biologische aktivität
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2018 ◽  
Vol 46 (03) ◽  
pp. 178-189
Author(s):  
Michael Bülte ◽  
Zdzislaw Gajewski ◽  
Axel Wehrend ◽  
Sebastian Ganz

ZusammenfassungDie am besten untersuchten Inhaltsstoffe des Kolostrums sind die Immunglobuline. Sie werden über Pinozytose im Dünndarm des Neonaten aufgenommen. Eine rezeptorvermittelte Aufnahme über den Fc-Rezeptor ist beim Kalb nicht von derartiger Bedeutung wie bei anderen Spezies, doch spielt dieser Rezeptor eine zentrale Rolle beim Transport der Immunglobuline aus dem Blut in das Euter und damit in das Kolostrum. Durch diesen rezeptorvermittelten Transport werden in der Phase der Kolostrogenese, die ca. 8 Wochen ante partum einsetzt, bis zu 500 g Immunglobuline pro Tag transferiert. Auch andere Inhaltsstoffe des Kolostrums entfalten eine biologische Aktivität. So beeinflussen diverse Wachstumsfaktoren, wie IGF-1, EGF oder TGF, die Proliferation und Ausdifferenzierung von Darmepithelzellen des Neonaten und hierdurch die Ausreifung des Magen-Darm-Trakts. Im Euter wirken sie bei den Umbauprozessen des Epithels mit und unterstützen den maternalen Organismus bei der Adaption an die verschiedenen Laktationsstadien. Mit dem Kolostrum übertragene Leukozyten besitzen ein immunologisches Gedächtnis und können im Organismus des Neonaten direkt kompetente zelluläre Immunantworten gegen Krankheitserreger induzieren, mit denen sich das Muttertier auseinandergesetzt hat. Sie werden über zelluläre Migration im proximalen Dünndarm des Neonaten aufgenommen und gelangen so in die Zirkulation. Kolostrale Enzyme besitzen zum einen diagnostischen Wert zur Beurteilung einer ausreichenden Kolostrumversorgung des Kalbes (z. B. γ-Glutamyl-Transferase) zum anderen unspezifisches antimikrobielles Potenzial (z. B. Laktatperoxidase, Laktoferrin, Lysozyme). Die im Kolostrum enthaltenen Vitamine, Fette, Proteine sowie Mengen- und Spurenelemente sind für den Neonaten in den ersten Stunden post natum als essenzielle Nährstoffquellen von außerordentlicher Bedeutung, da sich die Anforderungen an den Organismus von präzu postnatal sehr stark ändern. Des Weiteren finden sich im Erstkolostrum Hormone, deren genaue Bedeutung für das neugeborene Kalb zum größten Teil noch nicht bekannt ist.



2016 ◽  
Vol 128 (37) ◽  
pp. 11451-11456 ◽  
Author(s):  
Florian J. Widner ◽  
Andrew D. Lawrence ◽  
Evelyne Deery ◽  
Dana Heldt ◽  
Stefanie Frank ◽  
...  


Author(s):  
Christian Kunze ◽  
Jürgen Gnittke

Se estudiaron las intensidades de la respiración y de la producción de catalasa de muestras de suelo de dos sitios ecológicamente diferentes de la Isla de Salamanca, bajo óptimas condiciones de incubación. Por medio de la inhibición de los bacterios con tetraciclina se puede deferenciar entre la actividad de los mismos y la de los hongos.



2011 ◽  
Vol 123 (3) ◽  
pp. 610-646 ◽  
Author(s):  
Stéphane Quideau ◽  
Denis Deffieux ◽  
Céline Douat-Casassus ◽  
Laurent Pouységu


2008 ◽  
Vol 120 (34) ◽  
pp. 6583-6585 ◽  
Author(s):  
Tobias Seiser ◽  
Faustin Kamena ◽  
Nicolai Cramer


2006 ◽  
Vol 25 (07) ◽  
pp. 527-536 ◽  
Author(s):  
D. Dressler ◽  
R. Benecke

ZusammenfassungDie lokale intramuskuläre und subkutane Botulinumtoxin-Therapie bei fokalen Dystonien ist heute unumstritten erste Wahl bei diesen zuvor kaum behandelbaren Erkrankungen. Die Botulinumtoxine haben sich in den letzten Jahren von einem hochpotenten Giftstoff zu einem wichtigen therapeutischen Instrument für eine Vielzahl neuromuskulärer Störungen gewandelt. Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Botulinumtoxine die giftigsten der Menschheit überhaupt bekannten Substanzen darstellen. Eindrucksvolle Therapieeffekte bei vertretbarem Nebenwirkungsspektrum werden innerhalb der Gruppe der fokalen Dystonien insbesondere bei dem Blepharospasmus, den zervikalen Dystonien und der spasmodischen Dysphonie erreicht. Mäßige Gesamterfolge werden bei den oromandibulären Dystonien und beim einfachen Graphospasmus erzielt. Ob das neue Botulinumtoxin Xeomin®, das frei von biologisch inaktiven bakteriellen Komplexproteinen ist und eine vergleichsweise hohe biologische Aktivität aufweist, bei der Langzeitbehandlung von fokalen Dystonien gegenüber Botox® und Dysport® auf Grund einer theoretisch zu vermutenden geringeren Prävalenz des sekundären Therapieversagens zu präferieren sein wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht entschieden werden.



2006 ◽  
Vol 33 (S 1) ◽  
Author(s):  
G. von Geldern ◽  
S. Hochgesand ◽  
B.E. Thilo ◽  
S. Liedke ◽  
S. Nessler ◽  
...  


2004 ◽  
Vol 116 (43) ◽  
pp. 5858-5886 ◽  
Author(s):  
Sarah R. Hanson ◽  
Michael D. Best ◽  
Chi-Huey Wong


2004 ◽  
Vol 116 (27) ◽  
pp. 3610-3632 ◽  
Author(s):  
Eli Chapman ◽  
Michael D. Best ◽  
Sarah R. Hanson ◽  
Chi-Huey Wong


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