Fall 29 Neuritis vestibularis

2014 ◽  
physiopraxis ◽  
2020 ◽  
Vol 18 (10) ◽  
pp. 20-24
Author(s):  
Stefan Schädler

Plötzlich eintretender heftiger Drehschwindel mit Übelkeit, manchmal Erbrechen, Gangunsicherheit und Falltendenz zu einer Seite – Personen mit diesen Symptomen haben eine Neuritis vestibularis, sofern sich der Schwindel durch Bewegungen verstärkt, im Liegen abnimmt und das Gehör nicht betroffen ist. Physiotherapeuten können effektiv helfen, die Symptome zu mildern.


2003 ◽  
Vol 34 (03) ◽  
Author(s):  
P Schlindwein ◽  
S Bense ◽  
K Prange ◽  
M Lochmann ◽  
T Brandt ◽  
...  

2005 ◽  
Vol 32 (S 4) ◽  
Author(s):  
A Sprenger ◽  
E Zils ◽  
G Stritzke ◽  
A Krüger ◽  
H Rambold ◽  
...  

1998 ◽  
Vol 146 (9) ◽  
pp. 860-861
Author(s):  
A. Sarropoulos ◽  
J. Egger

2013 ◽  
Vol 44 (01) ◽  
Author(s):  
C Best ◽  
L Kreitner ◽  
P Rausch ◽  
P zu Eulenburg ◽  
B Baier ◽  
...  

2009 ◽  
Vol 28 (01/02) ◽  
pp. 18-20
Author(s):  
T. Brandt ◽  
M. Strupp

ZusammenfassungDer benigne periphere paroxysmale Lagerungsschwindel (BPPV) ist die häufigste Schwindelform, vor allem im höheren Alter. Die Lebenszeitprävalenz liegt bei 3%. Bei der klinischen Untersuchung sieht man bei den Lagerungsmanövern einen zum unten liegenden Ohr rotierenden und zur Stirn schlagenden vertikalen Lagerungsnystagmus. Die Canalolithiasishypothese, aus vielen Otokonien zusammengesetzte Agglomerate, kann alle Symptome und Befunde erklären. Der Nystagmus entspricht einer ampullofugalen Erregung des betroffenen hinteren vertikalen Bogengangs des unten liegenden Ohrs. Über 90% aller Fälle sind idiopathisch, also degenerativ, während die symptomatischen Fälle am häufigsten auf ein Schädeltrauma, Neuritis vestibularis und M. Menière zurückgeführt werden. Der seltenere BPPV des horizontalen Bogengangs wird durch Kopfdrehung um die Körperlängsachse im Liegen ausgelöst. Unbehandelt persistiert der BPPV bei etwa 30% der Patienten. Therapie der Wahl sind entweder das Semont- oder Epley-Manöver. Beide Manöver sind gleichermaßen wirksam, und die Heilungsrate liegt bei über 95% innerhalb weniger Tage. Das jährliche Rezidivrisiko des BPPV liegt bei etwa 15 bis 30%. Im Verlauf kommt es bei ca. 50% der Patienten zu einem Rezidiv, das auf die gleiche Art erfolgreich behandelt werden kann.


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