bullöses pemphigoid
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Der Hautarzt ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
S. Janßen ◽  
B. Homey ◽  
T. M. Jansen
Keyword(s):  

ZusammenfassungWir präsentieren den Fall einer 83-jährigen Patientin mit einem bullösen Pemphigoid (BP) unter Aussparung des linken Armes bei Zustand nach axillärer Lymphadenektomie nach Mammakarzinom. Lokalisierte Formen des bullösen Pemphigoids treten v. a. bei Lymphödemen oder nach Radiatio auf. Das Fehlen des Blasenbefalls nach einer Lymphadenektomie stellt eine seltene und interessante Manifestation dar. Pathophysiologisch könnte durch den Rückgang der T‑Zell-Aktivierung bei fehlenden peripheren Lymphknoten und somit vermindertem entzündlichem Infiltrat die Blasenbildung abgeschwächt sein bzw. vollkommen ausbleiben.



2021 ◽  
Vol 19 (2) ◽  
pp. 265-267
Author(s):  
Elena Querol‐Cisneros ◽  
Ester Moreno‐Artero ◽  
Nuria Rodríguez‐Garijo ◽  
Alejandra Tomás‐­Velázquez ◽  
Ignacio Querol ◽  
...  
Keyword(s):  


2021 ◽  
Vol 3 (4) ◽  
pp. 195-200
Author(s):  
Natalie Olson ◽  
David Eckhardt ◽  
Angela Delano

Der vorliegende Artikel berichtet erstmals über ein bullöses pemphigoidartiges Exanthem in Verbindung mit COVID-19. In dieser Arbeit soll ein ungewöhnlicher dermatologischer Fall im Zusammenhang mit einer COVID-19-positiven Infektion vorgestellt werden, um die Virussymptomatik besser zu verstehen. Eine 37-jährige Frau mit Adipositas Grad 3, Diabetes mellitus Typ II und Hypertonie in der Vorgeschichte stellte sich im September 2020 in der Notaufnahme vor und wurde bis November 2020 ambulant und stationär behandelt. Nach Angaben der Patientin lagen bei ihr selbst oder in der Familie keine Hauterkrankungen vor. Die Patientin war vor der stationären Aufnahme positiv auf COVID-19 getestet worden und kam mit einem schweren persistierenden juckenden Exanthem, das die dermatopathologischen, serologischen und klinischen Kriterien für die Diagnose eines bullösen Pemphigoids erfüllte, ins Krankenhaus. Die histopathologische Untersuchung einer HE-gefärbten Stanzbiopsie aus der Beugeseite des linken Handgelenks ergab eine epidermale Keratinozytennekrose, subepidermale Bläschenbildung mit Eosinophilen, zarte Stränge in der papillären Dermis sowie ein subepidermales Ödem. In der direkten Imunfluoreszenz-Stanzbiopsie aus der Beugeseite des linken Handgelenks zeigte sich eine starke lineare IgG-Färbung in der dermoepidermalen Junktionszone mit einer etwas schwächeren fokalen linearen C3-Färbung. Die antigenspezifische Serologie war mit einem bullösen Pemphigoid vereinbar. Bislang liegen keine Berichte über einen Zusammenhang zwischen einer COVID-19-Infektion und einem bullösen Pemphigoid an der Haut vor; daher stellt dieser Fall eine wichtige Ergänzung der Evidenzlage dar und trägt dazu bei, das bullöse Pemphigoid im Zusammenhang mit einer Virusinfektion zu identifizieren.





2019 ◽  
Vol 45 (10) ◽  
pp. 425-425
Author(s):  
C. Bayerl
Keyword(s):  


2019 ◽  
Vol 17 (9) ◽  
pp. 933-936
Author(s):  
Hamidreza Mahmoudi ◽  
Roja Toosi ◽  
Kambiz Kamyab ◽  
Detlef Zillikens ◽  
Enno Schmidt ◽  
...  
Keyword(s):  


Der Hautarzt ◽  
2019 ◽  
Vol 71 (1) ◽  
pp. 53-56 ◽  
Author(s):  
D. Böhmer ◽  
M. Seegräber ◽  
O. N. Horváth ◽  
A. Wollenberg
Keyword(s):  


