anatomische landmarken
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2021 ◽  
Vol 53 (01) ◽  
pp. 26-30
Author(s):  
Hans-Georg Damert ◽  
Karin Fischer ◽  
Hermann-Josef Rothkötter ◽  
Isabella Mehling

Zusammenfassung Hintergrund Die Dekompression des Nervus interosseus anterior beim gleichnamigen Syndrom (syn. Kiloh-Nevin-Syndrom) kann sowohl offen als auch endoskopisch erfolgen. Bei der endoskopischen Dekompression dienen äußere anatomische Landmarken als Orientierung. Ziel der Studie war es, den Ort der Aufteilung des Nervus medianus im Verhältnis zum Ellenbogengelenk zu bestimmen, um so die Präparation bei der endoskopischen Dekompression zu erleichtern. Material und Methoden An 31 Leichen wurde der Nervus medianus in seinem Verlauf präpariert und der Abgang des Nervus interosseus anterior in Bezug auf das Ellenbogengelenk untersucht. Als äußere anatomische Landmarke wurde eine Linie zwischen den Kondylen des distalen Humerus gezogen und die Distanz bis zum Abgang des Nervus interosseus anterior vom Nervus medianus bestimmt. Ergebnisse Die anatomischen Untersuchungen erfolgten an 62 Armen. Es handelte sich um 11 Formalin-fixierte und 20 kälte-asservierte Leichen. Die interkondyläre Distanz betrug durchschnittlich 7,2 cm ± 0,5 (Min. 5,8; Max. 7,8). Der Abgang des N. interosseus anterior aus dem N. medianus fand sich durchschnittlich 39 mm ± 18 (Min. 8, Max. 80) distal der interkondylären Linie; 12-mal lag er weniger als 2 cm distal davon. Die Entfernung zwischen der interkondylären Linie und dem Abgang des N. interosseus posterior aus dem N. medianus korrelierte mit der Länge des Oberarmes, aber nicht mit dem Kondylenabstand. Schlussfolgerung Der N. interosseus anterior zweigt im Mittel ca. 4 cm distal der interkondylären Linie aus dem N. medianus ab. In ca. 20 % liegt die Abzweigung des N. interosseus anterior aus dem N. medianus weniger als 2 cm distal der interkondylären Linie. Dies ist für die endoskopische Technik von Bedeutung und sollte beachtet werden.



2021 ◽  
Vol 53 (01) ◽  
pp. 19-25
Author(s):  
David Jann ◽  
Tatjana Lanaras ◽  
Inga Swantje Besmens ◽  
Marco Guidi ◽  
Maurizio Calcagni

Zusammenfassung Hintergrund Es gibt keine Daten, die eine standardisierte, auf Orientierungspunkten basierende Technik zur Blockierung sensibler Nerven des Unterarms gewährleisten. Ziel Ziel dieser Untersuchung war es, Stellen an Unterarm und Ellenbogen zu definieren, an denen unter Orientierung an gut tastbaren knöchernen Landmarken Nervenblockaden relativ sicher erfolgreich möglich sind. Methoden An fünf Leichenarmen wurden der Ramus superficialis des N. radialis (RSNR), der dorsale Ast des N. ulnaris (RDNU), der laterale, mediale und dorsale N. cutaneus antebrachii (NCAL, NCAM, NCAD) sowie der Ramus palmaris des N. medianus (RPNM) präpariert. In Bezug auf den Processus styloideus radii und ulnaris, das Listerʼsche Tuberkulum sowie den Epikondylus medialis und lateralis sowie Verbindungslinien zwischen diesen gut tastbaren Knochenvorsprüngen wurden Stellen lokalisiert, an denen die vorgenannten Nerven aufzufinden und zu blockieren sind. Ergebnisse Die Nerven können an folgenden Stellen sicher blockiert werden: der RSNR 85 mm proximal des Listerʼschen Tuberkels auf einer Linie zwischen letzterem und dem Epicondylus humeri medialis; der NCAL 38 mm und der NCAD 32 mm ulnar vom Epicondylus humeri lateralis; der NCAM 14 mm radial zum medialen Epicondylus; der RDNU 27 mm proximal zum Ulnastyloid in Richtung des lateralen Epicondylus; der RPNM auf einer nach ulnar zielenden Senkrechten zur Verbindungslinie zwischen dem Processus styloideus radii (PSR) und dem medialen Epikondylus 45 mm proximal des PSR und 21 mm nach ulnar. Schlussfolgerung Unter Verwendung gut tastbarer Knochenvorsprünge am distalen Unterarm und Ellenbogen und Verbindungslinien zwischen ihnen lassen sich der RSNR, RDNU, RPNM sowie die NNCAL/M und D sicher lokalisieren. Evidenzgrad IV



