Arbeit in der digitalisierten Welt
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Published By Springer Berlin Heidelberg

9783662622148, 9783662622155

Author(s):  
Conny H. Antoni ◽  
Erich Latniak ◽  
Ulrike Hellert

ZusammenfassungDas Projekt vLead untersuchte Belastungen und Ressourcen digitaler Projekt- und Teamarbeit für Führungskräfte, Beschäftigte und Unternehmen und wie Kompetenzen, Innovations- und Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Work-Life -Balance gefördert werden können. Hierzu wurden Instrumente ressourcenorientierter und effektiver Führung digitaler Projekt- und Teamarbeit partizipativ entwickelt und erprobt. Mit den online Tools OrgaCheck und TeamCheck, dem Screeningfragebogen für operative Führungskräfte, sowie dem Handbuch Kompass – Zeit und Vertrauen liegen erprobte Instrumente zur Analyse der Situation und zur Ableitung konkreter Maßnahmen zur Förderung der digitalen Zusammenarbeit und Führung auf Unternehmens-, Team- und individueller Ebene vor, mit zahlreichen und vielfältigen praktischen Handlungsempfehlungen, Checklisten, sowie Umsetzungsbeispielen. Das online Tool IdeaCheck unterstützt, angelehnt an das Stage-Gate-Konzept in der Produktentwicklung, Innovationsprozesse im Unternehmen.



Author(s):  
Alexandra Schmitz ◽  
Fuyin Wei ◽  
Hans Uske ◽  
Bernd Noche

ZusammenfassungDas BMBF-geförderte Verbundprojekt „Gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung für digitalisierte Dispositions- und Dokumentationsaufgaben in der Logistik“ (Pro-DigiLog) betrachtete die Digitalisierung der Arbeit in der Logistikbranche und deren Auswirkungen auf die Beschäftigten und Unternehmen.Im Kapitel fassen die Autoren die Ergebnisse des Forschungsprojektes zusammen, indem sowohl eine ingenieurwissenschaftliche Entwicklung im Rahmen des Projekts beschrieben wird als auch eine aus dem Projekt resultierende Diskussion. Dabei werden die Besonderheiten der Logistik und die Bedeutung der Digitalisierung dargestellt. Mit der beispielhaften Beschreibung eines Dokumentationsprozesses in einem Pilotunternehmen wird ein Verfahren aufgezeigt, wie sich Dokumentationsprozesse in der Logistik kostengünstig digitalisieren lassen. Ferner wird mithilfe von sieben Thesen zur Digitalisierung in der Logistik und den Möglichkeiten gesundheitsförderlicher Arbeitsgestaltung ein Resümee gezogen.



Author(s):  
Daniel Grießhaber ◽  
Uwe Laufs ◽  
Johannes Maucher ◽  
Nadine Miedzianowski ◽  
Zofia Saternus ◽  
...  

ZusammenfassungDurch die Verbreitung von Smartphones und Laptops sind viele Arbeitnehmer ständig erreichbar und in der Lage, ortsunabhängig zu arbeiten. Dies führt zu dem Problem, dass die Grenze zwischen Freizeit und Arbeit verschwimmt und dass für viele Arbeitnehmer unterbrechungsfreie Regenerationsphasen zur Seltenheit werden. Das Forschungsprojekt SANDRA verfolgt den Ansatz des Erreichbarkeitsmanagements, wobei die ständige Erreichbarkeit sowohl durch organisatorische Maßnahmen als auch durch eine technische Lösung, einen Erreichbarkeitsassistenten für Smartphones, zurückgedrängt werden soll. Im Projekt wurden interdisziplinär Stakeholder-Präferenzen in Interviews sowie einer Breitenbefragung erhoben. Das Projekt wurde rechtswissenschaftlich begleitet, wobei rechtliche Empfehlungen in die Entwicklung der Maßnahmen einflossen. Die Maßnahmen wurden in zwei Anwenderunternehmen erprobt und werden in der Evaluation per HRV-basierter Stressmessung auf ihre Wirksamkeit überprüft.



Author(s):  
Michael Gühne ◽  
Melanie Mischer ◽  
Tim Lukas Kirsch ◽  
Ulrike Pietrzyk ◽  
Thomas Günther ◽  
...  

