maschinelle autotransfusion
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Author(s):  
Sabine Westphal ◽  
Kai Zacharowski ◽  
Suma Choorapoikayil ◽  
Christoph Füllenbach ◽  
Patrick Meybohm

ZusammenfassungDie Rückführung von eigenem Blut, das während einer Operation oder bei Wunddrainagen ansonsten verloren ginge, kann äußerst sinnvoll sein. Hierbei wird das Wundblut abgesaugt, in speziellen Geräten aufbereitet und dem Patienten wieder zurückgegeben. Ein großer Vorteil der MAT besteht darin, dass das Blut weder gelagert noch gekühlt werden muss und somit lagerungsbedingte Schäden an den Erythrozyten verhindert werden. Bislang etablierte Einsatzgebiete der MAT sind herzchirurgische, gefäßchirurgische, orthopädische Eingriffe und nach Bestrahlung auch Tumoroperationen.Die MAT ist ein fester Bestandteil des Patient Blood Managements (PBM) und stellt eine effektive Maßnahme dar, um den Fremdblutbedarf bei großen Operationen mit erwarteten Blutverlusten von über 500 ml deutlich zu reduzieren.



2019 ◽  
Vol 68 (2) ◽  
pp. 67-68
Author(s):  
P. Möhnle ◽  
G. Wittmann


2019 ◽  
Vol 68 (2) ◽  
pp. 69-82 ◽  
Author(s):  
T. Seyfried ◽  
E. Hansen


2018 ◽  
Vol 47 (01/02) ◽  
pp. 26-31
Author(s):  
Katrin Wolf

ZusammenfassungMit der immer älter werdenden Bevölkerung steigt die Inzidenz behandlungspflichtiger Erkrankungen und Operationen und damit das Risiko für perioperative Blutverluste mit irreversiblem Verlust von Erythrozyten und erforderlichen Bluttransfusionen. Allein in deutschen Krankenhäusern lag die Zahl der chirurgischen Eingriffe im Jahr 2016 bei 16,7 Millionen. Mehr als jeder 2. hospitalisierte Patient erleidet eine im Krankenhaus erworbene Anämie aufgrund von Behandlungsprozessen, Blutverlusten im Verlauf von Laboruntersuchungen, okkulten Blutungsquellen oder gestörter Erythropoese. Gegenmaßnahmen durch entsprechendes umfassendes Patient Blood Management sind daher essenziell, um patienteneigene Blutressourcen unter Einsatz moderner Möglichkeiten, Initiativen zur Prozessoptimierung und innovativer Konzepte so weit wie möglich zu schonen. Neben der Reduktion des diagnostisch notwendigen Blutvolumens bieten die Implementierung von Gerinnungsalgorithmen mithilfe von Gerinnungsfaktorkonzentraten und Antifibrinolytika wie Tranexamsäure und Point-of-care Gerinnungsdiagnostik sowie das Auffangen, Reinigen und Wiederzuführen von Wundblut, die maschinelle Autotransfusion (MAT), wertvolle Möglichkeiten, den Einsatz von allogenen Blutprodukten und damit von allergischen, hämolytischen sowie nicht hämolytischen Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten.



2011 ◽  
Vol 60 (4) ◽  
pp. 381-390 ◽  
Author(s):  
E. Hansen ◽  
T. Seyfried


2011 ◽  
Vol 10 (4) ◽  
Author(s):  
Albrecht W. Bender

Die maschinelle Autotransfusion war bis vor Kurzem nach fast einhelliger Auffassung ein untergeordneter Teil des operativen Eingriffs. Seit dem Inkrafttreten des 15. AMG-ÄndG im Jahr 2009 gehen die Arzneimittelbehörden dazu über, die Retransfusion des Wundblutes dem Regime des Arzneimittelrechts zu unterstellen. Diese Einordnung ist aber weder rechtlich noch sachlich geboten. Sie führt vielmehr dazu, dass ein seit Jahrzehnten etabliertes fremdblutsparendes Verfahren den Patienten im Krankenhaus nicht mehr angeboten werden kann. Dieser Gefahr ist durch eine „patientenfreundliche Auslegung“ des AMG und TFG zu begegnen.



2008 ◽  
Vol 125 (03) ◽  
pp. 262-267 ◽  
Author(s):  
E. Hansen ◽  
B. Pollwein ◽  
E. Martin ◽  
M. Heim ◽  
S. Horst ◽  
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