren ist in die Chirurgie des KHBW das kontinuierliche Monitoring des Hörnervs etabliert.


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