ZusammenfassungDer Einsatz vernetzter digitaler Arbeitsmittel erhöht den Anteil komplexer Wissens- und Innovationsarbeit. Überforderung durch inadäquate fremd- oder selbstgesetzte Zeitvorgaben erhöht das Risiko gesundheitlicher Beeinträchtigungen. Für komplexe Wissens- und Innovationsarbeit existiert kein Verfahren zur Zeitbedarfsermittlung. Ziel des Verbundprojekts GADIAM ist die Entwicklung eines Verfahrens zur Ermittlung nachhaltiger Zeitbedarfe für komplexe Wissens- und Innovationsarbeit. Dafür wird das partizipative Verfahren zur Zeitbedarfsermittlung von Debitz et al. (2012) auf komplexe Wissens- und Innovationsarbeit übertragen und in einem zweischrittigen Fallstudiendesign weiterentwickelt. Im Ergebnis wurde ein aus fünf Schritten bestehendes Verfahren zur Ermittlung nachhaltiger Zeitbedarfe für komplexe Wissens- und Innovationsarbeit samt Rechnungsmodell zur monetären und nichtmonetären Bewertung der Ergebnisse sowie eine Handlungsanleitung und ein Schulungskonzept entwickelt.



Author(s):  
Thimo Keller ◽  
Christian Bayer ◽  
Joachim Metternich ◽  
Stephanie Schmidt ◽  
Mehrach Saki ◽  
...  

ZusammenfassungMit der zunehmenden Digitalisierung von Herstellungsverfahren ändern sich auch in industriellen Produktionsumgebungen die Arbeitsinhalte und das Arbeitsumfeld der Beschäftigten. Die Diversifikation von Produkten erhöht die Komplexität in der Produktion, wodurch die Anforderungen an die Beschäftigten steigen. Unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Mitarbeitenden und der betrieblichen Interessen stellt sich die Frage, wie eine leistungsförderliche Arbeitsplatzgestaltung aussehen soll. In Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie entwickelt und erprobt das Forschungsprojekt IntAKom (Intelligente Aufwertung der manuellen und teilautomatisierten Arbeit durch den Einsatz digitaler Kommunikationstechnologie) konstruktive Ansätze guter digitaler Assistenz in der Produktion.



Author(s):  
Tobias Rusch ◽  
Michael Hueber ◽  
Florian Kerber ◽  
Robin Sochor ◽  
Klaus Fink ◽  
...  

ZusammenfassungAls Ergebnis des Förderprojektes SynDiQuAss liegt ein partizipatives und praktisch evaluiertes Vorgehensmodell zur Integration von digitalen Assistenzsystemen an Montagearbeitsplätzen in KMU mit produktionstechnischem Hintergrund vor. Als normatives Rahmenwerk wurde zu Beginn ein gemeinsames Commitment der Projektpartner unter besonderer Berücksichtigung der Interessen der betroffenen WerkerInnen verabschiedet, welches durch regelmäßige Evaluationen die Akzeptanz und den Systemnutzen der entwickelten Lösungsansätze absichert. Anhand prototypischer Anwendungsszenarien wurden Methoden für systematische Auswahl und Applikation kognitiver und physischer Assistenzsysteme an bisher nicht automatisierten Montagearbeitsplätzen entwickelt. Eine zentrale Software implementiert das formale Modell der digitalisierten Montageanweisung, mit der die Assistenzsystemfunktionalitäten für jeden Montageschritt gesteuert werden, und realisiert die Schnittstelle zur Anbindung anderer Unternehmensbereiche. Das modulare Aufbaukonzept wurde in einem spezifizierten Demonstratorarbeitsplatz umgesetzt und in den beteiligten Industriepartnern mit deren MitarbeiterInnen evaluiert.



2021 ◽  
pp. 113-127
Author(s):  
Thomas Hardwig ◽  
Stefan Klötzer ◽  
Alfred Mönch ◽  
Tobias Reißmann ◽  
Carsten Schulz ◽  
...  

