tiefe sedierung
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Pneumo News ◽  
2019 ◽  
Vol 11 (6) ◽  
pp. 27-27
Author(s):  
Georg Nilius
Keyword(s):  


2018 ◽  
Vol 75 (2) ◽  
pp. 86-90 ◽  
Author(s):  
Johanna Anneser

Zusammenfassung. Die palliative Sedierung ist eine Behandlungsoption für Patienten mit einer lebensverkürzenden, unheilbaren Erkrankung. Durch eine Bewusstseinsminderung wird eine Linderung von Leiden, das als unerträglich empfunden wird, angestrebt. In Abgrenzung zum ärztlich assistierten Suizid und zur Tötung auf Verlangen zielt die palliative Sedierung auf eine Symptomlinderung, ohne jedoch den Eintritt des Todes beschleunigen zu wollen. Neben der intermittierenden palliativen Sedierung kommt die kontinuierliche (tiefe) Sedierung bis zum Tod zum Einsatz. Die Mehrzahl der Kontroversen betreffen die kontinuierliche tiefe Sedierung: 1: Kann (neben physischen Symptomen) auch existenzielles oder psychosoziales Leid als Indikation für eine kontinuierliche, tiefe palliative Sedierung betrachtet werden? 2: Wann darf eine kontinuierliche, tiefe palliative Sedierung bis zum Tod frühestens begonnen werden? 3: Wie verhält es sich mit der Gabe von Flüssigkeit und Ernährung während einer kontinuierlichen, tiefen palliativen Sedierung? Eine kritische Reflexion der genannten ethisch kontroversen Themen innerhalb des Behandlungsteams ist wünschenswert. Das Wohl des Patienten und der Respekt vor den Entscheidungen, die er in dieser allein von ihm durchlebten Phase seines Lebens trifft, müssen jedoch bestimmend für das ärztliche und pflegerische Handeln bleiben.



Pneumologie ◽  
2018 ◽  
Vol 72 (S 01) ◽  
pp. S42-S42
Author(s):  
T Müller ◽  
J Dapper ◽  
M Dreher ◽  
CG Cornelissen




2016 ◽  
Vol 44 (01) ◽  
pp. 47-54
Author(s):  
T. Schafbauer ◽  
T. Wittek ◽  
J. L. Khol

ZusammenfassungDie Nottötung von Rindern stellt in der Nutztierpraxis mitunter eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar, insbesondere wenn es gilt, zwischen der Weiterführung der Therapie oder einer Nottötung abzuwägen. Anamnese und Befunde der klinischen Untersuchung liefern dabei wertvolle prognostische Hinweise, die durch labordiagnostische Untersuchungen ergänzt werden können. Gegenwärtig liegen jedoch keine Laborparameter mit ausreichend hohem diagnostischem Wert vor, sodass die Entscheidung letztlich auf der Summe aller Informationen aus Anamnese, klinischem Zustand und Laborparametern sowie persönlicher Erfahrung zu treffen ist. Objektiv messbare Parameter können dabei aber Entscheidungs- und Argumentationshilfen gegenüber den Tierhaltern bieten. Neben den genannten Faktoren spielen die betrieblichen Möglichkeiten, die teilweise aufwendigen und zeitintensiven Pflegemaßnahmen bei schwerkranken Tieren durchzuführen, eine bedeutende Rolle. Zur Nottötung ist aus veterinärmedizinischer Sicht die medikamentöse Euthanasie anderen Tötungsmethoden vorzuziehen. Dazu stehen verschiedene Präparate mit dem Wirkstoff Pentobarbital sowie das Kombinationspräparat T61®- Injektionslösung (MSD Animal Health) zur Verfügung, die alle ausschließlich von Tierärzten angewendet werden dürfen. Vor der Pentobarbitalapplikation sollte eine tiefe Sedierung des Tieres erfolgen. T61® darf nur am bewusstlosen (narkotisierten) Tier und nicht bei trächtigen Tieren angewendet werden. Wenngleich Tierärzte mecha - nische Tötungsmethoden selten durchführen, sollten sie in der Lage sein, deren korrekte Durchführung zu beurteilen und gegebenenfalls zu korrigieren. Insbesondere bei der Tötung mittels Bolzen- oder Kugelschuss muss auf die korrekte Platzierung am Rinderkopf geachtet und im Falle des Bolzenschusses die anschließende Tötung mittels Entbluten oder Rückenmarkszerstörers sichergestellt werden. Die zentrale Aufgabe des betreuenden Tierarztes im Sinne des Tierschutzes, aber auch aus wirtschaftlicher Sicht, ist jedoch, gegebenenfalls die zeitnahe Entscheidung zur Nottötung und deren korrekte Durchführung herbeizuführen.





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