multizentrische studie
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2021 ◽  
Vol 146 (15) ◽  
pp. 955-958
Author(s):  
Ulrich Stölzel ◽  
Detlef Schuppan

Was ist neu? Therapie mit Givosiran Givosiran ist ein kleines synthetisches doppelsträngiges siRNA-Fragment mit 20 Basenpaaren Länge. Eine prospektive, randomisierte multizentrische Studie (Envision) zeigte erstmalig die klinische Wirksamkeit von monatlich subkutan applizierten synthetischen RNA-Molekülen („small interfering“ RNA, siRNA) zur Prävention von Attacken bei akuten hepatischen Porphyrien (AHP) 2. Die Koppelung von siRNA-Molekülen an N-Acetyl-Galaktosamin (GalNAc) und die hierdurch leberspezifische Aufnahme durch den Asialoglykoprotein-Rezeptor auf Hepatozyten sind ein Meilenstein in der Hepatologie. Dies führt zu einer hochselektiven Inhibition der Translation der bei AHP überexprimierten hepatischen Aminolävulinsäure-Synthase (ALAS1). Givosiran wurde in den USA und in Europa zur Behandlung akuter hepatischer Porphyrien zugelassen. Fazit Der Erfolg dieser innovativen Therapie eröffnet die Möglichkeit, prinzipiell jeden Prozess auf der Ebene der hepatozytären mRNA-Translation zu hemmen. Der therapeutische Effekt der stabilisierten siRNA hält über Wochen an. Die Behandlung mit Givosiran ist aktuell jedoch sehr kostenintensiv. Aufgrund von bislang unverstandenen Veränderungen der Nierenfunktion und Aminotransferasen ist im ersten halben Jahr zudem eine monatliche Überwachung nötig.



2021 ◽  
Vol 19 (7) ◽  
pp. 993-1002
Author(s):  
Christian Kromer ◽  
Daniel Celis ◽  
Uta‐Christina Hipler ◽  
Vasiliki A. Zampeli ◽  
Rotraut Mößner ◽  
...  


2021 ◽  
Author(s):  
M Dietzel ◽  
B Krug ◽  
P Clauser ◽  
M Hellmich ◽  
D Maintz ◽  
...  


2021 ◽  
Author(s):  
M Dietzel ◽  
B Krug ◽  
P Clauser ◽  
M Hellmich ◽  
D Maintz ◽  
...  




2021 ◽  
Author(s):  
Sarah Herberger ◽  
Nadine Oberkircher ◽  
Gentiana I. Wenzel ◽  
Dietmar Hecker ◽  
Gudrun Wagenpfeil ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Gentamicin kommt in vielen pädiatrisch onkologischen Behandlungszentren in der Erstlinien-Kombinationstherapie bei Fieber und Granulozytopenie zum Einsatz. Seit 2011 verwenden wir hierzu eine Dosierung von 250 mg/m2 KOF (max. 10 mg/kg, max. 400 mg) als tgl. Einmalgabe nach der deutschen Leitlinie. Patienten und Methoden In diesem prospektiven Audit (Februar 2011 – Dezember 2019) wurden bei 66 kinderonkologischen Patienten 105 Gentamicin-Zyklen in Hinblick auf die Adhärenz zum Dosierungsstandard und auf die Ergebnisse des Drug Monitorings analysiert. Ergebnisse Die Adhärenz mit dem neuen Dosierungsschema war hoch (89%). In 64% der Zyklen wurde ein Spitzenspiegel (1 h nach der 2. Gabe) im Zielbereich (Cmax; 10–20 µg/ml) erreicht. Cmax korrelierte signifikant mit der Dosis in mg/m2 KOF (p=0,007), jedoch nicht mit der Dosis in mg/kg (p=0,366). Ein Lebensalter unter 6 Jahre beeinflusste dieses Ergebnis nicht. Der Gentamicin Ctrough (8–10 h nach der zweiten Gabe) lag in 93% der Zyklen unter 2 µg/ml und korrelierte nicht mit der Dosis. Kein Patient in diesem Audit erfüllte die Kriterien für eine Gentamicin-assoziierte Nephrotoxizität. Diskussion und Schlussfolgerung Dieses prospektive Audit der tgl. Einmalgabe von Gentamicin bei nierengesunden pädiatrisch-onkologischen Patienten bestätigt die praktische Anwendbarkeit und Sicherheit der Dosierung in mg/m2 nach der deutschen Leitlinie. Aufgrund der eingeschränkten Indikationen für Gentamicin in der Erstlinientherapie ist eine prospektive multizentrische Studie zur Bestätigung dieser Beobachtungen wünschenswert.



2021 ◽  
Author(s):  
Burkhard Domurath ◽  
Peter Flachenecker ◽  
Thomas Henze ◽  
Wolfgang Feneberg ◽  
Anna Brandt ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund In der Routine steht man vor der Aufgabe, neurogene Störungen des unteren Harntraktes (NLUTD) bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) frühzeitig zu erkennen und adäquat zu therapieren. Verschiedene nationale Leitlinien geben dazu sehr unterschiedliche praktische Empfehlungen. Ziel der Arbeit Erarbeitung eines einfachen, studienbasierten Algorithmus zum Nachweis von NLUTD bei Patienten mit MS, aus dem sich therapeutische Konsequenzen ableiten lassen. Material und Methode Als direktes Ergebnis zweier multidisziplinärer Konferenzen wurde eine prospektive, multizentrische Studie initiiert. Deren Ziel war es, statistisch relevante Parameter für die Routinediagnostik von NLUTDs zu identifizieren. Als Goldstandard dienten Auffälligkeiten in der Urodynamik. In drei weiteren Konsensuskonferenzen wurden die Ergebnisse der Studie diskutiert, ein diagnostischer Algorithmus entwickelt und eine Erstlinientherapie konsentiert. Ergebnisse und Diskussion Der vorgeschlagene Algorithmus ermöglichte das Erkennen einer NLUTD bei Patienten mit MS mithilfe von 4 statistisch signifikanten Prädiktoren: (1) dem Restharnvolumen, (2) der Anzahl der Harnwegsinfektionen (HWI) innerhalb der letzten 6 Monate, (3) der standardisierten Miktionsfrequenz und (4) dem Vorhandensein/Fehlen einer Harninkontinenz. Gestützt auf den Algorithmus benötigen ca. 75 % der Patienten keine urodynamische Untersuchung zur First-line-Therapieentscheidung. In 25 % der Fälle sind urodynamische Untersuchungen unerlässlich. Für die Routine notwendigen Assessments sind: die Anamneseerhebung, eine Restharnbestimmung, ein Miktionstagebuch und eine Uroflowmetrie (optional).



2020 ◽  
Vol 18 (10) ◽  
pp. 1115-1127
Author(s):  
Sascha Gerdes ◽  
Dagmar Wilsmann‐Theis ◽  
Daniel Celis ◽  
Christian Kromer ◽  
Rotraut Mössner


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