atypische mykobakteriose
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2019 ◽  
Vol 45 (01/02) ◽  
pp. 47-51
Author(s):  
K. Emmerich ◽  
A. Kolb-Mäurer ◽  
M. Goebeler

ZusammenfassungAtypische Mykobakterien sind eine heterogene Gruppe ubiquitär vorkommender Umwelt-Saprophyten, die zu oberflächlichen und tiefen Hautinfektionen bis hin zu Hautinfektionen mit Systembeteiligung führen können. Die Erreger vermögen nach Bagatellverletzungen in die Haut einzudringen und führen insbesondere bei Immunsupprimierten zu schweren Infektionen. Klinisch werden schnell und langsam wachsende atypische Mykobakterien unterschieden. Für die Dermatologie wichtige Vertreter der langsam wachsenden Mykobakterien sind M. marinum, M. ulcerans und M. haemophilum. M. marinum verursacht das Schwimmbad- bzw. Aquariumgranulom, die in westlichen Industriestaaten häufigste atypische Mykobakteriose der Haut. M. ulcerans ist der Erreger der weltweit häufigsten kutanen atypischen Mykobakteriose und verursacht v. a. in Westafrika das sog. Buruli-Ulkus. M. haemophilum wird besonders bei Immunsupprimierten und bei Kindern mit begleitender zervikaler und perihilärer Lymphadenitis beobachtet. Zu den schnellwachsenden atypischen Mykobakterien gehören M. abscessus, M. chelonae und M. fortuitum. Relevant sind sie insbesondere als Verursacher von kutanen Mykobakteriosen, die in Zusammenhang mit iatrogener Immunsuppression sowie medizinischen und kosmetischen Prozeduren stehen. Das Management von NTM stellt eine besondere Herausforderung dar: Das klinische Erscheinungsbild ist vielfältig, die Diagnostik schwierig und die antibiotische Kombinationstherapie nicht standardisiert.



Der Hautarzt ◽  
2018 ◽  
Vol 69 (S1) ◽  
pp. 39-41
Author(s):  
Jerome Srour ◽  
Andreas Wollenberg ◽  
Michael J. Flaig ◽  
Markus Reinholz


Pneumologie ◽  
2018 ◽  
Vol 72 (S 01) ◽  
pp. S97-S97
Author(s):  
D Stevanoski ◽  
K Wetzer ◽  
P Häberlein ◽  
K Zöphel ◽  
H Petrolche ◽  
...  


2011 ◽  
Vol 68 (7) ◽  
pp. 402-406 ◽  
Author(s):  
Tsogyal D. Latshang ◽  
Christian M. Lo Cascio ◽  
Erich W. Russi

Nicht-tuberkulöse Mykobakterien (NTM) sind Mykobakterien, welche nicht zum Mycobacterium-tuberculosis-Komplex und nicht zur Mycobacterium-leprae-Spezies gehören. Eine Erkrankung der Lunge tritt vor allem bei älteren Personen auf und ist am häufigsten durch den M.-avium-Komplex (MAC) verursacht. Symptome bestehen aus Husten, Unwohlsein, Atemnot und gelegentlich tritt Hämoptoe auf. Die zwei häufigsten Erscheinungsformen der MAC Infektion beobachtet man bei älteren Männern mit vorbestehender Lungenkrankheit - meist mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung, und bei nichtrauchenden über 50 Jahren alten Frauen bei denen keine Lungenerkrankung bekannt ist. Am zweithäufigsten ist die atypische Mykobakteriose der Lunge durch M. kansasii verursacht. Die Klinik entspricht weitgehend einer Lungentuberkulose. Die Diagnose einer nicht-tuberkulösen Mykobakteriose wird gestellt, wenn eine passende Klinik mit respiratorischen und konstitutionellen Symptomen, charakteristische radiologische Veränderungen in der Lunge sowie repetitiv nachgewiesenen Mykobakterien im Sputum oder in mindestens einem Bronchialsekret vorliegt. Die Behandlung bei MAC besteht aus einem Makrolid-Antibiotika, Rifampicin und Ethambutol und bei einer Erkrankung mit M. kansasii aus Isoniazid, Rifampicin und Ethambutol. Die Therapiedauer beträgt mindestens 12 Monate ohne Nachweis des nicht-tuberkulösen Mykobakterium im monatlich untersuchten Sputum.



2007 ◽  
Vol 149 (12) ◽  
pp. 553-558 ◽  
Author(s):  
S. Albini ◽  
S. Mueller ◽  
V. Bornand ◽  
M. E. Ricklin Gutzwiller ◽  
C. Burnand ◽  
...  


Der Hautarzt ◽  
2007 ◽  
Vol 58 (12) ◽  
pp. 1051-1057 ◽  
Author(s):  
P. Nenoff ◽  
R. Uhlemann ◽  
T. Grünewald ◽  
H. Nenning ◽  
S. Grunewald ◽  
...  


2005 ◽  
Vol 31 (08/09) ◽  
pp. 397-400
Author(s):  
P. J. Preinfalk ◽  
Dj. Djawari


Pneumologie ◽  
2003 ◽  
Vol 57 (01) ◽  
pp. 15-18 ◽  
Author(s):  
E. Scharrer ◽  
I. Bittmann ◽  
J. Behr ◽  
D. Nowak


Author(s):  
Natalie Jetter ◽  
Janine Rupec ◽  
Martin Schaller ◽  
Hans C. Korting


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