ZusammenfassungKollaborationsplattformen ermöglichen die orts- und zeitunabhängige Zusammenarbeit. In CollaboTeam wurden betriebliche Einsatzmöglichkeiten erprobt und Empfehlungen entwickelt. Der Beitrag präsentiert Erfahrungen der Verbundpartner und ein Modell zur Arbeit mit Kollaborationsplattformen, das (1) umschreibt, wie Unternehmen strategische Ziele für die Plattform-Nutzung formulieren; wie sie (2) in einer Analyse der Passung von „people-task-technology“ den Handlungsbedarf für die Arbeitsgestaltung identifizieren und (3) daraus Handlungsbedarf für sechs Gestaltungsfelder entwickeln: Lernen/Entwicklung, Führung/Betreuung, Technik/Räume, Anpassung/Change, Werte/Kultur, Zusammenarbeit/Regeln. Zentral für die Arbeitsgestaltung sind iterative Lern-, Weiterentwicklungs- und Aushandlungsprozesse zwischen Akteuren. Die damit verbundenen Herausforderungen können nur mit einem auf diese Prozesse ausgerichteten sozio-technischen Ansatz der Arbeitsgestaltung bewältigt werden.



Author(s):  
Ricarda B. Bouncken

ZusammenfassungDas Verbundprojekt Humanisierung digitaler Arbeit durch Cowork-Spaces (Hierda) beschäftigt sich mit neuen Formen der Arbeit, konkret dem Coworking. Ziel des Projektes war zunächst die Analyse von Formen der Coworking-Spaces. Anschließend wurden Instrumente entwickelt, mit denen Treiber und Barrieren in Coworking-Spaces gestärkt respektive entfernt werden können. Dabei steht die Humanisierung der digitalen Arbeit im Vordergrund. Für dieses Ziel arbeiten Partner aus Wissenschaft und Praxis Hand in Hand zusammen. Anschließend erfolgt die Implementierung der Instrumente zunächst bei den Projekt- und Umsetzungspartnern, später bei Coworking-Spaces und Unternehmen in ganz Deutschland. Durch eine begleitende Evaluation der Instrumente werden am Ende Best Practices abgeleitet.



Author(s):  
Stephan Kaiser ◽  
Arjan Kozica ◽  
Bianca Littig ◽  
Madlen Müller ◽  
Ricarda Rauch ◽  
...  

ZusammenfassungDas Projekt DigiTraIn 4.0 hat ein Beratungskonzept entwickelt und erprobt, das Unternehmen bei der erfolgreichen Digitalisierung ihrer Arbeitswelt unterstützt. Das Beratungskonzept basiert auf vier anwendungsorientierten Instrumenten: Der Digitalisierungsatlas bildet die Digitalisierung der Arbeitswelt in all ihren Dimensionen ab und ermöglicht es, die Notwendigkeit sowie Chancen und Risiken der Veränderungen zu verstehen. Hierauf aufbauend können Unternehmen mit dem Digitalisierungsindex ihren aktuellen Ist-Digitalisierungsgrad der Arbeitswelt individuell bestimmen. Der individuelle Digitalisierungsgrad dient als Ausgangspunkt für den Digitalisierungskompass, der es dem Unternehmen ermöglicht, die Soll-Vorstellung der digitalen Arbeitswelt zu illustrieren und eine unternehmensspezifische Transformationsagenda abzuleiten. Der Beratungsprozess und die Entwicklung der zentralen Instrumente werden in diesem Beitrag dargestellt.



Author(s):  
Jochen Teizer ◽  
Markus König ◽  
Thomas Herrmann ◽  
Markus Jelonek ◽  
Stephan Embers ◽  
...  

ZusammefassungDie digitale Transformation der Bauindustrie ist bereits in vollem Gang. Für die Planung und Umsetzung des Arbeitsschutzes in Bauprojekten werden die digitalen Möglichkeiten aktuell noch nicht konsequent genutzt. DigiRAB entwickelt smarte Prozesse und Technologien für das sichere Arbeiten auf Baustellen. Hierzu gehören (1) digitales Planen der Arbeitssicherheit, (2) pro-aktives Warnen, Melden und Auswerten von Beinahe-Unfällen in Echtzeit und (3) personalisiertes Schulen und Lernen in der Gefahrenerkennung.



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