eosinophile pneumonie
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Pneumologie ◽  
2020 ◽  
Vol 74 (04) ◽  
pp. 230-233
Author(s):  
S. Mager ◽  
M. Struss ◽  
M. Wollsching-Strobel ◽  
C. Karagiannidis

ZusammenfassungEin 27-jähriger, zuvor körperlich gesunder Mann stellte sich mit akut einsetzendem thorakalem Druckgefühl, Dyspnoe, nichtproduktivem Husten und Fieber in einer zentralen Notaufnahme vor. Stunden vor Symptombeginn habe der Patient Wasserpfeife mit speziellem, in Deutschland nicht frei verkäuflichen Tabak mit der Geschmacksrichtung Minze geraucht. Bei progredienter Oxygenierungsstörung musste der Patient noch am Aufnahmetag intubiert werden. In der Computertomografie des Thorax stellten sich bilateral diffuse, infiltrative Veränderungen dar. Die bei Aufnahme durchgeführte bronchoalveoläre Lavage erbrachte den Nachweis einer ausgeprägten Eosinophilie von 69 %. Anhand der Anamnese, der Eosinophilenzahl sowie der computertomografischen Veränderungen erfolgte die Diagnosestellung einer mit Shisha-Rauchen assoziierten akuten eosinophilen Pneumonie (AEP). Nach einer Kortisonstoßtherapie und 9 Beatmungstagen konnte der Patient auf die Normalstation verlegt werden. In der ambulanten Nachsorge zeigten sich eine normale, altersentsprechende Lungenfunktion sowie ein vollständig regredienter radiologischer Befund. Folgerung Obwohl die akute eosinophile Pneumonie (AEP) eine Rarität darstellt, ist sie eine zu berücksichtigende Differenzialdiagnose bei akut einsetzendem thorakalem Druckgefühl, Dyspnoe, nichtproduktivem Husten, Fieber und anamnestischem Wasserpfeifenkonsum. Mittels einer Kortisonstoßtherapie und Beatmung kann ein schweres ARDS bis zur vollständigen Ausheilung therapiert werden.



Pneumologie ◽  
2018 ◽  
Vol 72 (S 01) ◽  
pp. S80-S81
Author(s):  
A Alkhatib ◽  
U Mairose ◽  
U Sommerwerck ◽  
K Rasche


Praxis ◽  
2016 ◽  
Vol 105 (25) ◽  
pp. 1459-1468
Author(s):  
Johanna Tonko ◽  
Christoph M. Kronauer ◽  
Lars C. Huber

Zusammenfassung. Unter dem Begriff «eosinophile Lungenerkrankungen» wird eine Gruppe von unterschiedlichen Krankheitsentitäten zusammengefasst, die eine pathologische Vermehrung der eosinophilen Granulozyten in Alveolen und Lungeninterstitium aufweisen. Klinisch kann sich die pulmonale Eosinophilie als akute oder chronische eosinophile Pneumonie, als passagere pulmonale Infiltrate («Löffler-Syndrom») oder im Rahmen einer Systemerkrankung präsentieren. Die Diagnose wird im Kontext von Klinik, Radiologie und bronchoalveolärer Lavage (mit Nachweis einer eosinophilen Alveolitis) gestellt. Je nach Entität kommen zusätzlich serologische oder histologische Merkmale hinzu. Therapie der Wahl sind in den meisten Fällen systemische Glukokortikoide, die häufig zu einem raschen Ansprechen mit Restitutio ad integrum führen.



2016 ◽  
Vol 14 (12) ◽  
pp. 1307-1309
Author(s):  
Franziska Meinzer ◽  
Percy Lehmann ◽  
Silke C. Hofmann


Pneumologie ◽  
2016 ◽  
Vol 70 (08) ◽  
pp. 505-509 ◽  
Author(s):  
K. Avsar ◽  
J. Behr ◽  
M. Lindner ◽  
A. Morresi-Hauf


Pneumologie ◽  
2014 ◽  
Vol 68 (S 01) ◽  
Author(s):  
M Held ◽  
J Gierenstein ◽  
B Jany


Author(s):  
F. Poschenrieder ◽  
C. Schulz ◽  
O. Hamer


2012 ◽  
pp. 577-579
Author(s):  
Peter Hien


2009 ◽  
Vol 104 (7) ◽  
pp. 555-561
Author(s):  
Ertunc Altiok ◽  
Rolf Kemper ◽  
Joachim Kindler


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