postoperative kognitive dysfunktion
Recently Published Documents


TOTAL DOCUMENTS

9
(FIVE YEARS 0)

H-INDEX

2
(FIVE YEARS 0)



2017 ◽  
Vol 74 (7) ◽  
pp. 384-388 ◽  
Author(s):  
Luzius A. Steiner ◽  
Raphael Monsch ◽  
Alessandra Thomann ◽  
Andreas U. Monsch ◽  
Nicolai Goettel

Zusammenfassung. Eine von Ärzten oft unterschätze Befürchtung von älteren Patienten ist das Auftreten von vorübergehenden, oder sogar bleibenden, kognitiven Einbussen als Folge einer Operation. Als Anästhesist wird man mit dieser Frage oft konfrontiert, da im Allgemeinen davon ausgegangen wird, dass solche kognitive Defizite eine direkte Folge der Narkose sind. In diesem Artikel werden die möglichen kognitiven Folgen einer Operation und ihr zeitlicher Verlauf dargestellt. Zusätzlich werden die Risikofaktoren und die Pathophysiologie, soweit bekannt, diskutiert. Im Rahmen dieser Übersicht sprechen wir von transienten Störungen bei kognitiven Problemen, die in den ersten drei bis maximal sechs Monaten nach einer Operation auftreten. Die beiden Formen der transienten postoperativen kognitiven Störungen, die in der Praxis unterschieden werden, sind das postoperative Delir und die postoperative kognitive Dysfunktion. Störungen, welche 12 bis 24 Monate nach Operationen persistieren, werden als permanent definiert.



2017 ◽  
pp. 569-576
Author(s):  
Finn Radtke ◽  
Martin Franck ◽  
Wolfram Wilhelm


2012 ◽  
Vol 61 (5) ◽  
pp. 437-443 ◽  
Author(s):  
R. Haseneder ◽  
E. Kochs ◽  
B. Jungwirth


2010 ◽  
Vol 12 (2) ◽  
pp. 123-127 ◽  
Author(s):  
B. Bliesener ◽  
S. Kleinschmidt ◽  
T. Trupkovic


2010 ◽  
Vol 59 (2) ◽  
pp. 177-185 ◽  
Author(s):  
M. Coburn ◽  
A. Fahlenkamp ◽  
N. Zoremba ◽  
G. Schaelte


Praxis ◽  
2005 ◽  
Vol 94 (46) ◽  
pp. 1811-1814
Author(s):  
Steiner

Nach Operationen können zwei Formen von kognitiven Störungen auftreten: Das postoperative Delir und die postoperative kognitive Dysfunktion. Letztere äussert sich durch diskrete Störungen des Gedächtnisses, der Aufmerksamkeit und der Sprache, die während Monaten persistieren können. Die wichtigsten Risikofaktoren für die Entwicklung der postoperativen kognitiven Dysfunktion sind ein höheres Alter und die Art des Eingriffs. Bei Patienten, die älter als 60 Jahre alt sind, kann bei rund 25% eine Woche nach einem grösseren Eingriff eine postoperative kognitive Dysfunktion festgestellt werden, drei Monate postoperativ bei 10%. Nach herzchirurgischen Eingriffen ist die Inzidenz noch höher: Bei rund der Hälfte der Patienten kann bei Spitalaustritt eine postoperative kognitive Dysfunktion festgestellt werden, nach sechs Monaten noch bei einem Viertel. Die Pathogenese und die Rolle der Anästhesie bei der Entwicklung der postoperativen kognitiven Dysfunktion sind unklar. Es gibt keine Studien, die den Effekt der Anästhesie unabhängig von einer Operation oder einer Hospitalisation untersuchen. Weder neuere, kurzwirksame Medikamente noch die Wahl der Anästhesietechnik (Regionalanästhesie oder Allgemeinanästhesie) können die postoperative kognitive Dysfunktion verhindern. Eine Prophylaxe oder Therapie ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.



Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document