zervikale lymphknotenmetastasen
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2021 ◽  
Author(s):  
Felix Böhm ◽  
Patrick J. Schuler ◽  
Johannes Döscher ◽  
Stephanie E. Weissinger ◽  
Julian Benckendorff ◽  
...  

Zusammenfassung Einleitung Kleinzellige neuroendokrine Karzinome (KNK) des Larynx sind eine seltene Tumorentität mit schlechter Prognose bei einer 5-Jahres-Überlebensrate nach Standardtherapie mit primärer Radiochemotherapie (pRCT) von 5 %. Methoden Es erfolgte eine systematische Literaturrecherche auf PubMed mit den Suchbegriffen „small cell neuroendocrine carcinoma“ und „head and neck“ sowie die Aufarbeitung von Patientenfällen aus unserer Klinik. Ergebnisse Die Recherche ergab keine großen randomisierten kontrollierten Studien zur Standardtherapie. Bisherige Therapiestrategien basieren auf den Erfahrungen bei kleinzelligen Karzinomen der Lunge. 0,5 % aller KNK treten im Kopf-Hals-Bereich auf. In unserer Klinik wurden in 12 Jahren 9 KNK diagnostiziert, 2 davon mit laryngealer Manifestation. Wir berichten über einen 29-jährigen Patienten mit Erstdiagnose (ED) eines Larynx-KNK im Frühjahr 2018. Im Staging zeigten sich zervikale Lymphknotenmetastasen, eine Fernmetastasierung wurde ausgeschlossen. Es erfolgte eine pRCT mit Cisplatin/Etoposid mit darauffolgender Komplettremission. Im Re-Staging 6 Monate nach ED zeigten sich Metastasen-suspekte Lungenherde. Unter 6 Zyklen palliativer Systemtherapie mit Cyclophosphamid, Adriamycin und Vincristin kam es zu einer partiellen Remission. Nach 12 Monaten erfolgte bei Progress die Therapieumstellung auf den PD-1-Antikörper Nivolumab. Der Patient verstarb 22 Monate nach ED an einer tumorbedingten Massenblutung mit Verlegung der Atemwege. Schlussfolgerung Bisher existieren keine Studienergebnisse über den Einsatz von Nivolumab als Third-Line-Therapie bei KNK. Die Analyse einer NTRK-Fusion (neurotrophe Tyrosin-Rezeptor-Kinase) oder einer Folatrezeptor-Expression sollte erwogen werden zur Evaluation einer Tropomyosin-Rezeptor-Kinase-Inhibitor- oder einer Radionuklidtherapie.



Der Onkologe ◽  
2017 ◽  
Vol 23 (12) ◽  
pp. 986-992 ◽  
Author(s):  
Jan Haussmann ◽  
Wilfried Budach


Der Onkologe ◽  
1997 ◽  
Vol 3 (4) ◽  
pp. 354-363
Author(s):  
L. Pfreundner ◽  
J. Pahnke ◽  
K. Schwager ◽  
M. Flentje


1992 ◽  
Vol 31 (04) ◽  
pp. 137-141 ◽  
Author(s):  
G. Herbold ◽  
H. G. Heinze ◽  
H. Bihl ◽  
Marie-Luise Sautter-Bihl

ZusammenfassungDie postoperative Radiojodtherapie ist unumstrittener Bestandteil der Gesamtbehandlungsstrategie beim differenzierten Schilddrüsenkarzinom. Gelegentlich werden jedoch Jahre nach Erstdiagnose und Therapie zervikale Lymphknotenmetastasen manifest, ohne daß ein Rezidiv des Primärtumors oder Fernmetastasen nachweisbar sind. In diesen Fällen war die Radiojodtherapie offensichtlich nicht ausreichend, um eine endgültige Tumorzellsterilisation zu bewirken. Die vorliegende Arbeit suchte eine Erklärung für dieses Phänomen, indem die räumliche Dosisverteilung von 131J bei sehr kleinen Tumormanifestationen im Modell mit der Monte-Carlo-Methode simuliert wurde. Dabei zeigte sich, daß für Tumorgrößen unterhalb 1 mm Radius nur noch ein kleiner Bruchteil der gesamten β-Energie innerhalb des Tumors deponiert wird und zur Tumorvernichtung beiträgt: Für Radien von 1,0, 0,5, 0,2, 0,1, 0,05 und 0,02 mm stehen bei homogener 131J-Speicherung intratumoral nur jeweils 86, 73, 39, 16, 8 bzw. 4% der Gesamtenergie zur Verfügung. Dies könnte einer wirksamen Tumorzellvernichtung in kleinen, bei Erstdiagnose klinisch nicht nachweisbaren Tumormanifestationen entgegenstehen und somit Ursache für späte zervikale Lymphknotenmetastasen sein.



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