Zeitschrift für Religionswissenschaft
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Published By Walter De Gruyter Gmbh

2194-508x, 0943-8610

2021 ◽  
Vol 29 (2) ◽  
pp. 185-185
Author(s):  
Oliver Freiberger ◽  
Christoph Kleine


2021 ◽  
Vol 29 (2) ◽  
pp. 216-237
Author(s):  
Nicole Maria Bauer

Zusammenfassung In diesem Beitrag wird die gegenwärtige katholische Exorzismus-Praxis in Hinblick auf Macht, Machtdynamiken und Machtverhältnisse erläutert. Dabei werden die Hauptakteur*innen des katholischen Exorzismus, der Exorzist (männlicher katholischer Priester), die „Besessenen“ (Männer und Frauen) und der/die Besetzer*innen (Teufel, Dämonen*innen) in den Blick genommen und anhand der Analyse von Primärquellen wie kirchenrechtlicher und liturgischer Dokumente (Rituale Romanum, Codex Iuris Canonici) sowie aktueller Publikationen und Webseiten untersucht. Der katholische Exorzismus bezieht sich in seiner gegenwärtigen Umsetzung auf einen Ritualtext des frühen 17. Jahrhunderts, der in den 90er-Jahren des 20. Jahrhunderts einer Überarbeitung unterzogen wurde. Das Rituale Romanum (1614) stellt die Grundlage der weltweit durchgeführten kirchlichen Exorzismus-Praxis dar und ist kirchenrechtlich verankert. In der gegenwärtigen Praxis des Exorzismus werden Machtpositionen sichtbar, die in den religiösen Heilungspraktiken repetiert und zementiert werden und fundamentale Machtstrukturen der katholischen Kirche widerspiegeln.



2021 ◽  
Vol 29 (2) ◽  
pp. 290-298
Author(s):  
Hubert Seiwert


2021 ◽  
Vol 29 (2) ◽  
pp. 186-215
Author(s):  
Isabel Laack

Zusammenfassung In der Debatte um die Integrität der Religionswissenschaft verteidigen einige Autoren angesichts der Dominanz metatheoretischer Reflexionen und diskursanalytischer Genealogien des Religionsbegriffs die außereuropäische Religionsgeschichte als Kerngeschäft der Disziplin. Statt die Bedeutung der Religionsgeschichte für die Theoriebildung hervorzuheben, stellt der Artikel die umgekehrte Frage: Welchen Nutzen haben neuere theoretische Ansätze wie Postkolonialismus, Diskurstheorie und Religionsästhetik für die konkrete religionshistorische Arbeit? Der aus diesen Ansätzen resultierende Perspektivwechsel wird am Beispiel aztekischer Göttervorstellungen diskutiert, konkret an León-Portillas dominanter Rekonstruktion eines aztekischen philosophischen Monotheismus. Seine Interpretation wird postkolonial und diskursiv dekonstruiert und eine religionsästhetisch inspirierte Neuinterpretation eines Teilaspekts, dem Göttertitel Yohualli Ehecatl, vorgeschlagen.



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