chromosomale anomalien
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2007 ◽  
Vol 7 (04) ◽  
pp. 217-226
Author(s):  
Hellmuth-Günther Dörr ◽  
Günter Eugen Schott ◽  
Peter Oppelt ◽  
Martin Zenker ◽  
Wolfgang Rascher ◽  
...  

ZusammenfassungUrogenitale Malformationen sind häufig. Pränatal werden bereits 30% diagnostiziert. 60–80% der Patienten mit einer chronischen Niereninsuffizienz leiden an einer urogenitalen Malformation. In 5–9% der Fälle sind chromosomale Anomalien zu finden. Isolierte als auch syndromale Hypospadien sind relativ häufig. 30% der Hypospadien weisen monogenetische Ursachen auf, 70% sind als idiopathisch zu betrachten. Vaginale und uterine Fehlbildungen zeigen eine relativ hohe Inzidenz. Die Ursache von einigen syndromalen Formen ist bekannt. Defekte für isolierte Formen sind nicht beschrieben. Für den seltenen, meist spontan und isoliert auftretenden Blasenekstrophie-Epispadie-Komplex ist bislang kein Gendefekt beschrieben. Zur genetischen Evaluation einer urogenitalen Malformation ist vorab ein abgestimmtes Panel aus Anamnese, klinischer Untersuchung, laborchemischer Diagnostik und apparativer Untersuchung wichtig. Es muss auf minimale Stigmata, wie genitale Fehlbildungen, Auffälligkeiten der distalen Extremitäten und andere Dysmorphiezeichen geachtet werden. Je nach Malformation, ist eine interdisziplinäre Abklärung notwendig. Das isolierte oder syndromale bzw. sporadische oder familiär gehäufte Auftreten einer Erkrankung ist für eine genetische Abklärung von Bedeutung. In der Mehrzahl der Fälle findet sich keine kausale Ursache. Bei unklaren Syndromen ist zumindest die Durchführung eines Karyogramms zu empfehlen.



2006 ◽  
Vol 66 (S 01) ◽  
Author(s):  
R Axt-Fliedner ◽  
M Krapp ◽  
C Berg ◽  
U Germer ◽  
U Gembruch


2006 ◽  
Vol 66 (S 01) ◽  
Author(s):  
F Sina ◽  
A Geipel ◽  
G Knöpfle ◽  
U Germer ◽  
U Gembruch ◽  
...  


2006 ◽  
Vol 63 (4) ◽  
pp. 233-236 ◽  
Author(s):  
Hess

Das Plasmazell-Myelom ist die zweithäufigste hämatologische Neoplasie. Die Zellen des malignen Klons weisen in vielen Fällen chromosomale Anomalien auf. Verschiedene dieser abnormalen Karyotypen ermöglichen eine Aussage über das Therapieansprechen und die Prognose. Myelomzellen zeigen oft abnormale Gen-Expressionen, besonders bei Onko-Genen und Tumorsuppressor-Genen. Das Gedeihen der Myelomzellen hängt in entscheidender Weise von einem engen Kontakt zu den Zellen des Knochenmarkstromas ab. Die Stromazellen sezernieren durch diese Zell-zu-Zell-Interaktion eine Reihe von Zytokinen. Über bekannte Signal-Kaskaden lösen diese in der Myelomzelle eine Reihe von Signalen aus, die Wachstum und Proliferation der Myelomzellen fördern und den programmierten Zelltod unterdrücken. Die Kenntnis dieser Signalpfade eröffnet zahlreiche neue Möglichkeiten für gezielte Therapien. Einige neue, gegen die wachstumsfördernden Zytokine gerichtete Moleküle sind in der frühen klinischen Erprobung. Substanzen, die den Kontakt zwischen der Myelomzelle und der Stromazelle stören, sind bereits verfügbar. Dazu gehören Thalidomid und dessen Analogon Lenalidomid sowie Bortezomib und Arsen-Trioxid. Das Leiden der Myelompatienten ist stark geprägt durch den Knochenbefall. Dort zeichnen sich ebenfalls neue therapeutische Konzepte ab. Mehrere Substanzen, welche die Differenzierung und Aktivierung der Osteoklasten unterdrücken, befinden sich in der klinischen Erprobung. Diese Stoffe könnten einen wesentlichen Beitrag zu einer besseren Lebensqualität der Myelompatienten leisten.







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