onkologische rehabilitation
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Pflege ◽  
2021 ◽  
pp. 1-9
Author(s):  
Laura Mayrhofer ◽  
Lisa Mrak ◽  
Andrea Kobleder ◽  
Myrta Kohler

Zusammenfassung. Hintergrund: Für Menschen mit einer Krebserkrankung steigt das Angebot für eine onkologische Rehabilitation zunehmend. Es wird ein interdisziplinärer Ansatz verfolgt, um Menschen mit einer Krebserkrankung bestmöglich auf das Leben zuhause vorzubereiten. Pflegefachpersonen sind Teil des interdisziplinären Teams, jedoch ist über ihre Rolle in diesem Setting bis dato wenig bekannt. Ziel: Ziel war es herauszufinden, welche Rolle beziehungsweise Tätigkeiten und Aufgaben Pflegefachpersonen in der onkologischen Rehabilitation innehaben. Methode: Ein Scoping Review wurde durchgeführt. Die Literaturrecherche fand in MEDLINE via PubMed, CINAHL, Google Scholar und Referenzlisten statt. Es gab keine Einschränkung des Publikationszeitraumes. Nach der Bewertung der inkludierten Publikationen erfolgte eine thematische Analyse. Ergebnisse: Insgesamt wurden sieben Publikationen eingeschlossen (eine qualitative Studie, ein Herausgeberwerk, ein White Paper, ein Artikel und drei Literaturübersichten). Drei Hauptthemen wurden identifiziert: die Rolle der Pflege als emotionale und psychische Stütze, als Coach und im interdisziplinären Team. Zusätzlich zur allgemeinen Pflege fördern sie das Selbstmanagement, beraten und schulen, führen Symptommanagement durch und nehmen eine koordinative Funktion ein. Schlussfolgerung: Dieses Scoping Review bildet eine erste Übersicht über die Rolle der Pflegefachpersonen in der onkologischen Rehabilitation. Ihr Fokus liegt auf der bestmöglichen Vorbereitung von Menschen mit einer Krebserkrankung auf das „neue und veränderte“ Leben.



2021 ◽  
Vol 60 (02) ◽  
pp. 142-151
Author(s):  
Birgit Leibbrand ◽  
Ulf Seifart

Zusammenfassung Einführung Krebserkrankungen sind lebensbedrohliche Erkrankungen, häufig mit kurativen Therapieansätzen, hohem Rezidivrisiko und belastenden Symptomen, die einer unmittelbaren, qualitätsgesicherten Versorgung bei gleichzeitiger Patientenzufriedenheit und hoher Mitarbeitermotivation über die gesamte Versorgungskette hinweg einschließlich Rehabilitation, auch in Zeiten einer Pandemie, bedürfen. Methoden Bevor Empfehlungen und Vorschriften übergeordneter Behörden erlassen wurden, begannen wir bereits im Februar 2020 einen Pandemieplan zur Aufrechterhaltung der onkologischen Rehabilitation zu entwickeln. Unter Einbeziehung der Mitarbeiter wurden Schutzpläne für Rehabilitanden und Mitarbeiter entwickelt mit dem Ziel einer Covid-19-freien Rehabilitation. Ablaufpläne wurden auf Grundlage der Epidemiologischen Bulletins des RKI (Robert Koch Institut, Deutschland) von 2017 (Influenza-Infektion) und 2020 (Covid-19) erarbeitet und eingesetzt. Die Effekte dieser Maßnahmen wurden mittels einer Patienten- und Mitarbeiterbefragung evaluiert. Ergebnisse Die Herausforderungen des pandemischen Geschehens wurden erfolgreich umgesetzt. Sowohl die Patienten-, als auch die Mitarbeiterbefragung zeigten eine hohe Akzeptanz der Maßnahmen bei gleichzeitig hoher Zufriedenheit, trotz der Mehrbelastungen bzw. Einschränkungen. So gaben 98,5% der Patienten an, dass die Fortsetzung der Rehabilitation wichtig für ihre Gesundheit sei. Gleichzeitig fühlten sich 87% sicher in den Kliniken aufgehoben. 88% aller Mitarbeiter (MA) und 93% der MA der Risikogruppe gaben an, dass die Schutzmaßnahmen zum richtigen Zeitpunkt eingeführt wurden. Gleichzeitig waren 76% aller und 84% der Mitarbeiter der Risikogruppe mit der Mehrbelastung einverstanden. Trotz des hohen Risikopotentials in den Kliniken (immungeschwächte Patienten, Patienten aus verschiedenen z.T. sehr unterschiedlich belasteten Landkreisen) konnte bis dato ein SARS-CoV-2 Ausbruch in den Kliniken vermieden werden. Zusammenfassung Das rechtzeitige Ausrollen adaptierter Pandemieregeln in Rehabilitationskliniken, ermöglicht auch in Pandemiezeiten die Fortführung einer qualitativ hochwertigen onkologischen Rehabilitation und trägt damit zu einer Stabilisierung der Versorgungskette bei Krebserkrankungen bei. Gleichzeitig konnte eine hohe Akzeptanz der Maßnahmen bei Patienten und Mitarbeitern der Kliniken evaluiert werden.



