chemische analyse
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2021 ◽  
Vol 19 (04) ◽  
pp. 30-35
Author(s):  
Günther Stoll

ZusammenfassungDas Spurenelement Selen erfüllt im Zellstoffwechsel wichtige regulatorische Funktionen. Eine Unterversorgung kann das Risiko für viele Erkrankungen wie Schilddrüsenentzündung, Krebs, kardiovaskuläre Erkrankungen oder Infektionen erhöhen. V. a. virale Infekte sind von Bedeutung, weil ein Selendefizit sowohl zu einer insuffizienten Immunresponse führt als auch zu einer höheren Mutationsrate und Aggressivität der Viren. Erste Ergebnisse aus Studien mit COVID-19-Patienten deuten darauf hin, dass höhere Selenspiegel zu geringeren Infektionsraten und schwächeren Krankheitsverläufen führen. Ein Selenmangel lässt sich nur über eine chemische Analyse, am besten aus Vollblut oder Serum, nachweisen und sollte routinemäßig bestimmt werden. Zum Ausgleich eines Defizits ist anorganisches Natriumselenit zu supplementieren. Paranüsse sind dazu ungeeignet, da ihr Gehalt an organischem Selen stark schwankt, sie häufig mit Aflatoxinen belastet sind und Radium anreichern.



2020 ◽  
Vol 48 (06) ◽  
pp. 454-461
Author(s):  
Sonja Kramer ◽  
Peter Wohlsein ◽  
Inge Schmitz ◽  
Ilva Drumm ◽  
Nadja Spies ◽  
...  

ZusammenfassungEin 6-jähriger Galgo-Español-Rüde wurde aufgrund hochgradiger Dyspnoe vorgestellt. Nach röntgenologischer und sonografischer Diagnose eines Thoraxergusses erfolgte eine Thorakozentese, bei der 4 l milchig-rötliche Flüssigkeit abgesogen wurden. Die klinisch-chemische Analyse ergab ein modifiziertes Transsudat mit erhöhtem Triglyzeridgehalt, bei der zytologischen Untersuchung zeigten sich degenerierte neutrophile Granulozyten, einige Lymphozyten und Makrophagen sowie Chylomikronen. Es wurde eine Thoraxdrainage gelegt. Aufgrund des computertomografischen Befunds vergrößerter Sternallymphknoten und verdickter parietaler und viszeraler Pleuralblätter bei unauffälligem Lungengewebe fiel die Entscheidung zur Thorakoskopie, bei der disseminierte herdförmige Proliferationen an der Pleura auffielen. Die histopathologische Untersuchung von Bioptaten ergab eine granulomatöse Pleuritis mit Hinweis auf intraläsionales, polarisationsoptisch anisotropes Fremdmaterial. Durch die energiedispersive Röntgenmikroanalyse wurden rasterelektronenmikroskopisch stark kalziumhaltige Fremdmaterialien in den granulomatösen Herden nachgewiesen. Die erweiterte Anamnese ergab, dass der Hund 15 Monate zuvor einige Zeit in unmittelbarer Nähe einer Baustelle gelebt hatte und kalkzementhaltige Stäube eingeatmet haben könnte. Eine Behandlung mit Prednisolon wurde nach 10 Wochen wegen gastrointestinaler Nebenwirkungen abgesetzt. Nach weiteren 4 Monaten kam es zu einem Rezidiv des Chylothorax. Der erneute Versuch einer immunsuppressiven Therapie mit Prednisolon und Ciclosporin musste wieder wegen Nebenwirkungen abgesetzt werden. Im weiteren Verlauf entwickelte der Hund eine Pneumonie und wurde auf Wunsch der Besitzerin euthanasiert.





2019 ◽  
Vol 131 (28) ◽  
pp. 9448-9465 ◽  
Author(s):  
Elizabeth K. Neumann ◽  
Thanh D. Do ◽  
Troy J. Comi ◽  
Jonathan V. Sweedler
Keyword(s):  


Meso ◽  
2018 ◽  
Vol 20 (4) ◽  
pp. 300-306
Author(s):  
Mateja Lušnic Polak ◽  
Tomaž Polak

Meersalz wird in der Fleischindustrie vorwiegend für die Zubereitung von haltbaren getrockneten Fleischerzeugnissen verwendet, wobei für die Pasteurisierung und Sterilisierung Pökelsalz verwendet wird, während jodhaltiges Speisesalz bei einem geringeren Anteil der Produkte zum Einsatz kommt. Der Hauptbestandteil von Pökelsalz ist nicht jodiertes Salz (das durch Verdampfung gewonnen wird). Ziel dieser Untersuchung war es zu prüfen, ob sich der Einsatz von Meersalz oder jodhaltigem Meersalz anstatt von nicht jodiertem Salz (das durch Verdampfung gewonnen wird) auf die physikalisch-chemischen Parameter und die sensorischen Eigenschaften von haltbaren getrockneten Fleischprodukten auswirkt. Zu diesem Zweck wurden die Proben des getrockneten Schweinekarrees in drei Gruppen eingeteilt: die erste Gruppe umfasste Proben von frischem Karree, das mit nicht jodiertem Meersalz zubereitet wurde, die zweite Gruppe wurde durch Verwendung von jodiertem Meersalz zubereitet und die Kontrollgruppe durch Verwendung von nicht jodiertem Salz, das durch Verdampfung gewonnen wurde. Die durchgeführten Analysen des getrockneten Schweinekarrees umfassten eine physikalisch-chemische Analyse der wichtigsten Inhaltsstoffe, die Messung der Produkte der Lipidoxidation (reaktive Verbindungen der Thiobarbitursäure und die Peroxidzahl), die Bestimmung der thermodynamischen Wasseraktivität, die instrumentelle Farbanalyse anhand des Chronometers Minolta CR-200b und die sensorische Analyse anhand der Methode der quantitativen deskriptiven Analyse. Obwohl sich bei der Einführung von jodhaltigem Meersalz (mit einem ausgewiesenem Anteil von Kaliumjodid von 26 bis 39 mg pro kg und dem festgelegten Anteil von 15 mg pro l/kg) zeigte, dass Jod die Oxidation der Lipide und der Farbe nicht beschleunigt, wurde bei der sensorischen Bewertung der Eigenschaften im Vergleich zu der Kontrollgruppe (nicht jodiertes Salz, das durch Verdampfung gewonnen wurde) festgestellt, dass jodhaltiges Salz einen unangenehmen Geruch und ein schlechtes Aroma des getrockneten Schweinekarrees verursacht.



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