sensible phase
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Author(s):  
Valeska Stonawski ◽  
Stefan Frey ◽  
Yulia Golub ◽  
Gunther H. Moll ◽  
Hartmut Heinrich ◽  
...  

Zusammenfassung. Die Schwangerschaft stellt einen Lebensabschnitt der Frau dar, der mit körperlichen und hormonellen Veränderungen sowie einer erhöhten emotionalen und psychischen Beanspruchung einhergeht. Für das Kind gilt die Zeit im Mutterleib dabei als besonders sensible Phase, in der ungünstige intrauterine Bedingungen sowohl die fetale als auch die postnatale Entwicklung und Gesundheit langfristig beeinflussen können. So haben sich Depression, Angst und Stress in der Schwangerschaft als Risikofaktoren für Entwicklungsverzögerungen sowie emotionale und Verhaltensauffälligkeiten erwiesen. Epigenetische Veränderungen, insbesondere die DNA-Methylierung, werden als Wirkmechanismus für den Einfluss pränataler affektiver Belastungen auf das Kind diskutiert. Diese Arbeit soll einen Überblick geben, welche Veränderungen in der kindlichen DNA-Methylierung mit affektiven Belastungen in der Schwangerschaft assoziiert sind. Dabei werden Ergebnisse aus genspezifischen und epigenomweiten Studien vorgestellt, Problemfelder diskutiert und Anregungen für zukünftige Fragestellungen gegeben.



2017 ◽  
Vol 65 (4) ◽  
pp. 261-266 ◽  
Author(s):  
Sören Schmidt ◽  
Franz Petermann ◽  
Hans-Christian Waldmann
Keyword(s):  

Zusammenfassung. Das Jugendalter gilt als sensible Phase in der Pathogenese einer ADHS in der Lebensspanne. Neben den jugendtypischen Entwicklungsaufgaben kommen störungsspezifische Beeinträchtigungen dazu, die das Risiko komorbider Störungen erhöhen. Gleichermaßen ändert sich das Erscheinungsbild der Störung, indem Hyperaktivität und Impulsivität abnehmen beziehungsweise sich verändern, demgegenüber aber Symptome hinzukommen, die einer ADHS im Erwachsenenalter entsprechen. Um dem Symptomwandel in dieser Altersgruppe adäquat zu begegnen, wurde die Normierung des ADHS-Screening für Erwachsene (ADHS-E) auf das Jugendalter ausgeweitet, so dass dieses Verfahren nun auch in dieser Altersgruppe eingesetzt werden kann.



2017 ◽  
Vol 39 (2) ◽  
Author(s):  
Massimo Agosti ◽  
Francesco Tandoi ◽  
Laura Morlacchi ◽  
Angela Bossi

The latest scientific acquisitions are demonstrating what has already been hypothesized for more than twenty years about the development of the state of health/illness of individuals. Indeed, certain stimuli, if applied to a <em>sensible phase</em> of development, are able to modify, through epigenetic mechanisms, gene expression of DNA, resulting in adaptive modifications of phenotype to the environment, which may reflect negatively on the health of every individual. This concept, applied to nutrition, has opened up important prospects for research in this area. The nutritional history of an individual, linked to the development of a healthy state, would begin very early. In fact, since the pregnancy and for the next two years (for a total of about 1000 days), the maternal eating habits, the type of breastfeeding and then the main stages of nutrition in the evolutionary phase represent those <em>sensitive</em> moments, essential for the development of important endocrine, metabolic, immunological alterations, better known as <em>metabolic syndrome</em>. This condition would represent the physiopathogenetic basis for explaining a series of disorders, known as non communicable diseases (NCDs) such as obesity, diabetes, hypertension, cardiovascolar disease and all those conditions that today affect the health of most industrialized countries and through the years are emerging especially in developing countries (South America, Asia), where new environmental conditions and increased food availability are changing food habits, with far-reaching public health impacts. This paper analyzes these new nutritional perspectives and the main implications of what has been termed the <em>1000-day theory</em>.



