zentrale hornhautdicke
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2021 ◽  
Author(s):  
Hakan Kaymak ◽  
Kai Neller ◽  
Birte Graff ◽  
Kristina Körgesaar ◽  
Achim Langenbucher ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Wiederkehrende Schulreihenuntersuchungen dienen dazu, Kinder und Jugendliche mit erhöhtem Achslängenwachstum der Augen zu identifizieren und dafür zu sensibilisieren, dass die richtige Sehhilfe und ausreichend Aufenthalt im Freien präventive Faktoren gegen die Entwicklung einer hohen Myopie sind. Die erhobenen biometrischen Daten helfen außerdem, die epidemiologischen Datenlage zur Schulmyopie zu erweitern, die schließlich eine Grundlage für die Auswahl von Therapieoptionen bilden. Material und Methoden Mittels berührungsfreier Biometrie wurden Hornhautradius, zentrale Hornhautdicke, Vorderkammertiefe, Linsendicke und Achslänge der Augen ermittelt. Optische Kohärenztomographie (OCT) wurde zur Bestimmung der subfovealen Aderhautdicke eingesetzt. Zusätzlich wurden der mesopische und photopische Pupillendurchmesser bestimmt. Ergebnisse Biometrische Daten der Augen konnten von 257 (Alter 11,2 ± 1,1 Jahre, 31,9 % [82] weiblich, 68,1 % [175] männlich) der untersuchten 274 Schulkinder erhoben werden. Es zeigten sich ein mittlerer Hornhautradius (Mittelwert [MW] ± Standardabweichung [SD], weiblich/männlich) von 7,74 ± 0,23/7,89 ± 0,22 mm, zentrale Hornhautdicke von 556,80 ± 31,31/565,68 ± 33,12 µm, Vorderkammertiefe von 3,62 ± 0,28/3,71 ± 0,25 mm, Linsendicke von 3,48 ± 0,18/3,46 ± 0,17 mm sowie Achslänge von 23,03 ± 0,88/23,51 ± 0,88 mm. Die subfoveale Aderhautdicke konnte bei 240 Schulkindern ausgewertet werden und betrug 335,12 ± 60,5 µm. Die gemessene mesopische und photopische Pupillengröße betrug 6,38 ± 0,70 mm bzw. 3,11 ± 0,63 mm. Diskussion Die ermittelten Achslängen der Augen stimmen mit den Normwerten bei europäischen Kindern überein. Es zeigt sich ein Unterschied in der Biometrie zwischen weiblichen und männlichen Augen. Die geplanten Wiederholungsuntersuchungen werden das Erstellen von ersten Wachstumskurven ermöglichen.



2021 ◽  
Author(s):  
Hakan Kaymak ◽  
Kai Neller ◽  
Saskia Funk ◽  
Achim Langenbucher ◽  
Berthold Seitz ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Wir stellen ein Projekt zur Verbesserung der Augengesundheit bei Schulkindern vor: Jährliche optometrische Reihenuntersuchungen mit Fokus auf die Früherkennung der Schulmyopie. Die logistische Machbarkeit wird am Beispiel eines Pilotprojektes an einem staatlichen Gymnasium in Nordrhein-Westfalen beleuchtet. Die erhobenen biometrischen Parameter tragen außerdem zur Erhebung epidemiologischer Daten bei. Material und Methoden An organisierten Untersuchungstagen wurde bei den Schulkindern der 5. bis 7. Klassen (Alter 9 bis 16 Jahre) die objektive und subjektive Refraktion ermittelt, auf Auffälligkeiten im Binokularsehen getestet und der photopische und mesopische Pupillendurchmesser bestimmt. Mittels berührungsfreier Biometrie wurden die Hornhautradien, zentrale Hornhautdicke, Vorderkammertiefe, Linsendicke und die Achslänge der Augen gemessen. Mittels optischer Kohärenztomographie (OCT) wurde außerdem die zentrale Aderhautdicke der Augen bestimmt. Mit Fragebögen wurden die Sehgewohnheiten der Schulkinder erfragt. Ergebnisse Im Herbst 2019 nahmen 274 Schulkinder (11,2 ± 1,2 Jahre) freiwillig an den Untersuchungen teil; 22 % (61) zeigten eine Myopie (sphärisches Äquivalent ≤ −0,50 dpt), hiervon waren 11 % (7) bisher unkorrigiert (unkorrigierter Fernvisus < 0,8); 8 % (5) der Schulkinder zeigten eine Zunahme der Myopie um mehr als −0,5 dpt verglichen mit ihrem aktuellen Brillenwert (Fernvisus mit Brillenwert < 0,8). Eine Schulklasse mit ca. 25 Kindern kann innerhalb von 2 Schulstunden optometrisch untersucht werden. Diskussion Die Notwendigkeit der optometrischen Reihenuntersuchung ist objektiv gegeben, da insgesamt 4,4 % (12) myope Schulkinder identifiziert werden konnten, die aufgrund ihrer Brillenkorrektion einen Fernvisus von kleiner 0,8 aufwiesen. Durch die Ermittlung der Achslänge und der Einordnung dieses Wertes in Abhängigkeit des Alters in die Literatur kann das individuelle Myopierisiko abgeschätzt und Eltern und Kinder können sensibilisiert werden, um dem Missstand zu begegnen. Die geplanten Wiederholungsuntersuchungen werden genauere Aussagen zum Bulbuswachstum bei Schulkindern liefern.



