experimentelle therapie
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Pneumologie ◽  
2018 ◽  
Vol 72 (S 01) ◽  
pp. S52-S53
Author(s):  
LH Schmidt ◽  
J Stucke-Ring ◽  
C Brand ◽  
C Schliemann ◽  
S Harrach ◽  
...  


Author(s):  
T. Wieder ◽  
E. Brenner ◽  
H. Braumüller ◽  
M. Röcken


2017 ◽  
Vol 142 (20) ◽  
pp. 1490-1494
Author(s):  
Nicole Reisch

Was ist neu? Therapie Bei Erwachsenen steht neben Hydrokortison, Predniso(lo)n und Dexamethason auch Plenadren® (Hydrokortison mit veränderter Wirkstofffreisetzung) zur Hormonsubstitution zur Verfügung. Aktuell befindet sich zusätzlich Chronocort®, ein weiteres Hydrokortison-Präparat mit veränderter Wirkstofffreisetzung in der Phase III und wird voraussichtlich ab Ende 2018 für die Behandlung des adrenogenitalen Syndroms (AGS) zugelassen. Sonderfall pränatale Therapie mit Dexamethason Die pränatale Therapie mit Dexamethason ist eine experimentelle Therapie zur Minimierung einer pränatalen Virilisierung von Mädchen in Schwangerschaften mit einem Risiko für ein Kind mit klassischem Adrenogenitalen Syndrom (AGS). Da die Therapie, um effektiv zu sein, zu einem frühen Zeitpunkt der Schwangerschaft ohne Kenntnis der Diagnose eingesetzt werden muss, ist sie ethisch höchst umstritten. Etwaige Langzeiteffekte auf die Gehirnentwicklung und metabolische Entwicklung von unnötig behandelten gesunden Feten sind mangels Studien mit ausreichender Fallzahl unklar. Es gibt eine neue S1-Leitlinie aller beteiligten Fachgesellschaften, die das ethische Dilemma klar darlegt und das aktuelle Vorgehen in Deutschland zusammenfasst. Morbidität und Mortalität Studien der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Morbidität und Mortalität beim AGS erhöht ist. Die erhöhte Morbidität betrifft insbesondere die kardiovaskuläre und metabolische Gesundheit. Es sollte daher ein regelmäßiges Screening bezüglich etwaiger Komorbiditäten erfolgen. Die Haupttodesursache sind Nebennierenkrisen. Zur optimierten Nebennierenkrisenprävention wurde in Deutschland ein standardisiertes und zertifiziertes Schulungskonzept mit Fallbeispielen und praktischen Übungen entwickelt, welches neu an vielen spezialisierten Zentren zur Patientenschulung eingesetzt wird.



2016 ◽  
Vol 16 (04) ◽  
pp. 258-266
Author(s):  
H. G. Dörr

ZusammenfassungVerschiedene autosomal-rezessiv vererbte Enzymdefekte der adrenalen Kortisolbiosynthese werden unter dem Adrenogenitalen Syndrom (AGS) zusammengefasst. In mehr als 90 % der Fälle liegt ein Defekt der 21-Hydroxylase zugrunde, wobei man eine klassische und eine nicht-klassische Form unterscheidet. Bei der klassischen Form des AGS unterscheidet man zwei Verlaufsformen, eine mit Salzverlust und eine ohne Salzverlust. Das AGS wird durch Mutationen im aktiven 21-Hydroxylase-Gen (CYP21A2) auf dem Chromosom 6 verursacht. Beim klassischen AGS ist das äußere Genitale der Mädchen bei Geburt vermännlicht. Bei der Salzverlustform kommt es bei beiden Geschlechtern in den ersten Lebenswochen zu einer Salzverlustkrise. Die Symptome der Patienten mit nichtklassischem AGS sind durch die vermehrte Androgensekretion charakterisiert, wobei das äußere Genitale der Mädchen bei Geburt unauffällig ist. Je nach Enzymdefekt kann die Diagnose durch ein charakteristisches Steroidprofil im Plasma/Serum oder im Harn gesichert werden. Für das klassische AGS mit 21-Hydroxylase-Defekt ist die massive Erhöhung von 17-Hydroxyprogesteron (17OHP) im Serum beweisend. Im Neugeborenenscreening wird daher am 3. Lebenstag im Vollblut 17OHP bestimmt. Die medikamentöse Therapie wird im Kindesalter mit Hydrokortison und beim Salzverlustsyndrom zusätzlich mit einem Mineralokortikoid (9α-Fludrokortison) durchgeführt. Bei Umstellung auf ein anders Glukokortikoid muss die Äquivalenzdosis beachtet werden. Die pränatale Therapie ist nach wie vor eine experimentelle Therapie. Eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten ist notwendig, um die Ziele der Therapie im Kindes- und Jugendalter umzusetzen. Der Übergang in die Erwachsenenmedizin muss klar geregelt sein.





Paul Ehrlich ◽  
2011 ◽  
pp. 132-159
Author(s):  
Axel C. Hüntelmann




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