2019 ◽  
Vol 40 (02) ◽  
pp. 107-112
Author(s):  
Svetoslava Troyanova-Slavkova ◽  
Katrin Schierle ◽  
Sava-Dorin Beloia ◽  
Lutz Kowalzick

ZusammenfassungPembrolizumab ist ein monoklonaler Antikörper, der an den PD-1-Rezeptor auf T-Zellen bindet und die Interaktion mit den Liganden PD-L1 und PD-L2 auf Krebszellen hemmt. Pembrolizumab wird zunehmend für die Behandlung von fortgeschrittenen Tumorerkrankungen, v. a. für metastasierte maligne Melanome, aber auch für nichtkleinzelliges Lungenkarzinom, Urothelkarzinom und Nierenkarzinom angewendet. Trotz der beeindruckenden klinischen Wirkungen sind die Checkpoint-Inhibitoren mit einer Reihe von Nebenwirkungen verbunden, die als immunbezogene unerwünschte Ereignisse bekannt sind. Zu den bekannten Nebenwirkungen dieser Therapie gehören neben kutanen Nebenwirkungen wie Hautausschlag auch Müdigkeit, Schilddrüsendysfunktion, immunvermittelte Pneumonitis und Kolitis. Zu den kutanen unerwünschten Ereignissen gehören u. a. Pruritus, lichenoide Dermatitis, Psoriasis sowie blasenbildende Erkrankungen wie bullöses Pemphigoid. Die Nebenwirkungen werden durch die immunoregulatorischen Mechanismen des Medikaments erklärt. Hier berichten wir über den Fall eines 72-jährigen Patienten mit metastasiertem malignem Melanom und Prostatakarzinom als Zweittumor, der unter einer Therapie mit Pembrolizumab rasch sowohl eine stabile Erkrankung des Tumors hatte, aber auch zuerst eine immunvermittelte Pneumonitis und im Verlauf dann auch ein bullöses Pemphigoid entwickelte. Dieser Fall ergänzt die Liste möglicher kutaner Nebenwirkungen einer PD-1-Inhibitor-Therapie.



2018 ◽  
Vol 44 (10) ◽  
pp. 441-446 ◽  
Author(s):  
S. Troyanova-Slavkova ◽  
K. Schierle ◽  
S.-D. Beloia ◽  
L. Kowalzick

ZusammenfassungPembrolizumab ist ein monoklonaler Antikörper, der an den PD-1-Rezeptor auf T-Zellen bindet und die Interaktion mit den Liganden PD-L1 und PD-L2 auf Krebszellen hemmt. Pembrolizumab wird zunehmend für die Behandlung von fortgeschrittenen Tumorerkrankungen, v. a. für metastasierte maligne Melanome, aber auch für nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom, Urothelkarzinom und Nierenkarzinom angewendet. Trotz der beeindruckenden klinischen Wirkungen sind die Checkpoint-Inhibitoren mit einer Reihe von Nebenwirkungen verbunden, die als immunbezogene unerwünschte Ereignisse bekannt sind. Zu den bekannten Nebenwirkungen dieser Therapie gehören neben kutanen Nebenwirkungen wie Hautausschlag auch Müdigkeit, Schilddrüsendysfunktion, immunvermittelte Pneumonitis und Kolitis. Zu den kutanen unerwünschten Ereignissen gehören u. a. Pruritus, lichenoide Dermatitis, Psoriasis sowie blasenbildende Erkrankungen wie bullöses Pemphigoid. Die Nebenwirkungen werden durch die immunoregulatorischen Mechanismen des Medikaments erklärt. Hier berichten wir über den Fall eines 72-jährigen Patienten mit metastasiertem malignen Melanom und Prostatakarzinom als Zweittumor, der unter einer Therapie mit Pembrolizumab rasch sowohl eine stabile Erkrankung des Tumors hatte, aber auch zuerst eine immunvermittelte Pneumonitis und im Verlauf dann auch ein bullöses Pemphigoid entwickelte. Dieser Fall ergänzt die Liste möglicher kutaner Nebenwirkungen einer PD-1-Inhibitor-Therapie.



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