multiresistente erreger
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2021 ◽  
Author(s):  
Daniela Guderian ◽  
Tobias Schlott ◽  
Timo Stöver ◽  
Claudia Reinheimer ◽  
Volkhard A. J. Kempf ◽  
...  


2021 ◽  
Vol 21 (S1) ◽  
pp. 33-37
Author(s):  
M. Diefenbeck ◽  
T. Mückley ◽  
G.O. Hofmann


2021 ◽  
Vol 42 (01) ◽  
pp. 38-39
Author(s):  
Sebastian Schmidt

Die Resistenz von medizinisch relevanten Bakterienarten gegenüber Standard- und Reserveantibiotika erreicht in vielen Teilen der Welt ein besorgniserregendes Ausmaß und gefährdet dadurch den Erfolg von antiinfektiven Therapien 1. Mittlerweile wird die Hälfte aller im Krankenhaus erworbenen Infektionen durch multiresistente Erreger verursacht, und Infektionen mit diesen führen jedes Jahr zu über 30 000 Todesfällen in der Europäischen Union 2.



2020 ◽  
Author(s):  
Nohl André ◽  
Hamsen Uwe ◽  
Kai O. Jensen ◽  
Sprengel Kai ◽  
Lefering Rolf ◽  
...  


2020 ◽  
Vol 59 (06) ◽  
pp. 366-375
Author(s):  
Katrin Steul ◽  
Cleo Schmehl ◽  
Marlene Berres ◽  
Sabine Hofmann ◽  
Andrea Klaus-Altschuck ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Nach einer ersten großen Untersuchung zu multiresistenten Erregern (MRE) in Rehabilitationseinrichtungen im Jahr 2014 führte das MRE-Netz Rhein-Main im Jahr 2019 erneut eine Untersuchung durch, diesmal wurde vor dem Hintergrund der KRINKO-Empfehlung zu multiresistenten Enterokokken auf das Vorkommen Vancomycin-resistenter Enterokokken (VRE) und multiresistenter gramnegative Erreger (3MRGN und 4MRGN) untersucht. Material und Methoden Insgesamt 16 Kliniken nahmen teil, darunter eine Klinik für neurologische Frührehabilitation (FR). Die Teilnahme der Patienten war freiwillig. Die Rektalabstriche wurden in einem nach DIN ISO 15189-akkreditierten medizinisch-mikrobiologischen Labor mittels etablierten Standard-Methoden (u. a. via mittels MALDI–TOF-MS und VITEK 2-Resistenztestung gem. EUCAST) analysiert. Mit dem standardisierten Fragebogen der europaweiten HALT-Untersuchung (Healthcare associated infections in long-term care facilities) wurden Patientencharakteristika (Alter, Geschlecht, Krankenhaus, OP- und MRE-Anamnese, Medical devices, aktuelle Antibiotikatherapie etc.) erhoben. Ergebnisse 928 Patienten nahmen an der Untersuchung teil, 895 aus allgemeinen Reha-Einrichtungen (AR) und 33 aus einer neurologischen Frührehabilitation (FR). 65% der AR-Patienten (FR 100%) gaben einen Klinikaufenthalt in den letzten 6 Monaten an, 29% (FR 100%) der Patienten wurden direkt aus einer Klinik aufgenommen, 22% (FR 64%) hatten eine Antibiotika-Therapie in den letzten 3 Monaten erhalten. Medical devices waren bei AR-Patienten mit 1% insgesamt selten, in der FR mit 61% Harnwegskathetern und 36% Gefäßkathetern jedoch häufig. 2,2% (FR 33,3%) der AR-Patienten waren mit VRE und 6,7% (FR 18,2%) mit 3MRGN besiedelt. Ein Patient wies einen 4MRGN-Erreger auf (FR 0). Diskussion Im Vergleich zur früheren Untersuchung ergaben sich bei den erhobenen Patientencharakteristika keine wesentlichen Änderungen. Die VRE-Prävalenz war mit 3,3% niedrig, die Prävalenz an 3MRGN war mit 7,1% im Vergleich zu 2014 (3,6%) höher. Risikofaktoren für eine VRE- und eine 3MRGN-Besiedelung (sign. erhöhte Odds-Ratio) waren: Krankenhausbehandlung in der Anamnese sowie ein erhöhter Pflegebedarf aufgrund von Bewegungseinschränkung, Stuhlinkontinenz und Desorientiertheit. Darüber hinaus wurden eine vorausgegangene Antibiotikabehandlung sowie Hautbarriereverletzungen bedingt durch Medical devices oder Wunden als weitere Risikofaktoren für eine VRE-Besiedelung gefunden.



