febrile neutropenie
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2019 ◽  
Vol 144 (24) ◽  
pp. 1697-1702 ◽  
Author(s):  
Winfried V. Kern

Was ist neu? Neue bzw. neu bewertete Nebenwirkungen Eine Reihe von unerwünschten Wirkungen der Fluorchinolone wurde neu bewertet. Die meisten dieser Nebenwirkungen sind bereits bekannt und im Vergleich zu den häufigen zentralnervösen Störungen relativ selten. Zu neuen unerwünschten Wirkungen der Fluorchinolone gehören erhöhte Risiken für Aortananeurysmata/Aortendissektion und für sehr seltene lang anhaltende, möglicherweise nicht reversible periphere Neuropathien, Muskelschmerzen, Bewegungs- und Gangstörungen, deren Assoziation mit Fluorchinolonen unsicher und deren Genese und Behandlung unklar sind. Risiko zusätzlicher Fälle mit Nebenwirkungen Basierend auf Hochrechnungen werden auf 100 000 Fluorchinolon-Behandelte (im Vergleich zu anderen Antibiotika) mehr als 1000 zusätzliche Fälle mit Nebenwirkungen geschätzt, vor allem Fälle mit neuropsychiatrischen Nebenwirkungen sowie an zweiter Stelle Tendinopathien/Sehnenrupturen sowie Arzneimittelhepatitis. Indikationseinschränkungen Sie betreffen in Deutschland vor allem die Behandlung von Pneumonien und Atemwegsinfektionen, bei denen alternative, ähnlich wirksame Substanzen zur Verfügung stehen. In der Behandlung der unkomplizierten Zystitis sind in Deutschland sowieso andere Substanzen empfohlen. Vorbeugende Behandlungen mit Fluorchinolonen sollten nicht durchgeführt (Reisediarrhoe, rezidivierende Zystitis) oder kritisch überdacht werden (febrile Neutropenie, spontan bakterielle Peritonitis). Eine vermehrte Aufklärung der Patienten erscheint sinnvoll und notwendig.



2018 ◽  
Vol 21 (12) ◽  
pp. 79-79
Author(s):  
Ine Schmale
Keyword(s):  


2015 ◽  
Vol 18 (7-8) ◽  
pp. 31-31
Author(s):  
Wolfgang Zimmermann
Keyword(s):  


2015 ◽  
Vol 18 (1-2) ◽  
pp. 50-50
Author(s):  
Christina Berndt
Keyword(s):  


Uro-News ◽  
2013 ◽  
Vol 17 (9) ◽  
pp. 68-68
Author(s):  
Waltraud Paukstadt
Keyword(s):  


2013 ◽  
Vol 16 (7-8) ◽  
pp. 71-71
Author(s):  
Kathrin von Kieseritzky
Keyword(s):  


2013 ◽  
Vol 16 (1) ◽  
pp. 46-46
Author(s):  
red
Keyword(s):  


2010 ◽  
Vol 01 (06) ◽  
pp. 283-284
Author(s):  
Alexander Kretzschmar

Das Auftreten eines Tumorlysesyndroms (TLS) ist eine lebensbedrohliche klinische Notfallsituation. Das Risiko wird jedoch oft unterschätzt, möglicherweise, weil es ein seltenerer Zwischenfall als beispielsweise eine febrile Neutropenie ist. Eine aktuelle, hochrangig publizierte multizentrische Phase-III-Studie zeigt, dass Rasburicase (Fasturtec®) bei Erwachsenen mit einer Hyperurikämie oder einem hohen Risiko für ein TLS schneller zu einer Kontrolle der Harnsäurewerte im Plasma führte als Allopurinol. Rasburicase wurde sowohl als Monotherapie als auch in der sequenziellen Kombination mit Allopurinol gut vertragen.



2010 ◽  
Vol 01 (02) ◽  
pp. 95-96
Author(s):  
Karl B. Filip
Keyword(s):  

Bei einer myelosuppressiv wirkenden Chemotherapie kann eine febrile Neutropenie mit letalen Komplikationen ausgelöst werden. In dieser Situation ist eine konsequente Primärprophylaxe mit rekombinanten G-CSF-Präparaten weitaus wirksamer als die verzögert einsetzende prophylaktische Strategie, betonte Prof. Hartmut Link, Kaisers-lautern, auf einem Fachpresse-Workshop.





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