2020 ◽  
Author(s):  
A. Quintin ◽  
L. Hamon ◽  
S. Mäurer ◽  
A. Langenbucher ◽  
B. Seitz

Zusammenfassung Hintergrund Seit 2018 verwenden wir die sterile Spendertomographie in der Hornhautbank routinemäßig, um refraktive Überraschungen nach Keratoplastik zu vermeiden. Ziel dieser Studie war es, Spendertomographieparameter mit Tomographieparametern des Transplantates nach perforierender Keratoplastik (PKP) zu vergleichen. Methoden Diese Studie umfasste 193 Spendergewebe der Hornhautbank, die für eine PKP verwendet wurden (Transplantatdurchmesser 8,2 ± 0,7 mm). Messungen wurden mit dem optischen Kohärenztomographen des vorderen Augenabschnittes (VAA-OCT) Casia 2 (Tomey Corp., Nagoya, Japan) präoperativ sowie postoperativ nach 5 ± 4 Monaten bei liegenden Fäden und nach 22 ± 4 Monaten ohne Fäden durchgeführt. Post- und präoperative Werte wurden mithilfe des Wilcoxon-Rangsummentests verglichen. Ergebnisse Postoperativ, bei liegenden (bzw. ohne) Fäden, war die Brechkraft (P) der Hornhautvorderfläche (v) im steilen Meridian (S) (PvS) unverändert (−0,2 dpt; p = 0,78) (um 2,7 dpt größer [p < 0,01]) und im flachen Meridian (F) (PvF) um 4,5 dpt (2,8 dpt) niedriger (p < 0,01) im Vergleich zu den Spendertomographiewerten. Der Astigmatismus (v) war um 4,3 dpt (5,4 dpt) größer (p < 0,01). An der Rückfläche (r) war PrS um 0,9 dpt (0,9 dpt) und PrF um 0,3 dpt (p < 0,01) (0,1 dpt [p = 0,42]) kleiner, während der Astigmatismus (r) um 0,7 dpt (0,9 dpt) größer war (p < 0,01). Die zentrale Hornhautdicke war um 55,7 μm (p < 0,01) (27,5 µm [p = 0,01]) kleiner. Die Gesamtbrechkraft ohne Fäden änderte sich nicht signifikant im Vergleich zur Hornhautbankmessung. Schlussfolgerung Zentrale Hornhautdicke, Brechkraft (P) und Astigmatismus veränderten sich postoperativ im Vergleich zu den Spendertomographiewerten, mit Ausnahme von P im steilen Meridian der Vorderfläche bei liegenden Fäden sowie von P im flachen Meridian der Rückfläche nach Entfernung aller Fäden. Die Gesamtbrechkraft ohne Fäden ändert sich allerdings nicht signifikant. Diese Informationen könnten für eine Verbesserung der Kunstlinsenberechnung bei klassischer „Triple-Procedure“ von Bedeutung sein.



2018 ◽  
Vol 236 (12) ◽  
pp. 1435-1438
Author(s):  
Ivo Guber ◽  
Zisis Gatzioufas ◽  
David Goldblum ◽  
Mohamed Elalfy ◽  
Samer Hamada ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Ziel der Studie war es, die klinischen Ergebnisse nach Keraring-Implantation bei Patienten mit Keratokonus mit sehr dünnen Hornhäuten zu evaluieren. Patienten und Methoden Zehn Augen von 10 Keratokonuspatienten, bei denen eine femtosekundenlaserassistierte Ringimplantation durchgeführt worden war, wurden in diese retrospektive Studie eingeschlossen. Der unkorrigierte Visus, der korrigierte Visus, die Keratometriewerte, die zentrale Hornhautdicke und die dünnste Hornhautstelle wurden präoperativ und 6 Monate nach Keraring-Implantation ausgewertet. Ergebnisse Der unkorrigierte Visus, der korrigierte Visus und die Keratometriewerte verbesserten sich 6 Monate nach der Implantation. Schlussfolgerung Unsere Daten zeigen eine deutliche Verbesserung der Keratometriewerte und der Sehschärfe 6 Monate nach Keraring-Implantation bei Patienten mit Keratokonus und dünner Hornhaut.



