biologische rekonstruktion
Recently Published Documents


TOTAL DOCUMENTS

5
(FIVE YEARS 0)

H-INDEX

1
(FIVE YEARS 0)

2017 ◽  
Vol 155 (06) ◽  
pp. 670-682 ◽  
Author(s):  
Stefan Fickert ◽  
Matthias Aurich ◽  
Dirk Albrecht ◽  
Peter Angele ◽  
Lorenz Büchler ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Symptomatisch präarthrotische Deformitäten wie das femoroazetabuläre Impingement (FAI) oder die Hüftdysplasie führen häufig zu lokalisierten Knorpeldefekten und nachfolgend zur Entstehung einer Koxarthrose. In der vorliegenden Arbeit werden die derzeitigen Methoden und Erkenntnisse zur Diagnose und operativen Behandlung von Knorpelläsionen dargestellt, um hieraus geeignete Therapieempfehlungen für das Hüftgelenk abzuleiten. Material und Methoden Übersichtsarbeit zur Ätiologie und Therapie von Knorpelschäden am Hüftgelenk unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur mit Darstellung der Studienlage und der Diskussion von Vor- und Nachteilen verschiedener operativer Verfahren zum Gelenkerhalt. Ergebnisse In den meisten der bisher publizierten Studien zur operativen Behandlung von Knorpelschäden des Hüftgelenks wurden Defekte behandelt, die am Azetabulum durch ein FAI vom Cam-Typ ausgelöst werden. Ihre Entstehung kann durch rechtzeitige Beseitigung der pathologisch relevanten Deformitäten verhindert werden. Für die Therapie bereits bestehender vollschichtiger Knorpelläsionen werden derzeit fast ausschließlich knochenmarkstimulierende Techniken und die matrixgekoppelte autologe Knorpelzelltransplantation (MACT) eingesetzt. Für die Hüfte existieren zu diesen Verfahren bisher nur Studien auf geringem Evidenzniveau, was vor allem in der noch jungen Historie der Knorpelchirurgie in diesem Gelenk begründet ist. Allerdings ist schon jetzt zu erkennen, dass sich einige Erfahrungen mit den genannten Methoden vom Knie auf die Hüfte übertragen lassen. Schlussfolgerung Bei umschriebenen und vollschichtigen Knorpelschäden ab 1,5 – 2 cm2 stellt die MACT das zu bevorzugende Therapieverfahren dar, sofern keine wesentliche Gelenkdegeneration besteht. Ähnlich wie im Knie kann keine gesicherte obere Altersgrenze für einen gelenkerhaltenden Eingriff oder eine MACT im Hüftgelenk festgelegt werden, da das numerische nicht zwangsläufig mit dem biologischen Patientenalter bzw. Gelenkzustand korreliert. Wie für andere Gelenke auch, sind Langzeitbeobachtungen und die Durchführung prospektiv randomisierter Studien anzuraten.





2005 ◽  
Vol 25 (06) ◽  
pp. 312-316
Author(s):  
Kuno Weise ◽  
Bernhard Schewe

ZusammenfassungIn tierexperimentellen und klinischen Studien konnte gezeigt werden, dass die zeitnahe biologische Rekonstruktion lokalisiert vollschichtiger Knorpelschäden des Kniegelenks der konservativen Behandlung oder der zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführten biologischen Rekonstruktion überlegen ist. Dieser Zusammenhang wurde sowohl für die eigentliche Defektausheilung als auch für die Prävention von sekundär degenerativen Knorpelveränderungen gefun-den. Die frühzeitige Defektsanierung, insbesondere von größeren und klinisch symptomatischen Knorpeldefekten, ist daher nicht nur aus therapeutischer, sondern auch aus sozioökonomischer Sicht sinnvoll und wichtig. Für die bio-logische Rekonstruktion artikulärer Knorpeldefekte stehen mittlerweile eine Reihe verschiedener Verfahren zur Verfügung. Das geeignete Indikationsspektrum, Technik, Vorund Nachteile sowie die mittel- bis langfristigen Ergebnisse der verschiedenen Methoden werden in der vorliegenden Übersichtsarbeit vorgestellt.



Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document