neutrophile granulozyten
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2021 ◽  
Author(s):  
M Leppkes ◽  
A Lindemann ◽  
S Gößwein ◽  
D Roth ◽  
C Schauer ◽  
...  


2020 ◽  
Vol 48 (06) ◽  
pp. 454-461
Author(s):  
Sonja Kramer ◽  
Peter Wohlsein ◽  
Inge Schmitz ◽  
Ilva Drumm ◽  
Nadja Spies ◽  
...  

ZusammenfassungEin 6-jähriger Galgo-Español-Rüde wurde aufgrund hochgradiger Dyspnoe vorgestellt. Nach röntgenologischer und sonografischer Diagnose eines Thoraxergusses erfolgte eine Thorakozentese, bei der 4 l milchig-rötliche Flüssigkeit abgesogen wurden. Die klinisch-chemische Analyse ergab ein modifiziertes Transsudat mit erhöhtem Triglyzeridgehalt, bei der zytologischen Untersuchung zeigten sich degenerierte neutrophile Granulozyten, einige Lymphozyten und Makrophagen sowie Chylomikronen. Es wurde eine Thoraxdrainage gelegt. Aufgrund des computertomografischen Befunds vergrößerter Sternallymphknoten und verdickter parietaler und viszeraler Pleuralblätter bei unauffälligem Lungengewebe fiel die Entscheidung zur Thorakoskopie, bei der disseminierte herdförmige Proliferationen an der Pleura auffielen. Die histopathologische Untersuchung von Bioptaten ergab eine granulomatöse Pleuritis mit Hinweis auf intraläsionales, polarisationsoptisch anisotropes Fremdmaterial. Durch die energiedispersive Röntgenmikroanalyse wurden rasterelektronenmikroskopisch stark kalziumhaltige Fremdmaterialien in den granulomatösen Herden nachgewiesen. Die erweiterte Anamnese ergab, dass der Hund 15 Monate zuvor einige Zeit in unmittelbarer Nähe einer Baustelle gelebt hatte und kalkzementhaltige Stäube eingeatmet haben könnte. Eine Behandlung mit Prednisolon wurde nach 10 Wochen wegen gastrointestinaler Nebenwirkungen abgesetzt. Nach weiteren 4 Monaten kam es zu einem Rezidiv des Chylothorax. Der erneute Versuch einer immunsuppressiven Therapie mit Prednisolon und Ciclosporin musste wieder wegen Nebenwirkungen abgesetzt werden. Im weiteren Verlauf entwickelte der Hund eine Pneumonie und wurde auf Wunsch der Besitzerin euthanasiert.



HNO ◽  
2020 ◽  
Vol 68 (12) ◽  
pp. 891-898
Author(s):  
J. Jablonska ◽  
M. Rist ◽  
S. Lang ◽  
S. Brandau


2020 ◽  
Author(s):  
R Veelken ◽  
N Aehling ◽  
A Herber ◽  
S Krohn ◽  
A Boldt ◽  
...  




2018 ◽  
Vol 57 (06) ◽  
pp. 422-422

Bei der Bildung von NETs (Neutrophil Extracellular Traps) stoßen neutrophile Granulozyten das Chromatin aus ihrem Zellkern in den Extrazellulärraum, das sich dort netzartig aufspannt. Damit können Pathogene eingefangen und bekämpft werden. NETs können aber auch eine schädliche Wirkung haben. Beim systemischen Lupus erythematodes (SLE) ist bspw. die NET-Bildung erhöht. Eine aktuelle Studie untersuchte, welche Rolle NETs bei der Pathogenese des SLE spielen könnten.



2017 ◽  
Vol 45 (06) ◽  
pp. 350-356
Author(s):  
Mechthild Freitag ◽  
Wolfgang Baumgärtner ◽  
Ines Spiekermeier

ZusammenfassungGegenstand und Ziel: Die interstitielle Nephritis als eine Form renaler Erkrankungen tritt bei Schweinen häufig auf. Die nur wenigen Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet machen eine weitere Erforschung von Prävalenz und Ätiologie dieser Erkrankung notwendig. Material und Methoden: Insgesamt 169 Nieren konventionell und ökologisch gehaltenener Schweine wurden am Schlachthof zufällig ausgewählt und bezüglich des Entzündungsgrades und des Auftretens von Entzündungszellen untersucht. Des Weiteren wurden die Proben mittels Immunhistologie und In-situ-Hybridisierung auf porzines Circovirus Typ 2 (PCV2) als infektiöses Agens untersucht. Ergebnisse: Alle untersuchten Nieren wiesen eine geringgradige Form der interstitiellen Nephritis auf und als Entzündungszellen fanden sich Lymphozyten, Makrophagen, Plasmazellen, eosinophile und neutrophile Granulozyten in unterschiedlichen Häufigkeiten. Hinsichtlich Entzündungsgrad und Auftreten von Entzündungszellen ergaben sich in Nieren von Schweinen der beiden Haltungsformen signifikante (p ≤ 0,0001) Unterschiede. Ökologisch gehaltene Schweine zeigten im Vergleich zu konventionell gehaltenen Tieren signifikant (p ≤ 0,0001) häufiger eine geringgradige Form der Nephritis sowie ein signifikant (p ≤ 0,0001) häufigeres Vorkommen von Lymphozyten und Makrophagen. Bei Schweinen aus konventioneller Haltung bestand im Vergleich signifikant (p ≤ 0,0001) häufiger eine geringgradige bis mittelgradige Nephritis und es lagen signifikant (p ≤ 0,0001) häufiger Lymphozyten, Plasmazellen, Makrophagen sowie neutrophile Granulozyten vor. Nur in der Niere eines Tieres ließ sich DNS von PCV2 nachweisen. Schlussfolgerung: Die interstitielle Nephritis trat bei ökologisch und konventionellen Schweinen auf. PCV2 konnte als bedeutendes Pathogen für die interstitielle Nephritis bei Schlachtschweinen ausgeschlossen werden. Klinische Relevanz: Aufgrund der hohen Prävalenz der interstitiellen Nephritis und der unbekannten Ursache sind weitere Untersuchungen sinnvoll, um klinische Relevanz und Pathogenese weiter einzugrenzen.



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