übertragung und gegenübertragung
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ergopraxis ◽  
2022 ◽  
Vol 15 (01) ◽  
pp. 26-29
Author(s):  
Andreas Brünen

Wenn sich die therapeutische Beziehung zu Patient*innen schwierig gestaltet, kann der Grund dafür eine negative Übertragung sein. Andreas Brünen deckt auf, was sich hinter dem Begriff verbirgt und wie sich solche Phänomene auf unsere Arbeit auswirken.





2021 ◽  
Vol 33 (1) ◽  
pp. 63-77
Author(s):  
Ruth Waldvogel

Der vorliegende Text wurde in zwei verschiedenen Momenten der Covid-19 Pandemie geschrieben; ca. sechs Wochen nach Beginn des ersten Lockdowns wurde versucht, in der für PatientInnen und TherapeutInnen gleichermaßen traumatisierenden Situation anhand von bestehenden theoretischen Konzepten etwas Klarheit in die therapeutische Arbeit zu bringen. Um die Erschütterung, die durch die Corona-Krise entstand, besser zu verstehen, werden die Konzepte des transsubjektiven Raums, der Ambiguität und das Konzept von Übertragung-Gegenübertragung benutzt. Eine Fallvignette zeigt die eigene, persönliche Betroffenheit auf.



PSYCHE ◽  
2021 ◽  
Vol 75 (1) ◽  
pp. 40-66
Author(s):  
Thomas Müller


2021 ◽  
Author(s):  
Jacques Press ◽  
Fotis Bobos ◽  
Jörg Frommer ◽  
Marina Perris-Myttas ◽  
Eva Schmid-Gloor ◽  
...  

Treten somatische Erkrankungen aufgrund einer Verarmung der Psyche in Erscheinung oder stellen sie primär eine Form der Kommunikation durch den Körper dar? Über diesen klassischen Gegensatz gehen die AutorInnen hinaus, indem sie verschiedene psychoanalytische Perspektiven auf somatische Erkrankungen vorstellen. So ergibt sich ein Dialog, der ein neues Verständnis für psychosomatische Krankheiten schafft. Ausgehend von klinischen Fällen spiegelt das Buch entsprechend dieser Grundidee im Aufbau seiner Kapitel den Dialoggedanken wider. Die AutorInnen behandeln theoretische Konzepte wie den Trieb und die Affekte, die Rolle des Ideal-Ichs sowie die Funktion der Symbolisierung und befassen sich mit Fragen bezüglich Depression und Traumata sowie Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen somatisierenden und Grenzfall-PatientInnen. Darüber hinaus werden zentrale Aspekte bezüglich der Behandlung wie die psychosomatische Untersuchung oder die Bedeutung der Übertragung und Gegenübertragung aufgegriffen.





2019 ◽  
Vol 42 (3) ◽  
pp. 9-19
Author(s):  
Rolf-Peter Warsitz

Ausgehend von einer phänomenologischen und begriffsgeschichtlichen Analyse der Scham, die die Dialektik von Sehen und Gesehenwerden in den Mittelpunkt rückt, wird nach der besonderen Ausprägung gefragt, die das Schamphänomen im psychoanalytischen Prozess annimmt – als Schamaffekt in Übertragung und Gegenübertragung. Phänomenologisch stellt sich die Scham als Konstitution des Subjekts im Blick des Anderen dar. Klinisch-psychoanalytisch manifestiert sie sich als Angst, speziell als Trennungsangst (L. Wurmser, J. Steiner). Wir können sie als Dialektik der Objektbeziehung im Wunsch nach Anlehnung und in der Flucht vor Nähe (Oknophilie-Philobatismus-Dilemma nach M. Balint) fassen. In der Tradition der Psychoanalyse Lacans stellt sich das Schamdilemma als Dynamik von Selbsterkenntnis und -verkennung in der Spiegelidentifikation dar. Das philobatisch-oknophile Dilemma wird nun klinisch bzw. literarisch am Beispiel der Scham der Io in Aischylos’ Prometheus in Fesseln sowie anhand einer klinischen Fallvignette des Analysebeginns einer Analysantin mit einer schamhaft verdeckten Körperbildstörung illustriert. Die klinischen Beobachtungen zeigen, dass sich die Dialektik des Begehrens in seiner Schamversion von Sehen und Gesehenwerden nicht als tödliche Vernichtungsdynamik vollziehen muss, sondern als Anerkennung des Begehrens kurativ verlaufen kann.



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