intrazerebrale blutungen
Recently Published Documents


TOTAL DOCUMENTS

55
(FIVE YEARS 2)

H-INDEX

2
(FIVE YEARS 0)

2021 ◽  
Author(s):  
R. Haußmann ◽  
P. Homeyer ◽  
M. Haußmann ◽  
M. Brandt ◽  
M. Donix ◽  
...  

ZusammenfassungDie Durchführung einer oralen Antikoagulation ist bei Patienten mit einer zerebralen Amyloidangiopathie eine therapeutische Herausforderung. Die Assoziation der zerebralen Amyloidangiopathie mit Lobärblutungen, eine hohe Mortalität intrazerebraler Blutungen insbesondere unter oraler Antikoagulation sowie das hohe Rezidivrisiko solcher Blutungen erfordern eine strenge und interdisziplinäre Risiko-Nutzen-Abwägung. Vitamin-K-Antagonisten erhöhen das Risiko für die mit intrazerebralen Blutungen vergesellschaftete Mortalität um 60 % und sollten daher möglichst vermieden bzw. speziellen klinischen Situationen (z. B. mechanischer Aortenklappenersatz) vorbehalten sein. Auch der Einsatz von neuen oralen Antikoagulanzien und Thrombozytenaggregationshemmern bedarf einer strengen Risiko-Nutzen-Abwägung, da auch diese Substanzen das zerebrale Blutungsrisiko erhöhen. Insbesondere bei Patienten mit einer absoluten Arrhyhtmie bei Vorhofflimmern ist der interventionelle Vorhofohrverschluss eine therapeutische Alternative. Darüber hinaus sind weitere klinische Implikationen bei Patienten mit zerebraler Amyloidangiopathie Gegenstand dieser Literaturübersicht, beispielsweise Besonderheiten nach akutem ischämischem Schlaganfall und erforderlicher Sekundärprophylaxe, bei vorherigen intrazerebralen Blutungen und bei Patienten mit kognitiven Defiziten.



Der Internist ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
S. Hipp ◽  
W. von der Emde ◽  
C. Kulke ◽  
M. Schlotter ◽  
J. Schmidt ◽  
...  


2019 ◽  
Vol 87 (11) ◽  
pp. 601-602

Die RESTART-Studie hat gezeigt, dass nach einem Schlaganfall die Wiederaufnahme einer Antithrombozytentherapie sicher ist. Um zu beurteilen, ob intrazerebrale Blutungen und zerebrale Erkrankungen kleiner Gefäße die Auswirkungen der Thrombozytentherapie aus dieser Studie verändern, analysierten die Forscher die bildgebenden Daten von 537 Teilnehmern der RESTART-Studie.



2019 ◽  
Vol 87 (08) ◽  
pp. 406-407

Jährlich kommt es weltweit zu mehr als 5  Millionen Hirnblutungen. In bisherigen großen Studien hat sich eine Hämatomevakuation mittels offener Kraniotomie als nicht effektiv erwiesen. D. F. Hanley et al. untersuchten nun vor diesem Hintergrund, wie eine minimalinvasive Katheterevakuation plus Thrombolyse (MISTIE) die funktionellen Ergebnisse beeinflusst.



2019 ◽  
Vol 2 (02) ◽  
pp. 112-112 ◽  


2019 ◽  
Vol 90 (4) ◽  
pp. 423-441
Author(s):  
J. C. Purrucker ◽  
T. Steiner




2018 ◽  
Vol 86 (12) ◽  
pp. 736-737

Etwa 30 % der Patienten mit ischämischem Schlaganfall und Vorhofflimmern weisen Mikroblutungen auf. Damit stellt sich die Frage nach dem Risiko-Nutzen-Verhältnis einer Antikoagulation bei Mikroblutungen. In einer Beobachtungsstudie wurde untersucht, ob Mikroblutung ein Risikofaktor für symptomatische intrazerebrale Blutungen bei Patienten mit akutem ischämischem Schlaganfall oder TIA mit Vorhofflimmern sind, die eine Antikoagulationen erhalten.





2018 ◽  
Vol 45 (08) ◽  
pp. 586-591
Author(s):  
Frederick Palm ◽  
Johannes Wöhrle ◽  
Matthias Maschke ◽  
Annette Spreer ◽  
Klaus Gröschel ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Demografischer Wandel, Urbanisierung sowie eine zunehmende Spezialisierung der Akutversorgung von Schlaganfallpatienten erfordern eine Anpassung von Versorgungsstrukturen mit dem Ziel, auch Patienten in ländlichen Regionen leitliniengerecht behandeln zu können. Methodik Im Frühjahr 2016 wurde ein landesweites telemedizinisches Schlaganfallnetzwerk unter Einbeziehung aller 6 überregionalen Stroke Units im Land Rheinland-Pfalz etabliert. Die Zuständigkeit für den Konsildienst wechselt täglich zwischen den Kliniken und steht rund um die Uhr zur Verfügung. Alle Kriterien des OPS 8.98b werden erfüllt. Am Netzwerk teilnehmen können alle regionalen Stroke Units und Kliniken, die prädefinierte Kriterien erfüllen und nicht in regionaler Konkurrenz mit etablierten Stroke Units stehen. Ergebnisse Zu Projektbeginn am 01.04. 2016 nahmen 6 Kliniken teil, die alle eine regionale Stroke Unit unter internistischer Leitung besitzen. Innerhalb des ersten Jahres erfolgten 1568 telemedizinische Konsile. Die Diagnosen waren ischämische Infarkte (n = 802 Patienten; 51,2 %), intrazerebrale Blutungen (n = 46; 2,9%), transitorisch ischämische Attacken (TIA; n = 319; 20,4 %) und nicht vaskuläre Ursachen (sog. Stroke Mimics; n = 400; 25,5 %). Die Latenz zwischen Klinikaufnahme und Konsilbeginn betrug im Median 21 Minuten (Interquartilrange (IQR) 22 Minuten), die mediane Konsildauer lag bei 24 Minuten (IQR 22 Minuten). Bei den Patienten mit ischämischen Schlaganfällen betrug die Lyserate 12,5 % (n = 100). Eine mechanische Thrombektomie wurde nach Weiterverlegung in eines der Zentren bei 4,6 % (n = 37) der Patienten durchgeführt. Schlussfolgerung Die telemedizinische Netzwerkbildung ist geeignet, die landesweite Versorgung von Schlaganfallpatienten sicherzustellen. Weitere Analysen, insbesondere zum Outcome, werden benötigt.



Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document