linksventrikuläre ejektionsfraktion
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2020 ◽  
Vol 14 (04) ◽  
pp. 199-205
Author(s):  
Yusef Moulla ◽  
Undine Gabriele Lange ◽  
Matthias Mehdorn ◽  
Matthias Blüher ◽  
Florian van Bömmel ◽  
...  

Zusammenfassung Einleitung Adipositas-Chirurgie ist weltweit etabliert und sicher durchführbar. Mit steigender Expertise werden auch zunehmend Risikopatienten operiert, die z.B. bei Organdysfunktion zu adipös für eine geplante Organtransplantation sind. Patienten und Methoden In dem Zeitraum 1/13 bis 6/9 wurden 653 Patienten an unserem Zentrum adipositaschirurgisch versorgt. Die Daten wurden retrospektiv ausgewertet und es fanden sich unter den 653 Patienten 34 Patienten mit dialysepflichtiger Niereninsuffizienz, hochgradiger Herzinsuffizienz (linksventrikuläre Ejektionsfraktion < 30 %) oder Leberzirrhose (Child-Pugh-Stadium A und B). Das Minimum-Follow-up beträgt 12 Monate. Ergebnisse Bei 5 der 34 Patienten (14,7 %) kam es zu einem komplizierten Verlauf. Folgende Komplikationen traten auf: 3x Wundheilungsstörung mit konservativer Therapie, 1x subkutane Nachblutung bei einem Patienten mit LVAD (konservative Therapie) und 1 Shunt-Verschluss, der operativ revidiert wurde. Schlussfolgerung Adipositaschirurgische Eingriffe sind auch bei Risikopatienten mit geringer Morbidität und Mortalität durchführbar.



2018 ◽  
Vol 75 (3) ◽  
pp. 180-186 ◽  
Author(s):  
Monika Wieser ◽  
Daniel Rhyner ◽  
Michele Martinelli ◽  
Thomas Suter ◽  
Bruno Schnegg ◽  
...  

Zusammenfassung. Die medikamentöse Therapie der Herzinsuffizienz (HI) hat im Verlauf der letzten drei Dekaden grosse Fortschritte gemacht. Evidenz-basierte medikamentöse Therapien haben Überleben und Lebensqualität entscheidend verbessert. Die medikamentöse Stufentherapie der Herzinsuffizienz beginnt mit den Angiotensin-konvertierenden-Enzym Hemmern (ACEH) oder Angiotensin-Rezeptorblockern (ARB) und Betablockern, welche bei praktisch jedem Patienten mit einer Herzinsuffizienz und reduzierter Ejektionsfraktion indiziert sind. Fällt die linksventrikuläre Ejektionsfraktion unter 35 % und / oder persistieren die Symptome (NYHA II-IV) kommt zusätzlich ein Mineralokortikoidrezeptor-Antagonist (MRA) zum Einsatz. Relativ neu, aber mit überzeugenden Daten, ist die Substanzkombination Sacubitril / Valsartan. Das Erreichen der maximal verträglichen Dosis der einzelnen Medikamente ist essentiell für den Therapieerfolg. Diverse Zusatztherapien haben keinen erwiesenen Einfluss auf das Überleben, sind jedoch oft wesentlich für die Symptomfreiheit im Alltag. Wichtige Vertreter hierfür sind die Diuretika (Schleifendiuretika zeigen ein besseres Wirkungsprofil und sind den Thiaziden vorzuziehen), die Therapie eines Eisenmangels oder der Einsatz des Frequenzmodulators Ivabradin. Digoxin hat aktuell nur noch einen sehr begrenzten Stellenwert. Signifikante Rhythmusstörungen (vor allem Vorhofflimmern und ventrikuläre Arrhythmien) gehören zum klassischen Krankheitsverlauf. Neben Betablockern ist Amiodaron das Antiarrhythmikum der Wahl. Mit der frühen interventionellen Behandlung des Vorhofflimmerns mittels Pulmonalvenenablation ist gemäss neuster Daten eine Reduktion der Mortalität potentiell möglich. Neue Entwicklungen im Bereich der Antidiabetika sind bezüglich Therapieoptimierungen vielversprechend.



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