kraniomandibuläre dysfunktionen
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2021 ◽  
Vol 53 (04) ◽  
pp. 291-294
Author(s):  
Andreas Kolk ◽  
Benjamin Walch

ZusammenfassungKraniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) und deren Stellenwert für die orthognathe Chirurgie (OGC) wurden in den letzten Jahren kontrovers diskutiert. Das durch vielfältige Symptome gekennzeichnete Bild einer CMD hat funktionelle und psychogene Einflüsse und beeinträchtigt die Lebensqualität der Betroffenen. Ätiologie und Pathophysiologie der CMD sind nur teilweise verstanden; die Fluktuation der CMD-Symptome mit On- und Off-Phasen erschwert die Analyse unter Studienbedingungen. Ob OGC eine CMD verbessert oder gar verschlechtert ist die Kardinalfrage, die sich stellt und auf die dieser Übersichtsartikel eine Antwort geben soll. Obwohl zahlreiche Studien zu diesem Themenbereich vorliegen, ist die Beantwortung der Frage des Kausalzusammenhanges zwischen CMD und OGC nicht eindeutig möglich. Der überwiegende Teil der Studien unterstützt die Annahme, dass eine CMD durch OGC eher verbessert wird. Relativ einig ist man sich auch dabei, dass eine vor OGC bestehende CMD präoperativ beseitigt bzw. zumindest deutlich gemildert werden muss, da es sonst zu einer Symptomverstärkung kommen kann. Zusätzlich werden Risikofaktoren beleuchtet, die eine OGC-bedingte CMD begünstigen können.



Author(s):  
Angelika Rauch ◽  
Cäcilie Angrik ◽  
Andreas Zenthöfer ◽  
Sophia Weber ◽  
Sebastian Hahnel ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Kraniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) können auch im hohen Alter auftreten. Die Prävalenz von CMD-Symptomen bei Senioren wurde bisher nur wenig untersucht. Ziel der Arbeit Ziel dieser Untersuchung war es, die Prävalenz von Symptomen einer CMD bei Senioren nach Befunderhebung mit den Research Diagnostic Criteria for Temporomandibular Disorders (RDC/TMD) zu bestimmen. Dabei sollten die Prävalenzwerte von jüngeren (60 bis 74 Jahren) und älteren (≥ 75 Jahre) Senioren verglichen werden. Material und Methoden Im Rahmen der Interdisziplinären Längsschnittstudie des Erwachsenenalters (ILSE) wurden Probanden nach repräsentativen Gesichtspunkten rekrutiert. Während der vierten Nachverfolgungswelle im Zeitraum von 2014 bis 2016 im Bereich des Studienzentrums Leipzig wurden die Probanden auf das Vorliegen von anamnestischen und klinischen CMD-Symptomen untersucht. Ergebnisse Anamnestische CMD-Symptome bei Senioren (n = 192) waren v. a. durch Schmerzen im Gesichtsbereich (13,0 %) gekennzeichnet. Das häufigste klinische CMD-Symptom waren Kiefergelenkgeräusche mit einer Prävalenz bis zu 35,5 %. Frauen gaben anamnestisch häufiger Kopfschmerzen/Migräne an. Kiefergelenkgeräusche und eine limitierte Mundöffnung wurden klinisch häufiger bei weiblichen Teilnehmenden beobachtet. Statistisch signifikante Unterschiede zeigten sich bei dem Vergleich von jüngeren und älteren Senioren hinsichtlich der Prävalenz von Kopfschmerzen/Migräne, jedoch nicht bei klinischen Symptomen. Schlussfolgerung Anamnestisch werden Gesichtsschmerzen von 13,0 % der Senioren angegeben. Kiefergelenkgeräusche werden bei jedem dritten Älteren klinisch beobachtet. CMD-Symptome scheinen bei jüngeren und älteren Senioren im ähnlichen Maße ausgeprägt zu sein.



2020 ◽  
Vol 21 (3) ◽  
pp. 39-40
Author(s):  
Stefan Kopp ◽  
Gert Kamjunke




Der Schmerz ◽  
2019 ◽  
Vol 34 (1) ◽  
pp. 13-20
Author(s):  
Jens Christoph Türp ◽  
Hans Jürgen Schindler




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