effektive dosis
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2021 ◽  
Author(s):  
Markus Borowski ◽  
Lukas Pirl ◽  
Christian Happel ◽  
Dirk Hellwig ◽  
Michael Mix ◽  
...  

ZusammenfassungNeun Jahre nach der letzten bundesweiten Erhebung von Daten zur Häufigkeit und Strahlenexposition nuklearmedizinischer Untersuchungen wurde in 71 Einrichtungen erneut ein umfangreicher Datensatz für die Jahre 2016 und 2017 zusammengetragen und analysiert. Die Auswertung basierte auf möglichst vollständigen Daten sämtlicher Untersuchungen des Erhebungszeitraums. Erstmalig wurden ebenfalls Daten zu computertomografischen (CT)-Untersuchungen im Rahmen der Hybridbildgebung erfasst. Die relative Häufigkeit untersuchter Organbereiche hat sich im Vergleich zur Vorgängerstudie relevant geändert. Die relative Häufigkeit von Schilddrüsen- und Skelettuntersuchungen ist deutlich rückläufig. Der Anteil der PET-Bildgebung hat sich mehr als verdoppelt. Die anhand applizierter Aktivitäten berechnete effektive Dosis sank im Mittel um mehr als 25 %, was jedoch vornehmlich auf Änderungen in den Dosiskoeffizienten zurückzuführen ist. Bei Untersuchungen, für die diagnostische Referenzwerte (DRW) existieren, sind Konvergenzen applizierter Aktivitäten zu diesen Werten erkennbar. Bei anderen Untersuchungen ist die Verteilung der in Einrichtungen im Mittel applizierten Aktivitäten teilweise recht heterogen. Die Höhe der Dosis der CT-Untersuchungen, die im Rahmen der Hybridbildgebung durchgeführt werden, unterscheidet sich relevant zwischen einzelnen Einrichtungen. Darüber hinaus besteht eine deutliche Überlappung der Verteilungen der Dosiswerte bei diagnostischen CT-Untersuchungen und solchen, die nach Aussage der Anwender ausschließlich zur Schwächungskorrektur und anatomischen Koregistrierung durchgeführt wurden.





2013 ◽  
Vol 52 (01) ◽  
pp. 43-50
Author(s):  
U. Kratzel ◽  
I. Selkinski ◽  
B. Bockisch ◽  
M. Etzel ◽  
H. Korkusuz ◽  
...  
Keyword(s):  

