sexuelle störungen
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2021 ◽  
Vol 40 (12) ◽  
pp. 981-988
Author(s):  
Andreas Ebert

ZUSAMMENFASSUNG Gegenstand und Ziel Sexuelle Bedürfnisse und Intimität beeinflussen die Lebensqualität von depressiven Patienten genauso wie die der Allgemeinbevölkerung. Trotz der hohen Prävalenz depressiver Störungen wird dieser Aspekt aus unterschiedlichen Gründen oft zu wenig beachtet. Besonders häufig sind Störungen der Libido bei depressiven Frauen wie Männern, es kann jedoch die ganze Bandbreite sexuellen Erlebens betroffen sein. Neben biologischen, psychologischen und partnerschaftlichen Ursachen für sexuelle Probleme ist insbesondere die pharmakologische Behandlung affektiver Störungen oft selbst Teil des Problems. Verschiedene medikamentöse und adjuvante Strategien können hier erfolgreich eingesetzt werden. Schlussfolgerung und klinische Relevanz Nicht immer lassen sich sexuelle Nebenwirkungen, sexuelle Störungen oder Partnerschaftskonflikte vollständig verhindern. Dennoch sind ein offener und ehrlicher Kommunikationsstil und eine gründliche Prüfung von möglichen Vorgehensweisen, um dieses zusätzliche Leiden depressiver Patienten zu lindern, möglich. Nicht zuletzt ist eine weitere Erforschung des sexuellen Erlebens und der Intimität im Rahmen von Depressionen dringend erforderlich.



2021 ◽  
Vol 71 (09/10) ◽  
pp. 412-422
Author(s):  
Katja Brenk-Franz ◽  
Bernhard Strauß

Sexuelle Funktionsstörungen weisen eine hohe Prävalenz in allen Altersgruppen auf. Trotzdem werden die Themen sexuelle Gesundheit und sexuelle Störungen bisher im primärmedizinischen Kontext wenig thematisiert. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Bedeutung sexueller Funktionsstörungen als Teilbereich der sexuellen Gesundheit insbesondere in der niederschwelligen medizinischen Versorgung.



2020 ◽  
Vol 15 (1) ◽  
pp. 13-18
Author(s):  
Melanie Büttner
Keyword(s):  


2020 ◽  
Author(s):  
Tristan Marhenke
Keyword(s):  


2019 ◽  
Vol 38 (10) ◽  
pp. 759-764
Author(s):  
Heike Melzer

ZUSAMMENFASSUNG Gegenstand und Ziel Die digitale Transformation verändert die Sexualität und Beziehungsgestaltung vor allem junger Menschen in vielfältiger Weise. Material und Methoden Klinische Beobachtungen aus der Praxis der Paar- und Sexualtherapie werden vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse dargestellt. Ergebnisse Es zeigt sich ein Anstieg sexueller Funktionsstörungen (erektile Dysfunktion, Hemmung oder Ausbleiben des Orgasmus und partnerbezogene Lustlosigkeit) besonders bei jungen Männern. Zudem entstehen zwanghafte oder süchtige Verhaltensweisen um Pornografie und Sexualität sowie sexuelle Abweichungen (Paraphilien) nehmen zu. Schlussfolgerungen Der problematische und frühzeitige Konsum von starken sexuellen Stimuli (Pornografie, ständig wechselnde sexuelle Partner sowie leistungsstarke Sex-Toys) verursacht neue Probleme und Krankheitsbilder, die nicht genügend erforscht sind. Für wissenschaftlich fundierte präventive, diagnostische und therapeutisch interdisziplinäre Maßnahmen ist diese Forschung dringend erforderlich. Klinische Relevanz Zur Förderung sexueller Gesundheit und Zufriedenheit müssen neue sexuelle Störungen bzw. problematische Erlebnis- und Verhaltensweisen im digitalen Kontext frühzeitig fachgerecht erkannt, diagnostiziert und therapiert werden.



Author(s):  
Hans-Christoph Steinhausen
Keyword(s):  


2019 ◽  
pp. 573-591
Author(s):  
U. Hartmann ◽  
C. Neuhof
Keyword(s):  






2018 ◽  
pp. 839-856
Author(s):  
U. Hartmann ◽  
C. Neuhof
Keyword(s):  


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