internationaler vergleich
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Author(s):  
Thomas Lux ◽  
Steffen Mau ◽  
Aljoscha Jacobi

ZusammenfassungDer Beitrag fragt vor dem Hintergrund neuer gesellschaftlicher Konfliktthemen nach der sozialstrukturellen Fundierung von Ungleichheitseinstellungen. Es werden vier Ungleichheitsachsen in den Blick genommen: (1) Oben-Unten-Ungleichheiten, bei denen die ökonomische Ressourcenverteilung im Mittelpunkt steht, (2) Innen-Außen-Ungleichheiten, die sich auf territorialen Zugang, Migration und Mitgliedschaft beziehen, (3) Wir-Sie-Ungleichheiten, die die gesellschaftliche Anerkennung von Diversität umfassen, und (4) Heute-Morgen-Ungleichheiten, die sich auf Fragen der Generationengerechtigkeit und ökologischen Nachhaltigkeit richten. In jedem Bereich werden die Ausprägungen und Strukturierungen der sozialen Orientierungen aufgezeigt und in der Literatur gängige Erwartungen hierzu getestet. Zentral geht es um die Frage, ob die Einstellungsmuster in einer Weise mit sozialstrukturellen Differenzierungen einhergehen, dass man von Cleavages sprechen könnte. Auf der Basis des European Social Survey aus dem Jahr 2016 werden die Einstellungsstrukturen deskriptiv sowie faktoren- und regressionsanalytisch für eine ausgewählte Gruppe europäischer Länder (Schweden, Frankreich, Italien, Deutschland, Polen und Ungarn) untersucht. Der Kernbefund ist, dass sich, erstens, kein zweidimensionaler Einstellungsraum zeigt, bei dem die alten ökonomischen Ungleichheiten den neuen Ungleichheiten gegenüberstehen, und, zweitens, nur punktuell und nicht in allen untersuchten Ländern starke Cleavages zu finden sind. Diese zeigen sich am ehesten beim Migrationsthema.



2021 ◽  
Vol 21 (2) ◽  
pp. 269-285
Author(s):  
M.A. PSHENICHNIKOV

The book review provides a brief overview of the collection of works “Juristische Kommentare: Ein internationaler Vergleich”, which contains the comparative view on the history, significance and role of the legal commentary and a few other genres of legal literature in different legal orders.



2021 ◽  
Vol 101 (6) ◽  
pp. 461-465
Author(s):  
Melanie Mesloh

ZusammenfassungDie Nutzung digitaler Technologien zur Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle und interner Prozesse bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, auf externe Veränderungen agil zu reagieren. Jedoch zeigt ein internationaler Vergleich der digitalen Wettbewerbsfähigkeit der EU28, dass Deutschland in diesem Bereich Nachholbedarfe hat. Um sich zukünftig im internationalen digitalen Wettbewerb positiv zu positionieren, bedarf es einer gestärkten digitalen Integration der kleinen und mittelständischen Unternehmen, die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden. Die bisherige digitale Integration wird untersucht, und die Vorteile und Barrieren der digitalen Integration werden hervorgehoben.



2020 ◽  
Vol 36 (06) ◽  
pp. 236-241
Author(s):  
Anja Weissenfels ◽  
Inga Naber ◽  
Eriselda Mino ◽  
Sarah Klamroth ◽  
Wolfgang Geidl ◽  
...  

ZusammenfassungAufgrund einer zunehmenden körperlichen Inaktivität der Weltbevölkerung haben durch Bewegungsmangel induzierte Erkrankungen in den letzten Jahren stark zugenommen. Nicht nur zur Prävention nichtübertragbarer Erkrankungen (noncommunicable diseases: NCD), sondern auch aus rehabilitativer Perspektive ist regelmäßige körperliche Aktivität ein essenzieller Gesundheitsfaktor und eine Ergänzung oder Alternative zur medikamentösen Behandlung. Ärztlich initiierte Bewegungsversorgung ist in vielen Ländern bereits in den jeweiligen Gesundheitssystemen etabliert, während die deutsche Regelversorgung hier bislang noch Defizite aufweist. Die Bewegungsversorgungsmodelle aus Schweden, Dänemark und Neuseeland zeigen deutliche Stärken bei der interdisziplinären Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen (Ärzt*innen, Bewegungsfachberufe) sowie der Integration verhaltensbezogener Bewegungsförderung. Personen aus Bewegungsfachberufen (u. a. Physio-, Bewegungs- und Sporttherapeut*innen) haben international eine einflussreiche Rolle bei der individuellen Verhaltensänderung zur Steigerung körperlicher Aktivität, und im Vergleich zum deutschen System ist das Aufgabengebiet dieser Berufsgruppe bedeutsam erweitert. International betrachtet setzen Bewegungsfachberufe regelhaft theoriebezogene Inhalte der Bewegungsförderung ein, wie z. B. motivationale Gesprächsführung (MI) oder auch Follow-up-Telefonanrufe, und sind teilweise sogar befugt, Bewegungsrezepte auszustellen. Der systematische Einsatz von Inhalten zur Bewegungsförderung durch Bewegungsfachberufe und die gezielte interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzt*innen werden im hiesigen Gesundheitssystem bislang kaum oder nur rudimentär verfolgt, weshalb das Projekt BewegtVersorgt neben der Etablierung einer wirkungsvollen Bewegungsversorgungskette besonders das Aufgabengebiet der Bewegungsfachberufe in den Fokus nimmt.







Author(s):  
Tobias Eberwein ◽  
Matthias Karmasin ◽  
Florian Saurwein ◽  
Nadja Vogl


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