partielle resektion
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Phlebologie ◽  
2005 ◽  
Vol 34 (01) ◽  
pp. 15-18
Author(s):  
F. Präve ◽  
V. Hach-Wunderle ◽  
W. Hach

ZusammenfassungFragestellung: Die stadiengerechte Operation einer Stammvarikose der V. saphena magna gilt als Standardtherapie. Über das Schicksal des verbliebenen distalen Venensegments ist wenig bekannt. Die V. saphena magna hat eine wichtige Bedeutung als Transplantat in der Chirurgie der koronaren Herzkrankheit und der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit. Patienten und Methode: Wir erfassten 66 Patienten (89 Beine), bei denen vor 10,2 ± 5,4 Jahren eine partielle Resektion der V. saphena magna durchgeführt worden war. Das verbliebene Venensegment wurde auf seine potenzielle Verwendbarkeit als Bypass mit der farbkodierten Duplexsonographie untersucht. Dazu wurden 3 Kollektive gebildet (Kollektiv A: transplantationsfähige Gefäßsegmente; Kollektiv B: Venen mit leichter Dilatation; Kollektiv C: ungeeignete Gefäße mit folgenden Merkmalen: Venensegment <2 mm, Venenabschnitte <10 cm oder destruktive Veränderung). Ergebnisse: Dem Kollektiv A wurden 57 (65%), dem Kollektiv B 5 (5,6%) und dem Kollektiv C 27 (29,4%) Venensegmente zugeordnet. Die Gründe für eine Unbrauchbarkeit der Venen im Kollektiv C waren: Venensegment zu schmal 9 (28,1%), postphlebitisch 2 (6,2%) oder phlebosklerotisch verändert 4 (12,5%), verschlossen 4 (12,5%), unterbrochen 5 (15,6 %), zu kurz 8 (25%), mit multiplen Seitenästen 2 (6,2%) und fehlend 1 (3,1%). Schlussfolgerung: Die Ergebnisse rechtfertigen die stadiengerechte Operation einer Stammvarikose der V. saphena magna, weil 70,6% der belassenen Venensegmente potenziell als Bypass tauglich sind. Bei 29,4% besteht eine Unbrauchbarkeit des belassenen Segments. Die präoperative sonographische Untersuchung der V. saphena magna vor Transplantation erscheint daher sinnvoll.





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