Politische Bildung für die digitale Öffentlichkeit
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Published By Springer Fachmedien Wiesbaden

9783658332549, 9783658332556

Author(s):  
Michael Schröder

ZusammenfassungDer folgende Beitrag fordert eine digitale Souveränität, d. h. die Befähigung zur Kultivierung der digitalen Welten. Dafür müssen Medienbildung, Politische Bildung, Soziales Lernen und Werteerziehung zusammenfließen zu einer digitalen Demokratiekompetenz. Die ist nötig in einer umfassend und tief greifend mediatisierten und digitalisierten Gesellschaft. Sie fördern heißt, ethisch-kulturelles und politisches Wissen, Reflexionsvermögen sowie Motivation und Wille zum sozialen und politischen Handeln in der digitalisierten Welt zu vermitteln.



Author(s):  
Manuel S. Hubacher ◽  
Monika Waldis

ZusammenfassungDas Ziel, die Lernenden zu befähigen, als selbstbestimmte und -ermächtigte Bürger*innen am Politischen teilzuhaben, verlangt in einer Mediengesellschaft unter anderem danach, jene Systeme verstehen, kritisieren und gestalten zu können, die politische Information kreieren und verbreiten. Um der Komplexität und den Interdependenzen dieser Systeme gerecht zu werden, ist auf verschiedenste Fachbereiche und deren Zugänge zurückzugreifen. Diese bilden die Grundlage, um Lernende zu befähigen, sich selbstbestimmt und emanzipiert mit den gesellschaftspolitischen Fragen des 21. Jahrhunderts auseinanderzusetzen. Basierend auf den Beiträgen dieses Sammelbandes skizzieren wir grundlegende Aspekte einer Politischen Bildung für die digitale Öffentlichkeit.



Author(s):  
Romy Jaster ◽  
David Lanius


Author(s):  
Andreas Eis

ZusammenfassungPolitische Willensbildung ist heute untrennbar mit neuen Formen digital gestützter Kommunikation verbunden und ohne diese nicht mehr erklärbar. Bürger*innen werden nicht nur über soziale Medien von Regierungsvertreter*innen, Parteien, Verbänden oder NGOs direkt adressiert, sondern initiieren selbstorganisierte Kampagnen, Informations-, Meinungs- und Bildungsportale. Politische Kommunikation unter Bedingungen der Digitalisierung ist immer weniger eine Einbahnstraße der Darstellung von Positionen oder der Legitimation von Entscheidungen gegenüber passiven Zuschauern und politischen Laien.



Author(s):  
Colin Porlezza

Zusammenfassung2016 veröffentlichte der japanische Filmemacher Keiichi Matsuda einen Konzeptfilm namens „Hyper-Reality“. Der in London lebende Designer und Künstler lässt den Zuschauer in seiner Zukunftsvision in eine grelle, durch visuelle Reize übersättigte Ästhetik eintauchen, in der mediale Technologien allgegenwärtig sind. Der Augmented Reality Videoclip spielt in Medellin, Kolumbien, und zeigt aus der Perspektive der Protagonistin Juliana Restrepo einen bunt blinkenden Trip durch eine mit virtuellen Anzeigen saturierte Welt, hart an der Grenze sensorischer Überlastung, wobei die physische und die virtuelle Realität verschmelzen und fast nicht mehr zu unterscheiden sind.



Author(s):  
Julia Hochuli ◽  
Sonja Enz

ZusammenfassungFake-Profile, Fake-Produkte und Fake News, schummelnde Konzerne, dopende Sportler und lügende Politikerinnen – Fake und Lüge sind heute in aller Munde und auf allen Kanälen. Bedroht die Lüge unser Zusammenleben? Wer bestimmt eigentlich, was wahr ist? Und wem können wir noch vertrauen? Um diese Fragen zu verhandeln, hat das Stapferhaus seinen Neubau direkt am Bahnhof Lenzburg im Oktober 2018 in aller Bescheidenheit als „Amt für die ganze Wahrheit“ eröffnet.



Author(s):  
Gudrun Hentges ◽  
Bettina Lösch
Keyword(s):  

ZusammenfassungDie Onlineplattformen „Neutrale Schulen“ können in spezifischer Weise als Formen des Hate Speechs bewertet werden und tragen zur Veränderungen des öffentlichen Raums bei.  Der Beitrag diskutiert, wie  sich dieser Kulturkampf, der Denunzierung und Diffamierung als Mittel nutzt, auf die politische Bildung auswirken.



Author(s):  
Ulrich Binder ◽  
Heinz-Elmar Tenorth
Keyword(s):  

ZusammenfassungDer Modus der Integration moderner Gesellschaften heißt ‚Kommunikation‘. Für die generalisierende Verbreitung von Kommunikation sind in großen Teilen die Massenmedien zuständig. Durch diese Quelle der Umweltbeobachtung wird das, was in der Öffentlichkeit kommuniziert werden kann, zentral beeinflusst. Insofern erscheint es plausibel, von Veränderungen im (digital-)medialen Bereich auf solche der Öffentlichkeitsverfassung zu schließen. Inwieweit die Annahme stimmt, und inwiefern das die politische Bildung tangiert, sind die Leitfragen des Beitrags.



Author(s):  
Robert Behrendt
Keyword(s):  

ZusammenfassungPartizipation ist in Deutschland seit den 1990er-Jahren wieder ein relevantes Thema in der Kinder- und Jugendhilfe und politischen Bildungsarbeit und sogar in öffentlichen Verwaltungen. Sie ist seitdem auch zu einem nicht unbedeutenden (und politisch gewollten) Gradmesser des Zustandes der demokratischen Kultur in der Bundesrepublik geworden. Mitbestimmung als Fundament von Partizipation war in institutionalisierter Form zwar von Beginn an integraler Bestandteil demokratischer Gesellschaften und Organisationen, in nichtverfassten oder unkonventionellen Formen aber immer auch Gegenstand demokratischer Kontroversen.



Author(s):  
Roberto Simanowski

ZusammenfassungDer Autor des Buches Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft aus dem Jahr 1976, Joseph Weizenbaum – deutsch-amerikanischer Pionier und später scharfer Kritiker der künstlichen Intelligenz –, gab in seinem Vortrag „Die Verantwortung der Wissenschaftler und mögliche Grenzen der Forschung“ auf dem Ersten European Software Festival in München im Jahr 1991 zu bedenken, „dass die Welt kein privates Testlabor der Wissenschaftler ist“.



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