ZusammenfassungZiele der Studie waren die Ermittlung der 131I-Inkorporation von Mitarbeitern unterschiedlicher Berufsgruppen einer Radiojodtherapiestation und der resultierenden jährlichen effektiven Dosis sowie der Vergleich mit den in der Richtlinie für die Ermittlung der Körperdosis bei innerer Strahlenexposition definierten Grenzwerten für die Inkorporationsüberwachungs- bzw. -nachweispflicht. Gemäß der Richtlinie für physikalische Strahlenschutzkontrolle zur Ermittlung der Körperdosis ist die regelmäßige Inkorporationsüberwachung ab einer effektiven Dosis von 1 mSv/a erforderlich. Zwischen 0,5 und 1 mSv/a besteht Nachweispflicht, unterhalb von 0,5 mSv/a ist keine Überwachung erforderlich. Des Weiteren soll der in der Richtlinie angegebene Inkorporationsfaktor a für 131I mit den ermittelten Daten überprüft werden. Material und Methoden: Die Berechnung der potenziell durch inkorporierte Aktivität resultierenden jährlichen effektiven Dosis lag bei konservativer Abschätzung für die auf der untersuchten Radioiodtherapiestation tätigen Mitarbeiter mit einem Wert von ca. 10 mSv/a deutlich im Bereich der Überwachungspflicht. Es wurden über 27 Monate in unregelmäßigen Abständen 156 Urinproben (24 h Sammelurin) von 14 Mitarbeitern unterschiedlicher Berufsgruppen auf 131I-Aktivitätskonzentration untersucht. Die Expositionszeiträume pro Probennahme lagen im Median bei 14 Tagen. Die Aktivität wurde hauptsächlich in Kapselform appliziert, die Vorbereitung und Messung der Kapseln erfolgte unter einem Nuklidabzug. Ergebnisse: Für die Berechnung wurde die im Urin gemessene Aktivitätskonzentration auf den individuellen Expositionszeitraum vor der Urinsammlung bezogen. Dabei wurde eine chronische Aktivitätszufuhr seit mindestens drei Tagen vorausgesetzt. Die mittleren jährlichen effektiven Dosen betrugen für das Pflegepersonal (n = 3) 2,4 · 10–1 mSv/a, für das Reinigungspersonal (n = 2) 5,6 · 10–2 mSv/a, für das medizinisch technische Personal (n = 2) 2,8 · 10–3 mSv/a und für das ärztliche Personal (n = 7) 5,2 · 10–3 mSv/a. Die jährlichen effektiven Dosen lagen damit für alle Berufsgruppen und alle Einzelpersonen unter der in der Richtlinie definierten Grenze der Überwachungspflicht. In einer theoretischen Worst-case-Berechnung wurde zusätzlich, ausgehend vom höchsten gemessenen Einzelwert für jede Berufsgruppe, eine maximale jährliche effektive Dosis für diese berechnet. Hier ergab sich für Pflegepersonal 4,0 · 10+0 mSv/a, für Reinigungspersonal 3,6 · 10–1 mSv/a, für ärztliches und technisches Personal je 1,0 · 10–1 mSv/a. Die ermittelten mittleren Inkorporationsfaktoren lagen zwischen 3,0 · 10–8 für Pflegepersonal und 3,6 · 10–10 für technisches Personal (Reinigungspersonal: 7,0 · 10–9; Ärzte: 6,5 · 10–10) und damit deutlich unter dem in der Richtlinie zur Berechnung vorgeschriebenen Inkorporationsfaktor für 131I. Schlussfolgerungen: Bei der Beurteilung der durch inkorporierte 131I-Aktivität resultierenden jährlichen effektiven Dosis muss nach Tätigkeitsfeldern unterschieden werden. Für Berufsgruppen, die einen wesentlichen Teil ihrer Arbeitszeit im Patientenzimmer verbringen, (Pflege-, Reinigungspersonal) kann unter Umständen eine Inkorporationsüberwachung notwendig werden. Für das ärztliche und medizinisch-technische Personal ist eine regelmäßige Inkorporationsüberwachung unter den gegebenen Umständen nicht erforderlich. Der in der Richtlinie angegebene Inkorporationsfaktor a von 10–6 für das Auspacken und Vermessen von 131I-Kapseln im Abzug kann nach den vorliegenden Messergebnissen um einen Faktor 10 reduziert werden, um Ergebnisse zu erhalten, die der tatsächlichen effektiven Jahresdosis besser entsprechen. Für 99mTc und 18F ist ein Inkorporationsfaktor von 10–7 inzwischen akzeptiert.



2013 ◽  
Vol 22 (01) ◽  
pp. 32-38 ◽  
Author(s):  
S. von Stengel ◽  
W. Kemmler

ZusammenfassungWelche Belastungskomposition eines körperlichen Trainings die günstigsten Effekte auf ossäre Risikofaktoren zeigt, ist nicht hinreichend validiert. Besonders für die “Trainingshäufigkeit” als kritischen Belastungsparameter liegen kaum Empfehlungen vor. Nach zwölfjähriger Studiendauer wurden 96 initial frühpostmenopausale, osteopenische Frauen der EFOPS-Studie in die Analyse eingeschlossen. Die Trainingsgruppe (TG: n = 52) wurde retrospektiv in eine Gruppe mit hoher (HF-TG; ≥ 2 Trainingseinheiten [TE]/Woche/12 Jahre) und eine Gruppe mit niedriger Trainingshäufigkeit (NF-TG; 1 bis < 2 TE/Woche/12 Jahre) aufgeteilt. Die Veränderungen der Knochendichte (BMD, DXA) zeigten sich für die HF-TG (LWS: 1,0 ± 4,8 %; proximaler Femur “total Hip”-Region”: −4,2 ± 3,7 %) verglichen mit der NF-TG (LWS: −4,5 ± 2,9; tHip: −6,6 ± 3,5 %) als signifikant (p = 0,001; p = 0,026) günstiger. Kein relevanter Unterschied zeigte sich zwischen NF-TG und KG (LWS: −4,4 ± 5,2 %; tHip: −6,9 ± 5,0 %). Trotz der Schwierigkeiten, pauschal eine minimale effektive Dosis zu empfehlen, scheint auch bei hoher Intensität des Trainingsprogrammes eine Trainingshäufigkeit von mindestens zweimal/ Woche/Jahr nötig zu sein, um die BMD an LWS und proximalem Femur positiv zu beeinflussen.





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