medikamentöse therapie
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Der Chirurg ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Johanna Falkenhorst ◽  
Rainer Hamacher ◽  
Sebastian Bauer


Author(s):  
Martin Aringer ◽  
Dirk Koschel ◽  
Andreas Krause ◽  
Udo Schneider ◽  
Sven Gläser

ZusammenfassungDie systemische Sklerose mit interstitieller Lungenerkrankung (SSc-ILD) ist mit einem erhöhten Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko verknüpft. Da es an zugelassenen Medikamenten mangelt, die den Krankheitsverlauf einer SSc-ILD effektiv beeinflussen, besteht ein hoher Bedarf an neuen Therapieoptionen. Die Behandlung mit immunmodulierenden Therapien sowie der autologen Stammzelltransplantation wird in klinischen Studien aktuell weiter untersucht. Kürzlich belegte zudem eine Phase-III-Studie die positive Wirkung des antifibrotischen Wirkstoffs Nintedanib auf den Verlust an Lungenvolumen und somit die Krankheitsprogression bei Patienten mit SSc-ILD. Eine Kombinationstherapie aus Nintedanib und Mycophenolat könnte basierend auf synergistischen Wirkprinzipien zukünftig einen ergänzenden Behandlungsansatz der SSc-ILD darstellen.



2021 ◽  
Vol 12 (06) ◽  
pp. 361-367
Author(s):  
Isabel Virchow ◽  
Viktor Grünwald

ZUSAMMENFASSUNGDas Nierenzellkarzinom gehört zu den häufigen malignen Tumoren bei weiterhin steigender Inzidenz über die letzten 10 Jahre. Bei zunehmend verbesserter Operationstechniken, Nierenerhalt und minimal invasiven Eingriffen in der Lokaltherapie primär resektabler, nicht metastasierter Stadien, bleiben adjuvante Behandlungskonzepte bislang nicht indiziert und die medikamentöse Therapie den fortgeschritten metastasierten oder rezidivierten Tumoren vorbehalten. Nachdem zu Beginn des Jahrtausends durch den Einsatz von Zytokinen, als erstem Immuntherapeutischen Ansatz, das Gesamtüberleben von Patienten mit Nierenzellkarzinom im median 13 Monate betrug, dominierte über die letzte Dekade die zielgerichtete Therapie mit Angiogeneseinhibitoren in Form von Antikörpern oder Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI), sowie der Therapieoption der mTORInhibition. Demzufolge prägte die Wahl der therapeutischen Sequenztherapie die Diskussionen. Mittlerweile stellt die kombinierte Therapie mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren (ICI) in der Erstlinientherapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms einen neuen Standard dar und konnte das mediane Gesamtüberleben auf > 40 Monate anheben. Tyrosinkinase-Inhibitoren haben als Kombinationspartner und in einzelnen Fällen auch als Monotherapie weiter ihren Stellenwert behalten. Derzeit sind in der Erstlinientherapie des Nierenzellkarzinoms in Deutschland eine rein immunonkologische Kombination und 3 Kombinationen aus jeweils einem Immun-Checkpoint-Inhibitor und einem TKI zugelassen.



2021 ◽  
Vol 19 (07) ◽  
pp. 312-316
Author(s):  
Delnaz Fard ◽  
Lars Brodowski ◽  
Constantin S. von Kaisenberg

ZUSAMMENFASSUNGZiel: Review der Literatur zu Schwangeren mit Gestationsdiabetes, die ein erhöhtes peripartales Risiko aufweisen, welches im Rahmen des geburtshilflichen Managements Beachtung finden sollte.Methodik: Systematische Literaturrecherche.Ergebnisse: Als Gestationsdiabetes wird ein erstmals in der Schwangerschaft auftretender bzw. diagnostizierter Diabetes bezeichnet. Die Pathophysiologie und das Risikoprofil entsprechen dem des Diabetes mellitus Typ 2. Eine entscheidende Rolle spielen dabei, neben einer genetischen Disposition, der mütterliche Body-Mass-Index, der Lebensstil sowie frühere Schwangerschaften mit Gestationsdiabetes. Die Diagnosestellung erfolgt durch einen 75 g oralen Glukosetoleranztest, meist bei 24–28 Schwangerschaftswochen. Die Folgen für die Mutter sind vor allem die schwangerschaftsinduzierte Hypertonie und Präeklampsie sowie im Verlauf die erhöhte Inzidenz für kardiovaskuläre Ereignisse. Intrapartal zeigen sich zudem eine erhöhte Sectio-Rate bei fetalem Large for gestational age und ein erhöhtes Risiko für höhergradige Geburtsverletzungen und atone Nachblutungen. Die Therapie schließt sowohl die Lifestyle-Modifikation als auch die medikamentöse Therapie mit Insulin ein.Schlussfolgerungen: Durch die frühzeitige Diagnosestellung durch adäquate Testverfahren und konsequent eingeleitete Therapien kann das peripartale maternale und fetale Risiko reduziert werden.



