orale applikation
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2020 ◽  
Vol 48 (03) ◽  
pp. 173-182
Author(s):  
Johannes L. Khol ◽  
Katharina Moser ◽  
Alexandra Miklis ◽  
Michaela Dirisamer ◽  
Thomas Wittek
Keyword(s):  

ZusammenfassungDurch den laktationsbedingten sprunghaften Anstieg des Kalziumbedarfs nach der Geburt können hochleistende Milchkühe in eine hypokalzämische Stoffwechsellage geraten. Die Anfälligkeit für das Auftreten einer Gebärparese steigt dabei mit zunehmendem Alter der Tiere, hängt aber auch von zahlreichen anderen Faktoren wie dem Säure-Basen-Haushalt und der Versorgung mit Kalzium sowie anderen Mineralstoffen und Spurenelementen ab. Die Therapie erfolgt durch Kalziumapplikation, meist in Kombination mit Magnesium. Um die negativen Folgen des Kalziummangels zu vermeiden, sollte das Augenmerk jedoch auf dessen Prophylaxe liegen. Die peripartale orale Applikation von Kalziumverbindungen, eine der einfachsten Prophylaxemaßnahmen, ist mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden und setzt eine genaue Kenntnis des Geburtstermins voraus. Letzteres trifft auch für die parenterale Applikation von Vitamin D3 zu, die 1 Woche vor der Geburt erfolgen sollte. Zusätzlich birgt diese Methode bei wiederholter Anwendung die Gefahr einer Kalzinose. Die Verringerung des Kalziumangebots in der Trockensteherfütterung aktiviert die Mechanismen zur Kalziumhomöostase und stellt eine weitere Möglichkeit zur Prophylaxe der Gebärparese dar. Auch das gezielte Herbeiführen einer milden (kompensierten) metabolischen Azidose im Organismus, um die Sensitivität der Parathormonrezeptoren zu erhöhen und die Kalziumresorption im Darm zu steigern, kann zur Prophylaxe der Hypokalzämie eingesetzt werden. Hierzu dient eine sog. DCAD-Fütterung (DCAD = dietary cation anion difference) am Ende der Trockenstehperiode, bei der die Menge der starken Kationen (Kalium und Natrium) sowie der starken Anionen (Sulfat und Chlorid) beeinflusst wird. Dies geschieht entweder durch kaliumarme Fütterung (Teil-DCAD) oder den zusätzlichen Einsatz von sauren Salzen (Voll-DCAD). Insbesondere die Voll-DCAD ist mit einem nicht unerheblichen Analyse- und Kontrollaufwand verbunden. Je nach Inzidenz und Betriebsgröße sowie personellen und strukturellen Möglichkeiten gilt es daher, die am besten geeignete Methode zur Gebärpareseprophylaxe auszuwählen und umzusetzen.



Die Urologie ◽  
2016 ◽  
pp. 1049-1054
Author(s):  
Elmar Heinrich ◽  
A. Strauß
Keyword(s):  


Die Urologie ◽  
2014 ◽  
pp. 1-8
Author(s):  
E. Heinrich ◽  
A. Strauß
Keyword(s):  


2011 ◽  
Vol 223 (S 01) ◽  
Author(s):  
HK Hoyer-Kuhn ◽  
K Dittrich ◽  
H Fehrenbach ◽  
G Plum ◽  
B Beck ◽  
...  


2007 ◽  
Vol 34 (S 1) ◽  
pp. 31-32
Author(s):  
J. Kassubek ◽  
S. Braune ◽  
T. Büttner ◽  
G. Fuchs ◽  
W. Greulich ◽  
...  


2000 ◽  
Vol 20 (02) ◽  
pp. 83-89 ◽  
Author(s):  
M. Sachs

ZusammenfassungDie historische Entwicklung der chirurgischen Methoden der Blutstillung wird dargestellt. Die digitale Kompression und der Kompressionsverband dürften in der schriftlosen Früh- und Vorgeschichte die ältesten Maßnahmen zur Blutstillung bei Verletzungen gewesen sein. Aus der Zeit, als man noch an krankheitsauslösende Geister glaubte, stammten das »Besprechen« von blutenden Wunden und andere magische Handlungen. Im Zeitalter der Humoralpathologie (von der Antike bis in das 19. Jh. hinein) wurde die lokale oder orale Applikation von »Haematostyptica« pflanzlicher oder tierischer Herkunft bevorzugt (z.B. von Harz des Drachenblut-Baumes oder Mastix). Anfänge einer chirurgischen Blutstillung durch Gefäßumstechung lassen sich zuerst bei Celsus im 1. Jh. n. Chr. und bei Antyllos (3./4. Jh. n. Chr.) nachweisen. Aber erst im 16. Jh. wurde die Gefäßligatur nach Fassen des blutenden Gefäßes mit einer speziellen Klemme zum Standardverfahren bei blutenden Amputationswunden (Ambroise Paré 1585). Erste erfolgreiche Versuche von rekonstruktiven Gefäßnähten unter Erhalt des Blutflusses stammen aus dem 18. Jh. (Hallowell 1759). Reproduzierbare Gefäßnahttechniken wurden erst um die letzte Jahrhundertwende publiziert (Max Nitze 1897, Alexis Carrel 1902).





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