benigner tumor
Recently Published Documents


TOTAL DOCUMENTS

5
(FIVE YEARS 0)

H-INDEX

0
(FIVE YEARS 0)

2017 ◽  
Vol 49 (03) ◽  
pp. 262-265
Author(s):  
Désirée Dräger ◽  
Sarah Zonnur ◽  
Andreas Erbersdobler ◽  
Chris Protzel ◽  
Oliver Hakenberg

ZusammenfassungDas (para-)testikuläre Zystadenom entsteht aus einer oviduktähnlichen Struktur, die morphologisch nahezu identisch mit dem Oberflächenepithel des Ovars ist (Müllerʼsches Epithel). Es ist ein seltener benigner Tumor des Erwachsenenalters mit geringem malignen Potential. Das Durchschnittsalter liegt bei Erstdiagnose in den bisher beschriebenen Fällen bei 30 Jahren (11 – 75 Jahre). In Regel sind es asymptomatische zystische Raumforderungen, die häufig als Rete testis- oder Nebenhodentumoren fehlinterpretiert werden, da makroskopisch nicht sicher identifiziert werden kann, ob sie intra- oder paratestikulär entstanden sind 1. Bilaterale paratestikuläre Zystadenome sind mit dem Von-Hippel-Lindau-Syndrom assoziiert (18 % der von Hippel-Lindau-Patienten) und können aufgrund einer Obstruktion der samenleitenden Gänge mit Infertilität einhergehen 2 3. In der Literatur finden sich nur 12 Publikationen mit 35 berichteten Fällen paratestikulärer Zystadenome aus den Jahren 1986 – 2016, was die Seltenheit dieser Tumorentität verdeutlicht. Obwohl die Mehrheit gutartige Verläufe zeigt, werden aber auch wenige Fälle mit Rezidivbildung und/oder Metastasierung beschrieben, so dass eine Langzeitnachsorge ratsam erscheint 4. Aufgrund der Seltenheit gibt es jedoch keine allgemeinen Empfehlungen zur Therapie. Wir berichten von einem 74-jährigen Patienten mit einem seltenen paratestikulären papillären Zystadenom.



2017 ◽  
Vol 155 (03) ◽  
pp. 328-332
Author(s):  
Andreas Reinke ◽  
Michael Kraus ◽  
Alexander Wild

Zusammenfassung Hintergrund Die Myositis ossificans (MO) ist eine seltene, aber wichtige Differenzialdiagnose für eine heterotrophe Ossifikation in der Muskulatur. Sie wird häufig als maligner Tumor fehlgedeutet. Nach einem vorgeschalteten Trauma ist die Diagnose Myositis ossificans traumatica (MOT). Es handelt sich hierbei aber um eine benigne Veränderung, die meist in den großen Muskeln auftritt. Jedoch gibt es auch maligne Ätiologien. Fallbeschreibung Wir berichten über eine seltene Lokalisation der MO in der Muskulatur des kraniozervikalen Übergangs. Diese 37-jährige Frau berichtet über einen Reitunfall vor Jahren. Auf dem Boden von persistenten Schmerzen und Bewegungseinschränkungen der Halswirbelsäule erfolgte die Totalresektion. Klinische Konsequenz Die MOT ist ein benigner Tumor, der grundsätzlich konservativ behandelt werden kann. Jedoch empfiehlt sich eine operative Resektion bei persistierenden Schmerzen, neurologischen Defiziten und insbesondere zur Diagnosesicherung.



2016 ◽  
Vol 76 (10) ◽  
Author(s):  
AM Friemann ◽  
I Alkatout ◽  
I von Leffern


Pneumologie ◽  
2009 ◽  
Vol 63 (S 01) ◽  
Author(s):  
HC Buschmann ◽  
P Richter ◽  
R Kröning ◽  
A Zaruchas ◽  
W Petermann
Keyword(s):  


Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document