2021 ◽  
Vol 146 (23) ◽  
pp. 1559-1563
Author(s):  
Inga Jarosch ◽  
Daniela Leitl ◽  
Andreas Rembert Koczulla

Was ist neu? Pulmonale Manifestation Eine Mehrheit der COVID-19-Erkrankten leidet 6 Monate nach akuter Erkrankung an Spätfolgen. Dyspnoe gehört zu den häufigsten Symptomen und geht oft mit pathologischen Veränderungen der Lunge einher. Husten und Schlafstörungen finden sich ebenfalls häufig in der postakuten Phase. Die Abnormalitäten der Lunge und die damit verbundenen Symptome zeigen mit der Zeit enorme Verbesserungen. Schlaf bei Post-COVID Nach COVID-19-Erkrankung zeigt der Schlaf vieler Betroffener Auffälligkeiten. Insbesondere die REM-Schlafphase (REM = Rapid Eye Movement) zeigt Störungen, die zu häufigem Erwachen in der Nacht unqd zu Tagesmüdigkeit führen. Das chronische Fatigue-Syndrom (CFS), das als Folge einer viralen Infektion auftreten kann, kann sich durch die Therapie von Schlafstörungen verbessern. Belastungsspezifische Besonderheiten In der postakuten Krankheitsphase haben viele Patienten eine eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit. Ursachen für eine reduzierte körperliche Belastbarkeit können Anämie, eingeschränkte Sauerstoffextraktion und myopathische Veränderungen sein. Pneumologische Rehabilitation In der Postakutphase einer COVID-19-Erkrankung ist eine pneumologische Rehabilitation machbar, sicher und effektiv und führt zu signifikanten Verbesserungen in der körperlichen Belastbarkeit und Lungenfunktion. Eine Rehabilitation kann die Langzeitfolgen einer COVID-19-Erkrankung positiv beeinflussen und scheint unabhängig vom Schweregrad wirksam zu sein. Medikamentöse Therapie: Kortikosteroide COVID-19-Erkrankte mit neu erworbener und anhaltender interstitieller Lungenerkrankung sollten keine systemischen Kortikosteroide oder Antifibrotika erhalten, da die Datenlage bisher noch keine Evidenz dafür hergibt. In Einzelfällen können Patienten jedoch von der Einnahme von Kortikosteroiden profitieren.



2021 ◽  
Author(s):  
Soraya Becker ◽  
Sylvia Becker ◽  
Soraya Chebib ◽  
Wilfried Schwab ◽  
Werner Dierend ◽  
...  

ZusammenfassungÄpfel besitzen mehrere Allergene, die beim Essen innerhalb von 5–10 min zu Symptomen im Mundbereich führen – und deshalb von Apfelallergikern nicht gegessen werden können. In Deutschland haben rund 7,5 Mio. Menschen spezifische Antikörper gegen das Hauptallergen (Mal d 1) in Äpfeln entwickelt und sind damit sensibilisiert. Mindestens 3,5 Mio. von ihnen entwickeln die teilweise erheblichen allergischen Symptome als Ausdruck eines Oralen Allergie-Syndroms. Es gibt bisher keine medikamentöse Therapie gegen diese Allergie.Apfelallergiker können daher nur auf Äpfel ganz verzichten, oder vorher erhitzte Äpfel essen oder Sorten suchen, die wenig Allergene enthalten und deshalb als allergikerfreundliche Apfelsorten bezeichnet werden können.Alleinige Bestimmungen von Allergenen im Labor können nicht voraussagen, ob ein Apfel ohne allergische Symptome von Apfelallergikern gegessen werden kann; dazu bedarf es klinischer Prüfungen.Wir beschreiben eine standardisierte klinische, orale Provokationstestung, die zur Charakterisierung eines allergenarmen, allergikerfreundlichen Apfels bzw. Apfelsorte benutzt werden kann.. Die Ergebnisse solcher mindestens dreijährigen Tests können zur Verleihung des ECARF-Siegels für allergikerfreundliche Produkte genutzt werden



2021 ◽  
Author(s):  
Haitham Mutlak ◽  
Sabine Wicker ◽  
David Behrend ◽  
Holger F. Rabenau ◽  
Florian Piekarski ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Saisonal erkranken eine Vielzahl von Patienten an einer Influenza mit teilweise schweren Verläufen. Die Influenzasaison 2017/2018 war in Deutschland mit über 346 000 labordiagnostisch bestätigten Fälle durch eine hohe Fallzahl und darüber hinaus auch durch eine hohe Hospitalisierungsrate mit zum Teil schwersten klinischen Verläufen, insbesondere auch in der Gruppe der Patienten<60 Jahren, gekennzeichnet. Ziel der Arbeit Untersuchung der Hypothese, dass Patienten die nicht unter die Impfempfehlungen der STIKO fallen in der Saison 2017/2018 besonders schwere Verläufe bzw. eine Intensivbehandlungsinzidenz aufweisen sowie ob sich hieraus eine Anpassung der Impfempfehlungen ableiten lässt. Materialien und Methoden Alle laborchemisch bestätigten Influenzapatienten am Universitätsklinikum Frankfurt wurden im Hinblick auf den primären Endpunkte retrospektiv analysiert. Als sekundäre Endpunkte wurden demographische Daten, Dauer des Krankenhausaufenthaltes, Vorerkrankungen, Intensivtherapie und deren Dauer, medikamentöse Therapie sowie Sterblichkeit definiert. Ergebnisse 51 von 303 Patienten (16,8%) benötigten eine intensivmedizinische Behandlung. Von diesen 51 gehörten 46 Patienten (90,2%) zur Gruppe, die nach STIKO Empfehlung eine Indikation zur Impfung aufwiesen, 5 Patienten (9,8%) gehörten nicht in diese Gruppe (p=0,434). Von den 51 Intensivpatienten verstarben 16 (31,4%). Bei allen Verstorbenen bestand eine Impfempfehlung (p=0,120). Schlussfolgerungen Während der Influenzasaison 17/18 traten schwerere Verläufe bei Patienten mit und ohne Impfempfehlung gemäß STIKO auf. Todesfälle waren nur in der Gruppe der Patienten mit Empfehlung zu verzeichnen. Eine notwendige Anpassung der Vorgaben der STIKO Empfehlungen lässt sich aus der vorliegenden Untersuchung nicht ableiten.



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