künstliche beatmung
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2019 ◽  
pp. IV-VIII
Author(s):  
Taher Valika ◽  
Anthony C Chin ◽  
Dana M Thompson ◽  
Rashmi Kabre ◽  
Jennifer M. Lavin ◽  
...  
Keyword(s):  

Kinder mit angeborenem zentralem Hypoventilationssyndrom (CCHS) haben eine auf einer PHOX2B-Mutation beruhende Störung der Atmungsregulation, die künstliche Beatmung zur Lebenserhaltung notwendig macht. Bei einigen CCHS-Patienten streben die Familien den Einsatz eines über den Nervus phrenicus wirkenden Zwerchfellschrittmachers (ZSM) im Schlaf an, um die Entfernung der Trachealkanüle zu ermöglichen. Veröffentlichte Daten über den ZSM zur Lebenserhaltung im Schlaf bei Kindern mit CCHS nach Dekanülierung und zur damit verbundenen respiratorischen Dynamik bei Kleinkindern liegen nur in begrenztem Umfang vor. Wir berichten über eine Fallserie von 3 Kindern, die im Alter von 3,3-4,3 Jahren dekanüliert wurden. Schlafendoskopien unter der ZSM-Anwendung ergaben vollständige Obstruktionen der Atemwege auf verschiedenen Ebenen (oropharyngeal, supraglottisch, glottisch usw.) trotz Modifikation der Schrittmachereinstellungen. Echtzeitanalysen des endexspiratorischen CO2 und SpO2 bestätigten einen unzureichenden Gasaustausch. Da die Familien eine erneute Tracheostomie ablehnten, wurden alle 3 Patienten zur Lebenserhaltung auf nicht invasive Maskenbeatmung im Schlaf umgestellt. Diese Ergebnisse unterstreichen, dass im Hinblick auf eine eventuelle Dekanülierung von Kleinkindern mit CCHS, bei denen ein ZSM die Lebenserhaltung im Schlaf gewährleisten soll, extrem vorsichtig vorzugehen ist. Die Patienten bzw. ihre Eltern müssen sich darauf einstellen, dass nach der Dekanülierung eine Abhängigkeit von der nicht invasiven Maskenbeatmung (anstelle des ZSM) im Schlaf bestehen bleibt. Diese Information könnte zur besseren Versorgung von Kleinkindern mit CCHS und ZSM und zu realistischen Erwartungen bezüglich der Dekanülierung beitragen.



2017 ◽  
pp. 77-113
Author(s):  
Rolf F. Maier
Keyword(s):  


2016 ◽  
pp. 145-195
Author(s):  
Hans-Joachim Kohl ◽  
Stefan Mersmann
Keyword(s):  


Pneumo News ◽  
2015 ◽  
Vol 7 (5) ◽  
pp. 61-61
Author(s):  
Keyword(s):  


2015 ◽  
Vol 63 (1) ◽  
Author(s):  
Jörn Kretschmer ◽  
Christoph Schranz ◽  
Axel Riedlinger ◽  
Knut Möller
Keyword(s):  

ZusammenfassungDie künstliche Beatmung stellt eine etablierte Therapie in der Intensivmedizin dar. Trotz der routinemäßigen Anwendung kann es bei schwerkranken Patienten zu Komplikationen kommen. Die modellbasierte Entscheidungsunterstützung erlaubt eine Verbesserung der Therapie, indem an den Patienten angepasste Modelle für Prädiktionen genutzt und damit Therapieeinstellungen individuell optimiert werden. Die eingesetzten Modelle sollten dabei an den Krankheitszustand des Patienten, an die vorliegenden Daten sowie an die aktuelle klinische Fragestellung anpassbar sein und neben der Atemmechanik ebenfalls die wichtigen Bereiche Gasaustausch und Hämodynamik umfassen. Die gezeigten hierarchisch geordneten Modellfamilien erlauben eine flexible Anpassung an die aktuelle klinische Situation, eine robuste Identifikation der Modellparameter sowie eine umfassende Abbildung des Patienten.



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