Funktionelle Neuroanatomie für die Tiermedizin

2021 ◽  

2008 ◽  
Vol 27 (05) ◽  
pp. 425-429 ◽  
Author(s):  
R. Kötter

ZusammenfassungMorphologie und Konnektivität der Inselrinde sind trotz ihrer verdeckten Lage in der Fissura lateralis gut untersucht worden. Neuere Studien der Rezeptorarchitektur und funktionelle Messungen erweitern das Gesamtbild einer komplex gegliederten Struktur mit (peri-)allokortikalen und (pro-)isokortikalen Anteilen, die vom Limen insulae nach posterodorsal fortschreitend in Struktur und Funktion den jeweils angrenzenden Arealen am meisten verbunden sind. Hohe Konzentrationen ionotroper Glutamatrezeptor-Subtypen sind neben der ausgeprägten cholinergen Innervation vermutlich für die Neigung zur Ausbreitung von epileptiformer Aktivität mit verantwortlich.



Der Schmerz ◽  
2004 ◽  
Vol 18 (3) ◽  
Author(s):  
S.S. Mense




Der Radiologe ◽  
2013 ◽  
Vol 53 (7) ◽  
pp. 584-591
Author(s):  
M. Garcia ◽  
C. Stippich


2003 ◽  
Vol 22 (05) ◽  
pp. 233-238
Author(s):  
S. Pollmann

ZusammenfassungStudien mit der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) haben ein funktionell neuroanatomisches Netzwerk charakterisiert, das die selektive visuelle Aufmerksamkeitszuwendung zu Orten, Objekten oder Reizmerkmalen unterstützt. Dieses Netzwerk besteht im Wesentlichen aus den humanen Homologen der Frontalen und Supplementären Augenfelder, aus Arealen entlang des Sulcus intraparietalis und aus dem temporoparietalen Übergangskortex. Neuere ereigniskorrelierte Studien erlauben eine funktionelle Differenzierung innerhalb dieses Netzwerks. Die Effekte selektiver Aufmerksamkeit auf die visuellen Areale des Okzipitallappens werden in fMRT-Studien als Modulation der Aktivierungsstärke sichtbar, mit erhöhter Aktivierung in den Arealen, die die jeweilige beachtete Reizqualität repräsentieren, sowie reduzierter Aktivierung in den Repräsentationsarealen der nicht beachteten Reizqualitäten.



2008 ◽  
Vol 27 (05) ◽  
pp. 441-445 ◽  
Author(s):  
H. Kächele ◽  
M. Cierpka ◽  
T. F. Münte ◽  
H. Kessler ◽  
D. Wiswede ◽  
...  

ZusammenfassungDie funktionelle Neuroanatomie der Wirkung psychotherapeutischer Interventionen ist im Unterschied zu Effekten pharmakologischer Behandlungen wenig untersucht und kaum verstanden, obgleich derzeit bereits ca. 14 Studien vorliegen. Untersuchungen der neuronalen Korrelate von Therapieverfahren liegen bislang nur für kognitive-behaviorale und interpersonelle Therapien vor; die meisten bildgebenden Studien fokussierten auf Kurzzeittherapien. Untersuchungen zum Effekt von psychoanalytischen Therapien sowie zu Langzeitverläufen, fehlen bisher. Die Hanse- Neuro-Psychoanalyse-Studie greift dieses Forschungsdesiderat auf, indem sie depressive Patienten, die mit einer psychoanalytischen Therapie behandelt werden, über einen Beobachtungszeitraum von 15 Monaten mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomografie und des Elektroenzephalogramms an mehreren Messzeitpunkten untersucht. Es wird ein Paradigma vorgestellt, das unbewusste kognitivaffektive Prozesse erfassen soll, die aus psychodynamischer Sicht relevant sind. Dabei greifen wir auf etablierte Methoden zurück, die unbewusste zentrale Konflikte (Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik) und Bindungsrepräsentationen (Adult Attachment Projective) der Patienten zuverlässig messen.



Author(s):  
Gerhard Roth ◽  
Ursula Dicke


2011 ◽  
Vol 153 (9) ◽  
pp. 425-425
Author(s):  
Marc Vandevelde


2010 ◽  
Vol 21 (2) ◽  
pp. 109-125 ◽  
Author(s):  
Bruno Rütsche ◽  
Martin Meyer

Die Frage, wie der Mensch zur Sprache kam, findet seit jeher das Interesse interdisziplinärer Forschung. Die vorliegende Arbeit liefert einen zusammenfassenden Überblick über jüngste Entwicklungen aus verschiedenen wissenschaftlichen Feldern (z. B. biologische Anthropologie, Paläogenetik, kognitive Neurowissenschaft, funktionelle Neuroanatomie), in denen in den letzten Jahren entscheidende Einsichten hinsichtlich des Ursprungs der menschlichen Sprache gelungen sind. Dieser Beitrag diskutiert eine Reihe von Aspekten, die mutmasslich einen entscheidenden Einfluss auf die Evolution der Sprache hatten. Insbesondere weist unser Überblick auf die Bedeutung neuroanatomischer Veränderungen im Laufe der Entwicklungsgeschichte der Homininen hin, wobei primär auf die Relevanz von strukturellen Hemisphärenasymmetrien sowie der kortiko-kortikalen Konnektivität eingegangen wird. Im Zusammenhang mit der Frage nach der ursprünglichen Modalität der menschlichen Sprache beziehungsweise dem funktionellen Äquivalent bei nichtmenschlichen Primaten, betont unsere zusammenfassende Betrachtung der sprachevolutionären Forschung die Perspektive eines gestischen anstatt eines vokalen Ursprungs. Insbesondere das Konzept der „Spiegelneurone“ als zerebrale Grundlage von Imitation und Lernen gilt mittlerweile als ein wichtiger Bestandteil eines akzeptablen und plausiblen Modells, welches diverse ältere Erklärungsansätze integriert.



Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document