neurologisches outcome
Recently Published Documents


TOTAL DOCUMENTS

23
(FIVE YEARS 4)

H-INDEX

1
(FIVE YEARS 0)

Author(s):  
T. Grübl ◽  
B. Plöger ◽  
M. C. Sassen ◽  
A. Jerrentrup ◽  
B. Schieffer ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Das SARS-CoV‑2 (Severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2) hat sich weltweit ausgebreitet. Folgen von Infektionspräventionsmaßnahmen im Rahmen solcher Ansteckungsereignisse können speziell für Patienten mit außerklinischem Kreislaufstillstand (OHCA) Nachteile ergeben. Methodik Retrospektive Analyse von OHCA eines Landkreises in den Monaten Januar bis einschließlich Mai von 2018 bis 2020, wobei in 2020 die erste Welle der SARS-CoV-2-Pandemie und in 2018 eine Hochinzidenzphase des Influenzavirus vorlag. Ergebnisse N = 497 OHCA wurden untersucht (2018 n = 173, 2019 n = 149, 2020 n = 175). Es zeigte sich eine gleichbleibende Reanimationsinzidenz (85–99 Reanimationen/100.000 Einwohner/Jahr) und eine lokal typische Klientel („mean“ 70 Jahre, 66 % männlich; Median PES 3). Es ergaben sich keine statistisch signifikanten Unterschiede bei der Ausgangslage der Patienten (Anzahl beobachteter OHCA, Häufigkeit an Laienreanimationen, vermutete Ursachen des OHCA, initialer EKG-Rhythmus) und dem Behandlungsverlauf (Häufigkeit an ROSC/Krankenhausaufnahme/Überleben bis Krankenhausentlassung, neurologisches Outcome). Keiner der OHCA-Patienten in 2020 bot ein positives SARS-CoV-2- und drei Patienten in 2018 ein positives Influenzatestergebnis. Diskussion Die Lockdown-Maßnahmen während der ersten SARS-CoV-2-Welle scheinen das Outcome von OHCA-Patienten ohne COVID-19 insgesamt nicht beeinflusst zu haben.













Der Notarzt ◽  
2018 ◽  
Vol 34 (05) ◽  
pp. 247-253 ◽  
Author(s):  
Benjamin Ondruschka ◽  
Christina Baier ◽  
Thomas Hartwig ◽  
Stephanie Gräwert ◽  
Lennert Böhm ◽  
...  

ZusammenfassungAutomatische externe Reanimationsgeräte, z. B. das LUCAS-Device, werden mehr und mehr im praktischen Alltag zur Sicherstellung einer dauerhaften Thoraxkompression verwendet. Ein besseres neurologisches Outcome oder höhere Überlebenschancen für Patienten mit einem prähospitalen Herz-Kreislauf-Stillstand im Vergleich zur manuellen Herzdruckmassage konnten bisher nicht gezeigt werden. Deswegen wird in den aktuellen nationalen und internationalen Leitlinien zur kardiopulmonalen Reanimation der standardisierte und unkritische Dauereinsatz von Reanimationshilfen nicht empfohlen. Die vorliegende Arbeit sollte an einem Obduktionskollektiv retrospektiv überprüfen, ob die 2015 formulierten Leitlinien zur Anwendung von automatischen externen Reanimationshilfen im Praxisalltag auch Verwendung finden. Grundsätzlich haben sich keine Unterschiede im Reanimationsregime für den Zeitraum vor (2014/2015) bzw. nach (2016/2017) Einführung der Anwendungsleitlinien hinsichtlich der demografischen und klinischen Daten der Patienten ergeben. Es fanden sich nur Einzelfälle mit Abweichungen von der Leitlinie, z. B. eine bereits primär bestehende Asystolie oder prähospitale Sterbefälle ohne Transportbeginn. Die primär korrekte Platzierung des LUCAS-Device am Thorax gelingt nicht permanent. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass für die Verwendung von LUCAS-Reanimationshilfen bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand eine hohe Leitlinienadhärenz bestand und von den Empfehlungen nur in Einzelfällen abgewichen wurde.



Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document