2018 ◽  
Vol 236 (06) ◽  
pp. 806-815
Author(s):  
Nicole Zimmermann ◽  
Svea Brandt ◽  
Jeanette Brünner ◽  
Carl Erb

Zusammenfassung Einleitung Die Studie vergleicht die biomechanischen Eigenschaften der Hornhaut bei Patienten mit einer seit mindestens 10 Jahren bestehenden systemischen Sklerodermie (SSc) mit einer gesunden Kontrollkohorte. Material und Methoden Untersucht wurden 14 SSc-Patienten und 38 Kontrollprobanden. Ein randomisiertes Studienauge wurde auf die kornealen biomechanischen Eigenschaften zentrale Hornhautdicke (CCT), korneale Hysterese (CH) und kornealer Resistenzfaktor (CRF) untersucht. Die Bestimmung des Augeninnendrucks (IOP) erfolgte anhand der Goldmann-Applanationstonometrie (GAT) und der dynamischen Konturtonometrie (DCT) sowie mittels Non-Contact-Tonometrie (NCT) mit dem Ocular Response Analyzer® (ORA) als Goldmann-Applanationstonometrie-korreliertem IOP (IOPgat) und hornhautdickenkompensiertem IOP (IOPcc). Ergebnisse Der IOP war mittels DCT- und ORA-basierter NCT-Messung bei SSc-Patienten signifikant geringer als bei der Kontrollgruppe (DCT IOP: p = 0,048, NCT IOPgat: p = 0,002, NCT IOPcc: p = 0,000). Die CCT war ebenfalls bei SSc-Patienten signifikant dünner (p = 0,001). Bezüglich der CH und des CRF ergaben sich keine statistisch signifikanten Unterschiede. Die Differenz der korrigierten Parameter (CHkorr – CRFkorr) zeigte in beiden Gruppen eine negative Differenz, die im Gegensatz zur Kontrollgruppe (− 0,66) bei den Sklerodermiepatienten (− 0,83) leicht erniedrigt war. Es bestanden deutliche signifikante negative Korrelationen der CH- und CRF-Werte bzw. CHkorr- und CRFkorr-Werte bei SSc-Patienten. Dagegen zeigte sich in der Kontrollgruppe eine nicht signifikante positive Korrelation von Lebensalter und den biomechanischen Parametern. Schlussfolgerung Zwischen den untersuchten Gruppen konnte keine Veränderung der biomechanischen Parameter (CH, CRF) festgestellt werden. Eine deutlich vorhandene signifikante negative Korrelation von Lebensalter und CH bzw. CRF bei SSc könnte durch eine leichte Degression der viskösen Komponente und Verringerung der kornealen Dämpfungskapazität bedingt sein. Die dünnere CCT und der erniedrigte Differenzwert lassen auf veränderliche Prozesse in der Zusammensetzung der kornealen Extrazellulärmatrix bei SSc-Patienten schließen.



2012 ◽  
Vol 229 (09) ◽  
pp. 917-927
Author(s):  
T. Schwenteck ◽  
M. Knappe ◽  
I. Moros


2011 ◽  
Vol 229 (03) ◽  
pp. 236-240 ◽  
Author(s):  
M. Grüb ◽  
J. Mielke ◽  
T. Schlote ◽  
M. Rohrbach


2006 ◽  
Vol 223 (11) ◽  
pp. 894-898 ◽  
Author(s):  
M Grüb ◽  
M Leitritz ◽  
J Mielke ◽  
E Reinthal ◽  
K Bartz-Schmidt ◽  
...  


2004 ◽  
Vol 221 (09) ◽  
pp. 753-756 ◽  
Author(s):  
A Viestenz ◽  
P Martus ◽  
U Schlötzer-Schrehardt ◽  
A Langenbucher ◽  
C Mardin


2000 ◽  
Vol 217 (4) ◽  
pp. 219-224 ◽  
Author(s):  
Isabel M. Velten ◽  
Antonio Bergua ◽  
Folkert K. Horn ◽  
Anselm Jünemann ◽  
Matthias Korth


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