globale verantwortung
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2021 ◽  

Der neue Convoco-Band wirft einen Blick auf auf die aktuellen Konstellationen der Gegenwart. Die globalen Institutionen waren bisher die Grundpfeiler der staatlichen, regelbasierten Zusammenarbeit, sie stehen aber zunehmend unter Druck und sind Schauplätze geopolitischer Auseinandersetzung. Im Gegenzug sehen wir neue Formationen und einen zunehmenden Einfluss nichtstaatlicher Akteure auf der Weltbühne. Dabei entstehen Partnerschaften zwischen Stakeholdern, die bisher nicht zusammengearbeitet haben. Regierungen kooperieren mit privaten Akteuren in ursprünglich hoheitlichen Bereichen. Unternehmer wie Bill Gates oder Michael Bloomberg übernehmen globale Verantwortung für Themen wie Gesundheit oder Umwelt. Transnationale zivilgesellschaftliche Bewegungen wie Fridays for Future und Black Lives Matter gewinnen angesichts der globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Pandemien oder Ungleichheit an Bedeutung. Der vorliegende Band untersucht diese neuen Konstellationen der Gegenwart. Welche Partnerschaften und Kooperationen ergeben sich aufgrund der politischen, wirtschaftlichen und technologischen Problemstellungen? Woher nehmen die neuen, nichtstaatlichen Akteure ihre Legitimität zum Handeln? Wie können wir die regelbasierte Zusammenarbeit von Staaten revitalisieren und Institutionen reformieren bzw. neu gründen? Mit Beiträgen u. a. von Udo Di Fabio, Clemens Fuest, Maha Aziz, Jörn Leonhard, Eugénia da Conceição-Heldt, Bazon Brock und Rudolf Mellinghoff. Eine Maxime von Convoco ist, heute Verantwortung für morgen zu übernehmen. Convoco will das Bewusstsein schaffen für die sich ständig verändernde, moderne Welt und die Herausforderungen, die sich dadurch für die Gesellschaft ergeben. Convoco bietet Plattformen, auf denen Fragen des künftigen Miteinanders in einer immer stärker vernetzten Welt diskutiert werden.



Author(s):  
Otto Luchterhandt

ZusammenfassungDas sog. Atomzeitalter hat den Menschen erstmals in eine globale Verantwortung für sein Überleben genommen. Die stürmische Entwicklung von Künstlicher Intelligenz, von maschinellem Lernen und Robotik sowie ihre Leistungsfähigkeit und systemische Vernetzung drohen die Verantwortung des Menschen für sein Handeln auszuhöhlen, sein Schicksal an nicht mehr beherrschbare komplexe technische Prozesse auszuliefern und die humane Welt von innen heraus zu zerstören. Der Beitrag unterstreicht gegenüber solchen Befürchtungen die Grenzen der Künstlichen Intelligenz, die sich aus ihrer maschinellen, funktionalen Eigenart ergeben, referiert die insbesondere von der EU ausgehenden Initiativen, die ethischen und rechtlichen Bedingungen der Verantwortung des Menschen für seine Entscheidungen zu sichern, und warnt davor, sich einem letztlich rein funktionalen, reduktionistischen Menschenbild anzupassen und zu unterwerfen.



Author(s):  
Sebastian Harnisch ◽  
Martina Vetrovcova




2020 ◽  
Vol 23 (4) ◽  
pp. 176-180
Author(s):  
Ruth Luisa Meding




2018 ◽  
Vol 62 (3-4) ◽  
pp. 246-259 ◽  
Author(s):  
Yusif Idies

ZusammenfassungErnährungsunsicherheit wird in den letzten Jahren immer häufiger mit individuellen, konsumgeleiteten Strategien begegnet. Fundamentale Prämisse ist hierbei die Souveränität der Konsumenten. Ihnen wird zugetraut, Warenproduktion und -vertrieb in signifikantem Ausmaß steuern zu können. Dabei wird jedoch vernachlässigt, dass die meisten Bedürfnisse verkörpert und nicht-reflexiv sind. Der Artikel fokussiert das Verhältnis von „Konsumentensouveränität“ und individuellem Bedürfnis. Er geht davon aus, dass die Entstehung von nachfragesteuernden Bedürfnissen einer inhärent ökonomischen Logik folgt und konsumgesteuerte Interventionen daher oftmals scheitern. Der Beitrag schließt mit einer knappen Diskussion der Möglichkeiten und Grenzen, globale Verantwortung auf lokaler Ebene zu übernehmen.



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