hämatologische neoplasie
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2013 ◽  
Vol 13 (2728) ◽  
Author(s):  
Sabrina Jegerlehner ◽  
Matthias Weiss ◽  
Michele Zoppi


2013 ◽  
Vol 13 (2728) ◽  
Author(s):  
Sabrina Jegerlehner ◽  
Matthias Weiss ◽  
Michele Zoppi


2006 ◽  
Vol 63 (4) ◽  
pp. 233-236 ◽  
Author(s):  
Hess

Das Plasmazell-Myelom ist die zweithäufigste hämatologische Neoplasie. Die Zellen des malignen Klons weisen in vielen Fällen chromosomale Anomalien auf. Verschiedene dieser abnormalen Karyotypen ermöglichen eine Aussage über das Therapieansprechen und die Prognose. Myelomzellen zeigen oft abnormale Gen-Expressionen, besonders bei Onko-Genen und Tumorsuppressor-Genen. Das Gedeihen der Myelomzellen hängt in entscheidender Weise von einem engen Kontakt zu den Zellen des Knochenmarkstromas ab. Die Stromazellen sezernieren durch diese Zell-zu-Zell-Interaktion eine Reihe von Zytokinen. Über bekannte Signal-Kaskaden lösen diese in der Myelomzelle eine Reihe von Signalen aus, die Wachstum und Proliferation der Myelomzellen fördern und den programmierten Zelltod unterdrücken. Die Kenntnis dieser Signalpfade eröffnet zahlreiche neue Möglichkeiten für gezielte Therapien. Einige neue, gegen die wachstumsfördernden Zytokine gerichtete Moleküle sind in der frühen klinischen Erprobung. Substanzen, die den Kontakt zwischen der Myelomzelle und der Stromazelle stören, sind bereits verfügbar. Dazu gehören Thalidomid und dessen Analogon Lenalidomid sowie Bortezomib und Arsen-Trioxid. Das Leiden der Myelompatienten ist stark geprägt durch den Knochenbefall. Dort zeichnen sich ebenfalls neue therapeutische Konzepte ab. Mehrere Substanzen, welche die Differenzierung und Aktivierung der Osteoklasten unterdrücken, befinden sich in der klinischen Erprobung. Diese Stoffe könnten einen wesentlichen Beitrag zu einer besseren Lebensqualität der Myelompatienten leisten.



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