psychologische diagnostik
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Diagnostica ◽  
2022 ◽  
Vol 68 (1) ◽  
pp. 1-2
Author(s):  
Olaf Köller




2021 ◽  
Vol 225 (04) ◽  
pp. 293-293
Author(s):  
Dominique Singer

Liebe Leserinnen und Leser,in dem vorliegenden Heft der Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie (ZGN) startet eine neue, dreiteilige Serie über psychologische Diagnostik im Peripartalzeitraum. Studien über die seelische Gesundheit in Schwangerschaft, Wochenbett und Stillzeit haben in den letzten Jahren zunehmende Bedeutung und Aktualität erlangt; doch kommen dabei oftmals psychologische Messinstrumente zur Anwendung, die einem medizinischen Fachpublikum nicht ohne weiteres geläufig sind. Die AutorInnen Tobias Weigl und Susan Garthus-Niegel haben es sich daher zur Aufgabe gemacht, die relevanten, in deutscher Sprache verfügbaren Fragebögen überblicksartig darzustellen. Im Einzelnen geht es in Teil 1 um die Erfassung von Depression, Angst und Stress, in Teil 2 um Geburtserwartungen und Geburtserleben und in Teil 3 um den Bindungsaufbau in der Schwangerschaft und nach der Geburt. So soll der Leserschaft nicht nur das Verständnis einschlägiger Publikationen, sondern auch die Auswahl geeigneter Erhebungsinstrumente für eigene Studien erleichtert werden.



Author(s):  
Leonardo Vertone

ZusammenfassungDer Beitrag stellt mit dem RADIP ein psychotherapeutisches Interventionsprogramm vor, das zum Ziel hat, das Fortschreiten von Radikalisierungsprozessen bei Jugendlichen zu verhindern (Deradikalisierung) und die Wahrscheinlichkeit einer Ausübung extremistischer Taten zu verringern (Distanzierung). Das Programm ist deliktpräventiv konzipiert und vereint forensische und kognitiv-verhaltenstherapeutische Methodiken. Es ist strukturiert und multimodal und kann im Einzel- oder im Gruppensetting durchgeführt werden. Nebst der Auseinandersetzung der Teilnehmenden mit Themen, die mit (ihrer) problematischen Radikalisierung in Verbindung stehen, beinhalten die Module Wissens- und Kompetenzzuwachs, Reflexion der eigenen Identität, Bewusstsein und Stärkung eigener prosozialer Ziele sowie Erhöhung der Entscheidungs- und Steuerungsfähigkeit (ressourcenorientierter Zugang). Bestandteil des Programms ist eine Abklärungsphase, welche eine psychiatrisch-psychopathologische und (entwicklungs-)psychologische Diagnostik sowie ein forensisches „risk assessment“ beinhaltet. Das daraus resultierende Fallverständnis erlaubt es, individuelle Schwerpunkte zu setzen und flexibel zu intervenieren. Das Programm ist in einen multisystemischen und -disziplinären Rahmen eingebettet, d. h., Eltern oder sonstige nahe Bezugs- sowie Hilfspersonen werden miteinbezogen.



2021 ◽  
Vol 7 (1) ◽  
pp. 32-49
Author(s):  
Ralf Dohrenbusch ◽  
Robbi Brockhaus ◽  
Simone Bahlo ◽  
Andrea Diebel ◽  
Markus Hieber ◽  
...  