2020 ◽  
Author(s):  
Lydia Sommer ◽  
Tilo Hackel ◽  
Axel Hofmann ◽  
Julia Hoffmann ◽  
Ekkehard Hennebach ◽  
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Zusammenfassung Ziel In drei Untersuchungsgruppen (Krankenhauspatienten, Bewohner in Altenpflegeheimen und Patienten hausärztlicher Praxen) sollte die Prävalenz von Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus (MRSA), multiresistenten gramnegativen stäbchenförmigen Bakterien (MRGN) sowie Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE) ermittelt werden. Zudem sollten Risikofaktoren für ein Trägertum untersucht werden. Methodik Das Screening auf multiresistente Erreger (MRE) erfolgte als Punktprävalenzuntersuchung bei freiwillig teilnehmenden Personen mittels Nasen-, Rachen- und Rektalabstrich bzw. Stuhlprobe in 25 Krankenhäusern, 14 Altenpflegeheimen sowie 33 Hausarztpraxen in 12 von 13 Landkreisen in Sachsen. Verdächtige Isolate wurden phänotypisch sowie z. T. molekularbiologisch weiter untersucht. Die Teilnehmer füllten einen Fragebogen zu vermuteten Risikofaktoren für eine MRE-Besiedlung aus, deren Angaben statistisch mittels Korrelationsanalysen ausgewertet wurden. Ergebnisse 1 718 Personen, davon 629 aus Krankenhäusern, 498 aus Altenpflegeheimen und 591 aus Arztpraxen, wurden untersucht. Insgesamt waren 8,4% aller Teilnehmer Träger eines MRE. 1,3% wurden positiv auf das Vorliegen eines MRSA, 5,2% auf 3MRGN, 0,1% auf 4MRGN und 2,3% auf VRE getestet. Neun Personen waren mit mehr als einem MRE besiedelt. Folgende unabhängige Faktoren konnten signifikant mit dem Nachweis eines MRE in Zusammenhang gebracht werden: Vorhandensein eines Pflegegrads (MRE), männliches Geschlecht (MRE/VRE), aktuelle Antibiose (MRE/VRE), Antibiose innerhalb der letzten 6 Monate (MRE/MRSA/3MRGN/VRE), aktuelle Tumorerkrankung (MRE/3MRGN), periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) (MRSA) sowie eine Harninkontinenz (3MRGN). Schlussfolgerungen Nach unserem Wissensstand stellt diese Studie die erste Untersuchung zur Prävalenz unterschiedlicher multiresistenter Erregergruppen in diesen 3 Untersuchungsgruppen und erstmals dabei auch unter ambulanten Patienten in Deutschland dar. Dabei repräsentierten 3MRGN die am häufigsten nachgewiesene Erregergruppe und fanden sich auch in jüngeren Altersgruppen wieder, VRE wurden fast ausschließlich kumuliert in einzelnen Kliniken nachgewiesen. Neben aktueller und stattgehabter Antibiose konnten insbesondere das Vorliegen einer pAVK für MRSA-Nachweise, Harninkontinenz für 3MRGN-Nachweise sowie eine aktuelle Tumorerkrankung für MRE- und 3MRGN-Nachweise als unabhängige Risikofaktoren bestimmt werden.



2020 ◽  
Vol 69 (4) ◽  
pp. 286-286
Author(s):  
D. C. Richter ◽  
T. Brenner ◽  
A. Brinkmann ◽  
B. Grabein ◽  
M. Hochreiter ◽  
...  


Author(s):  
Bernhard Hellmich


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