sexuelle abweichungen
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2019 ◽  
Vol 38 (10) ◽  
pp. 759-764
Author(s):  
Heike Melzer

ZUSAMMENFASSUNG Gegenstand und Ziel Die digitale Transformation verändert die Sexualität und Beziehungsgestaltung vor allem junger Menschen in vielfältiger Weise. Material und Methoden Klinische Beobachtungen aus der Praxis der Paar- und Sexualtherapie werden vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse dargestellt. Ergebnisse Es zeigt sich ein Anstieg sexueller Funktionsstörungen (erektile Dysfunktion, Hemmung oder Ausbleiben des Orgasmus und partnerbezogene Lustlosigkeit) besonders bei jungen Männern. Zudem entstehen zwanghafte oder süchtige Verhaltensweisen um Pornografie und Sexualität sowie sexuelle Abweichungen (Paraphilien) nehmen zu. Schlussfolgerungen Der problematische und frühzeitige Konsum von starken sexuellen Stimuli (Pornografie, ständig wechselnde sexuelle Partner sowie leistungsstarke Sex-Toys) verursacht neue Probleme und Krankheitsbilder, die nicht genügend erforscht sind. Für wissenschaftlich fundierte präventive, diagnostische und therapeutisch interdisziplinäre Maßnahmen ist diese Forschung dringend erforderlich. Klinische Relevanz Zur Förderung sexueller Gesundheit und Zufriedenheit müssen neue sexuelle Störungen bzw. problematische Erlebnis- und Verhaltensweisen im digitalen Kontext frühzeitig fachgerecht erkannt, diagnostiziert und therapiert werden.



Author(s):  
Andreas Marneros


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