Beweismaßstäbe betreffen den Grad an Sicherheit, den Richter an die Beurteilung tatsächlicher Sachverhalte anlegen müssen. Der Beitrag untersucht am Beispiel von Beweismaßanforderungen für den Nachweis von Gesundheitsstörungen und Teilhabebeeinträchtigungen, wie sich Beweismaßanforderungen an das Gericht auf Urteils- und Entscheidungsprozesse von Sachverständigen und sich umgekehrt diagnostische Sicherungspraktiken auf die gutachterliche Urteilsbildung und damit letztlich auch auf die sozialrechtliche Beweissicherung auswirken können. Die Analyse zeigt, dass im Vergleich von psychiatrischer und psychologischer Begutachtung die mess- und testtheoretischen Anforderungen an psychologische Diagnostik dazu beitragen können, dass die Sicherung von Gesundheitsstörungen und Teilhabebeeinträchtigungen durch psychologische Sachverständige zu anderen Ergebnissen führen als die vorwiegend klinische Ausrichtung psychiatrischer Sachverständiger. Validierungsintensive psychologische Begutachtung erhöht die Schwelle für den gesicherten Nachweis von Gesundheitsschäden, verbessert aber zugleich auch die Zuordnungssicherheit und Treffgenauigkeit für den Nachweis anspruchsbegründender Tatsachen. Es kann vermutet werden, dass die unterschiedlichen Sicherungspraktiken psychologischer und medizinischer Sachverständiger Auswirkungen auf die rechtliche Anerkennung anspruchsbegründender Tatsachen durch Gerichte haben.





2021 ◽  

Diagnostisch tätige Psychologinnen und Psychologen stehen häufig vor der großen Herausforderung, wie sie den je nach Fragestellung spezifischen diagnostischen Prozess gestalten sollten, um eine sachgerechte Empfehlung im Sinne eines Maßnahmenvorschlages geben zu können. Anhand von 37 gänzlich neuen Fallbeispielen illustriert die vorliegende Neuauflage, wie diese Herausforderungen bewältigt werden können. Die Autorinnen und Autoren des Bandes verfügen über langjährige praktische Erfahrung in der psychologischen Gutachtenerstellung. Die Beiträge behandeln ausbildungs- und berufsbezogene, entwicklungsbezogene, forensisch-psychologische, verkehrspsychologische, klinische, neuropsychologische und gesundheitspsychologische Fragestellungen. Alle Fallbeispiele zeigen auf, dass erst wissenschaftlich fundiertes psychologisches Diagnostizieren erlaubt, eine die Problemstellung lösende Entscheidung zu treffen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Das Buch stellt somit eine ideale Ergänzung zu einschlägigen Lehr- und Handbüchern der Psychologischen Diagnostik dar.



Kontext ◽  
2020 ◽  
Vol 51 (4) ◽  
pp. 336-353
Author(s):  
Beatriz Arias Martín


Diagnostica ◽  
2020 ◽  
Vol 66 (1) ◽  
pp. 14-24 ◽  
Author(s):  
Sonja Etzler ◽  
Martin Rettenberger

Zusammenfassung. Sozialtherapeutische Einrichtungen des Justizvollzugs dienen der Behandlung von (Sexual–) Straftätern, um deren Rückfallrisiko nachhaltig zu reduzieren. Das weltweit bekannteste Rehabilitationsmodell, nach dem intramurale Behandlung strukturiert werden sollte, um möglichst positive Behandlungseffekte zu erzielen, ist das Risk-Need-Responsivity-Modell (RNR-Modell). Psychologische Diagnostik nimmt in der Umsetzung dieser RNR-Prinzipien eine Schlüsselposition ein, um im Rahmen der Eingangs-‍, Verlaufs- und Abschlussdiagnostik den Therapieprozess anzuleiten. Ziel der vorliegenden Studie ist eine empirische Darstellung der intramuralen psychodiagnostischen Praxis anhand einer Vollerhebung aller 71 sozialtherapeutischen Einrichtungen im Jahr 2016. Von 71 Einrichtungen führen 62 eine Eingangs-‍, 50 eine Verlaufs- und 36 eine Abschlussdiagnostik durch. Dabei erfolgt die Eingangsdiagnostik in der Regel standardisiert, während Verlaufs- und Abschlussdiagnostik seltener einem standardisierten Schema folgen. Besonders häufig wurden Risikoprognoseverfahren zur Einschätzung des Rückfallrisikos eingesetzt, wobei insgesamt eine starke Anlehnung an das RNR-Modell zu konstatieren ist.



2020 ◽  
Author(s):  
Jelena Zumbach ◽  
Bärbel Lübbehüsen ◽  
Renate Volbert ◽  
Peter Wetzels


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