2012 ◽  
Vol 60 (1) ◽  
pp. 015-026 ◽  
Author(s):  
Sören Schmidt ◽  
Elmar Brähler ◽  
Franz Petermann ◽  
Ute Koglin

Zusammenfassung.ADHS ist eine Lebensspannenerkrankung, die zu erheblichen Beeinträchtigungen im Alltag des Betroffenen führt und häufig mit komorbiden Störungen einhergeht. Die Ausprägung der Symptome variiert altersgruppenspezifisch und gerade der Übergang vom Jugend- in das Erwachsenenalter gilt als besonders sensible Phase. Um das Ausmaß komorbider Störungen bei ADHS zu untersuchen, wurden, basierend auf einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe, N = 328 Jugendliche und junge Erwachsene in drei unterschiedliche Altersgruppen (14–17 Jahre; 18–21 Jahre; 22–25 Jahre) eingeteilt. Mittels zweifaktorieller multivariater Ko-Varianzanalysen wurde der Einfluss von Altersgruppenzugehörigkeit und ADHS-Ausprägung auf das Ausmaß psychischer Belastung ermittelt. Es tritt ein signifikanter Haupteffekt für den Faktor ADHS auf, nicht aber für Altersgruppe oder die Interaktion beider Faktoren auf. Auf Skalenebene wird deutlich, dass ADHS einen stabilen negativen Einfluss auf die psychische Befindlichkeit in allen Altersgruppen ausübt und eine Interaktion zwischen dem Alter und ADHS, bezogen auf soziale Unterstützung und der Lebenszufriedenheit, besteht. Die Ergebnisse weisen auf eine altersinvariante stabile Beeinträchtigung durch ADHS hin. Dabei lässt sich zwar feststellen, dass sich die Ausprägungen für soziale Unterstützung und Lebenszufriedenheit im Gruppenvergleich annähern, die ADHS-Betroffenen aber eine deutlich höhere Belastung angeben als Nicht-Betroffene. Dies hat Einfluss auf die therapeutische Unterstützung und unterstreicht die Notwendigkeit, den Fokus – neben der symptomatologischen Behandlung – auch auf weitere psychische Belastungsfaktoren zu legen.



2002 ◽  
Vol 46 (4) ◽  
pp. 185-200 ◽  
Author(s):  
Alexandra Krone ◽  
Kai-Christoph Hamborg ◽  
Günther Gediga
Keyword(s):  

Zusammenfassung. In einem Laborexperiment wurde mit Hilfe einer postaktionalen Videokonfrontation die emotionale Reaktion von Nutzern (N = 16) in Fehlersituationen bei der Arbeit mit einem Datenbanksystem untersucht. Nach Klassifizierung der Nutzungsfehler mit Hilfe der Fehlertaxonomie von Frese und Zapf (1991 ) wurden unter Rückgriff auf emotionstheoretische Grundlagen Annahmen zur zeitlichen Lokalisierung der emotionalen Reaktion innerhalb des Fehlerprozesses, zum Zusammenhang zwischen Fehlerart und dem Ausmaß der emotionalen Reaktion sowie zum Zusammenhang zwischen dem Ausmaß der emotionalen Reaktion und der anschließenden Fehlerbehebungsleistung untersucht. Die Ergebnisse ermöglichen eine Ausdifferenzierung der Annahmen bezüglich der emotionalen Reaktion von Nutzern für verschiedene Befindlichkeitsqualitäten. Es finden sich Hinweise dafür, dass mit einer Ärgerreaktion betroffener Nutzer bereits in der Phase der Fehlerentdeckung zu rechnen ist und dass das Ausmaß der während der Fehlerentdeckung erlebten Hilflosigkeit mit zunehmender Komplexität der Fehler steigt. Weiterhin zeigen sich positive Zusammenhänge zwischen der Höhe der bei der Fehlerentdeckung erlebten Hilflosigkeit und der Fehlerbehebungsleistung. Hinsichtlich der Konzeption von Fehlertrainings für Nutzer sowie der Systemgestaltung legen die Ergebnisse nahe, dass der Phase der Fehlerentdeckung - als für leistungsmindernde Hilflosigkeitsreaktionen sensible Phase - eine erhöhte Aufmerksamkeit zukommen sollte.



1965 ◽  
Vol 1 (6) ◽  
pp. 516-536 ◽  
Author(s):  
Edelgard Nowack
Keyword(s):  


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