2021 ◽  
Vol 47 (02) ◽  
pp. 58-63
Author(s):  
U. Seifart


2020 ◽  
Vol 23 (9) ◽  
pp. 3-3
Author(s):  
Georgia Schilling


2020 ◽  
Vol 23 (4) ◽  
pp. 81-85
Author(s):  
Timm Dauelsberg ◽  
Oliver Rick


2020 ◽  
Vol 46 (11) ◽  
pp. 475-477
Author(s):  
K. Veltmaat ◽  
A. Tsianakas

ZusammenfassungDurch die in den letzten Jahren zunehmende Professionalisierung auf dem Gebiet der Dermato-Onkologie im Rahmen der Zertifizierung der Hauttumorzenten ist auch das Thema der Rehabilitation zunehmend in den Vordergrund gerückt. Im folgenden Artikel lernt der Leser, wie ein Rehabilitationsantrag zu stellen ist und was die Patienten während eines Rehabilitationsaufenthalts erwartet. Die Inhalte einer spezifisch dermato-onkologischen Rehabilitation reichen von einem breiten physiotherapeutischen Angebot mit Einzel- und Gruppensitzungen über die Lymphdrainage bis zu Entspannungsübungen und Massage. Dazu kommen wichtige Aspekte wie die Ernährungsberatung, aber auch die sozialmedizinische Beratung mit den Themen Wiedereinstieg ins Berufsleben oder auch die Beantragung eines Schwerbehindertenausweises. Besondere Aufmerksamkeit erfährt auch die psycho-onkologische Betreuung mit Einzel- und Gruppensitzungen. Hinzu kommen Patientenschulungsprogramme, in denen die Patienten Hintergründe zu ihrer onkologischen Erkrankung wie Genese, Risikofaktoren und Therapiemöglichkeiten in Patienten-gerechter Sprache erlernen. Zusammenfassend versucht eine spezifisch dermato-onkologische Rehabilitation, den betroffenen Patienten sowohl psychisch als auch physisch bestmöglich zu stärken und ihm dadurch beim Wiedereinstieg ins berufliche und soziale Leben zu helfen.





2020 ◽  
Vol 7 (3) ◽  
pp. 147-148
Author(s):  
Timm Dauelsberg


2019 ◽  
Vol 76 (8) ◽  
pp. 449-459
Author(s):  
Florian Strasser

Zusammenfassung. Krebsbetroffene Menschen erleiden Auswirkungen sowohl durch die Krebserkrankung wie auch durch die operativen, radioonkologischen und medikamentösen Krebstherapien. Diese Auswirkungen können zu körperlichen, emotionalen, sozialen, intellektuellen oder existentiellen Funktionsdefiziten führen. Indikationen für Onkologische Rehabilitation bestehen in Situationen vor, während, zwischen und nach Krebstherapien in kurativer und nicht-kurativer Intention. Onkologische Rehabilitation definiert konkrete Ziele, um möglichst die Funktionen vor dem Auftreten der Auswirkungen wieder zu erreichen, dies für eine optimale Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Dabei ist ein profundes Verständnis der onkologischen Situation notwendig um realistische Ziele zu vereinbaren. Basierend auf – und gesteuert durch – diese Ziele, setzt die Onkologische Rehabilitation spezifische Reha-Interventionen ein, getragen durch ein transprofessionell koordiniertes Team von Bewegungs-, Physio-, Ergo-, Logo-, Kunst- und Musiktherapeuten, Ernährungs-, Sozial- und Psychoonkologischer Beratung, sowie aktivierender, therapiebegleitender Pflege und Ärzten. Kompetenz in Onkologie ist relevant für die Zielformulierung, rehabilitative Behandlungssteuerung sowie Verabreichung von systemischen Krebstherapien während der Onkologischen Rehabilitation. In den Behandlungspfaden der modernen Onkologie steigt die Zahl krebsbetroffener Menschen, die sowohl substantielle Funktionsdefizite erleiden und gleichzeitig langdauernde systemische Krebstherapien benötigen. Neue Formen der Rehabilitation wie die «Integrierte Onkologische Rehabilitation» integrieren Rehabilitation in die Realitäten und Bedürfnisse der modernen Onkologie.



2019 ◽  
pp. 307-310
Author(s):  
Bruno Mähr ◽  
Marco Hassler


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