2020 ◽  
Author(s):  
S Weiß ◽  
B Schwartzkopf ◽  
K-H Frosch ◽  
M Krause


2019 ◽  
Vol 50 (04) ◽  
pp. 220-226
Author(s):  
Kathleen Seidel ◽  
Philippe Schucht ◽  
Jürgen Beck ◽  
Andreas Raabe

ZusammenfassungDie moderne neurochirurgische Onkologie verfolgt das Konzept der maximalen Tumorentfernung mit gleichzeitiger Funktionserhaltung. Dies ist bei Gliomen eine Herausforderung, da Tumorgrenzen nicht immer sichtbar sind und anatomische Landmarken verschoben sein können. Im folgenden Artikel werden intraoperative neurophysiologische Methoden zur Lokalisation und Überwachung des Primär Motorischen Kortex und der Pyramidenbahn in der supratentoriellen Tumorchirurgie diskutiert.



2016 ◽  
Vol 44 (01) ◽  
pp. 16-25 ◽  
Author(s):  
C. Köhler ◽  
S. Piesnack ◽  
G. Oechtering ◽  
E. Ludewig ◽  
V. Fromme

Zusammenfassung Gegenstand und Ziel: Im computertomographischen Nativbild sollten anatomische Schnittbildmerkmale für die Speicheldrüsen der Katze definiert und Landmarken für eine sichere Identifikation beschrieben werden. Material und Methoden: Untersucht wurden die Köpfe ausgewachsener normozephaler Katzen ohne Hinweis auf Erkrankungen des Kopfes. Im prospektiven Anteil der Studie fand die Untersuchung bei 16 Katzen innerhalb der ersten Stunde post mortem statt, im retrospektiven Teil gelangten vorhandene computertomographische Datensätze zur Beurteilung (n = 25). Die Auswertung der Ergebnisse beider Gruppen erfolgte getrennt. Zunächst wurde die Möglichkeit der Identifizierung und Abgrenzbarkeit der Speicheldrüsen gegenüber dem umliegenden Gewebe beurteilt. Als Landmarken wurden anatomische Strukturen im Bereich des Kopfes beschrieben. Am Transversal- und Sagittalschnitt wurden Größe und Dichtewerte (Hounsfield Units, HU) bestimmt. Ergebnisse: 94,3% der Glandulae parotideae, 90,7% der Glandulae mandibulares sowie 96,8% der Glandulae zygomaticae konnten abgegrenzt werden. Weitere Speicheldrüsen ließen sich nicht identifizieren. Anatomische Landmarken wie äußerer Gehörgang, M. masseter, M. pterygoideus medialis und Bulbus oculi ermöglichten die Zuordnung. Im Größenvergleich der Speicheldrüsen beider Gruppen ergaben sich bei der lateromedialen und rostrokaudalen Messung Unterschiede von maximal 2 mm. Die abgrenzbaren Speicheldrüsen unterschieden sich in ihrer Dichte signifikant. Die mittleren Dichtewerte lagen für die Glandula (Gl.) parotis bei 65 HU, für die (Gl.) mandibularis bei 62 HU und für die (Gl.) zygomatica bei 57 HU. Beim Seitenvergleich der Dichtewerte zeigte sich kein signifikanter Unterschied. Schlussfolgerungen: Die großen Speicheldrüsen (Gl. parotis, Gl. mandibularis) und die Gl. zygomatica der Katze sind computertomographisch sicher identifizierbar. Es konnten Landmarken und Angaben über die Größe und Dichte der einzelnen Drüsen beschrieben werden. Die kleinen Speicheldrüsen lassen sich im Nativbild nicht abgrenzen. Die unterschiedliche Darstellbarkeit beruht vor allem auf dem fehlenden Kontrast der Drüsen zum umliegenden Gewebe.



OP-Journal ◽  
2001 ◽  
Vol 17 (3) ◽  
pp. 222-227
Author(s):  
Rosemarie Fröber ◽  
Jens Geiling


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