hepatische enzephalopathie
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Author(s):  
A.-R. Kabbani ◽  
T. L. Tergast ◽  
M. P. Manns ◽  
B. Maasoumy


2021 ◽  
Vol 16 (3) ◽  
pp. 160-171
Author(s):  
M. Kluge ◽  
M. Demir ◽  
Frank Tacke




2021 ◽  
Vol 39 (01) ◽  
pp. 52-58
Author(s):  
C. Labenz


2020 ◽  
Vol 58 (09) ◽  
pp. 877-889
Author(s):  
Michael Schultheiß ◽  
Dominik Bettinger ◽  
Robert Thimme ◽  
Martin Rössle

ZusammenfassungDer transjuguläre intrahepatische portosystemische Shunt (TIPS) wird seit 30 Jahren in der Therapie der portalen Hypertonie erfolgreich eingesetzt. In nationalen und internationalen Leitlinien ist die Indikation zur TIPS-Anlage bei Varizenblutung und refraktärem Aszites wissenschaftlich gut belegt und klar definiert. Bei seltenen Indikationen wie dem hepatorenalen Syndrom, der Pfortaderthrombose oder dem neoadjuvanten Einsatz fehlt derzeit noch eine eindeutige Studienlage. Eine wichtige Kontraindikation und klinisch bedeutendste Komplikation nach TIPS ist die hepatische Enzephalopathie (HE). Es wird versucht, die Post-TIPS HE mit technischen Weiterentwicklungen der Stents zu reduzieren.



2020 ◽  
Vol 58 (08) ◽  
pp. 747-753
Author(s):  
Markus M. Lerch ◽  
Markus Rathmayer ◽  
Britta Siegmund ◽  
Michael Wilke ◽  
Heiner Wedemeyer ◽  
...  

ZusammenfassungSeit der Einführung des G-DRG-Systems zur Vergütung der stationären Krankenversorgung im Jahr 2003 werden durch das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) jährlich die Erstattungsbeträge für alle Fallgruppen (DRG) auf der Basis des Mittelwerts der Kostendaten (§-21-KHEntgG-Datensatz) von ca. 200 kalkulierenden Krankenhäusern berechnet. Nach dieser Systematik müsste die eine Hälfte der stationären Leistungserbringer Überschüsse in der Krankenversorgung erwirtschaften, die andere Hälfte Verluste ausweisen. Trotz langjähriger Optimierung ihrer Kosten weisen jährlich zwei Drittel der Universitätsklinika operative Defizite aus, unter den nicht universitären Häusern sind es dagegen 29 %. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) hat als wissenschaftliche Fachgesellschaft seit 2012 von 74 für das InEK kalkulierenden und mit der DGVS kooperierenden Krankenhäusern die anonymisierten Kostendaten von mehr als 7 Mio. Abrechnungsfällen ausgewertet, um damit eine sachgerechtere Darstellung gastroenterologischer DRG durch datenbasierte Anträge an das InEK zu ermöglichen. Diese Daten wurden jetzt verwendet, um an drei Beispielen repräsentativer DRG und Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) (hepatische Enzephalopathie bei Leberzirrhose, endoskopische Leistungsgruppen und Behandlungskosten von zwischen Krankenhäusern für eine Intervention verlegten Patienten) die Möglichkeiten und Grenzen der sachgerechten Darstellung universitätsmedizinischer Leistungserbringung im G-DRG-System zu untersuchen. Die Analyse ergibt, dass eine ökonomisch angemessene Kostenabbildung der komplexeren und schwerer erkrankten Patienten an den Universitätsklinika im G-DRG-System nicht durch Korrekturen oder eine Weiterdifferenzierung innerhalb des bestehenden Systems möglich ist. Selbst in Fallgruppen, in denen eine Korrektur möglich wäre, ist sie im bestehenden System teilweise untersagt. Einem weiteren Anstieg des operativen Defizits der Universitätsklinika in der Krankenversorgung (zuletzt kumulativ 300 Mio. Euro) kann nur durch entweder einen fallbezogenen Systemzuschlag oder die Trennung eines universitätsmedizinischen U-DRG-Systems vom allgemeinen G-DRG-System entgegengewirkt werden.





2019 ◽  
Vol 58 (04) ◽  
pp. 323-331 ◽  
Author(s):  
Felix Gundling ◽  
Markus Rathmayer ◽  
Lisa Koller ◽  
Michael Wilke ◽  
Gerald Kircheis ◽  
...  

Zusammenfassung Einleitung Die hepatische Enzephalopathie (HE) ist eine häufige Komplikation der Leberzirrhose, die für betroffene Patienten mit vielfältigen negativen Auswirkungen im Alltag verbunden ist. Die Prävalenz klinisch manifester Stadien wird auf 30–45 % geschätzt. Ungeachtet ihrer klinischen und prognostischen Bedeutung gilt die HE als unterdiagnostiziert. Methoden Ziele der Studie waren neben der systematischen Analyse der Krankenhausletalität der HE erstmals eine Untersuchung der ökonomischen Auswirkungen und der Vergütungssituation einer HE bei Leberzirrhose in Deutschland. Für die retrospektive Studie standen die anonymisierten Fall- und Kostendaten (§ 21 Abs. 4 KHEntgG) von 74 Krankenhäusern des DRG-Projekts der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) aus den Jahren 2011 bis 2015 zur Verfügung. Außerdem wurden diese Ergebnisse mit denen aller deutschen Krankenhäuser auf der Basis der Falldaten des Statistischen Bundesamtes (Destatis, Wiesbaden) verglichen. Ergebnisse In den Häusern des DRG-Projekts der DGVS wurden 59 093 Behandlungsfälle mit Leberzirrhose erfasst, bei denen in 14,6 % eine HE kodiert war. Die Krankenhausletalität von Zirrhose-Patienten mit HE war gegenüber derjenigen von Patienten ohne HE nahezu dreifach erhöht (20,9 versus 7,7 %). Die Zahl der Behandlungsfälle mit Leberzirrhose ebenso wie der Anteil von Patienten mit HE stieg kontinuierlich über den Erfassungszeitraum an. Im Gegensatz zu Patienten mit Zirrhose allgemein ist die Behandlung von Patienten mit HE nicht kostendeckend (Unterdeckung bis zu 634 € bei HE Grad 4). Diskussion Die Letalität war bei Patienten mit Zirrhose dreifach erhöht, wenn gleichzeitig eine HE diagnostiziert wurde. In den am DGVS-DRG-Projekt teilnehmenden Häusern wurde die HE um 2 % häufiger erfasst als im Rest der Kalkulationshäuser, was entweder in einer höheren Fallschwere oder in einer besseren Kodierqualität begründet ist. Gegenwärtig ist die Behandlung der HE bei Zirrhose nicht kostendeckend im DRG-System.



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