maligne neoplasien
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Rechtsmedizin ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
A. Wach ◽  
C. Faßbender ◽  
H. Ackermann ◽  
M. Parzeller

Zusammenfassung Hintergrund und Ziel der Arbeit In Deutschland vollzieht sich ein stetiger demografischer Wandel, welcher zu einer zunehmenden Alterung der Gesellschaft führt. Ziel der Arbeit war die Analyse der natürlichen Todesfälle mit einem Sterbealter ≥ 65 Jahre, da die gesundheitliche Vulnerabilität dieser Altersgruppe an Bedeutung gewinnt. Material und Methoden Retrospektiv wurden die Obduktionsgutachten aller natürlichen Todesfälle der ≥ 65-Jährigen im Institut der Rechtsmedizin des Universitätsklinikums der Goethe-Universität Frankfurt am Main in einem Zeitvergleich (Zeitraum I: 2000–2002; Zeitraum II: 2013–2015) ausgewertet. Ergebnisse In den Zeiträumen I und II wurden insgesamt 1206 Obduktionen in dieser Altersgruppe ermittelt. Davon wiesen 404 (33,5 %) eine nichtnatürliche Todesart auf, in 39 Fällen (3,2 %) lag eine Kombination aus natürlichem und nichtnatürlichem Tod vor, und in 94 Fällen (7,8 %) war die Todesart unklar. Die Mehrheit (n = 669; 55,5 %) verstarb an einer natürlichen Todesart. Die größte Gruppe davon (n = 350; 52,3 %) betraf kardiale Todesursachen, gefolgt von 132 (19,7 %) respiratorischen und 47 (7,0 %) abdominellen Todesursachen. Zudem lagen 37 (5,5 %) maligne Neoplasien, 37 (5,5 %) sonstige natürliche Todesursachen, 33 (4,9 %) Rupturen großer Gefäße und 33 (4,9 %) zerebrale Todesursachen vor. Im Vergleich der Zeiträume I und II fiel eine signifikante Abnahme der kardialen Todesursachen auf. Es kam insbesondere zu einer signifikanten Abnahme der hochgradigen bis verschließenden Koronarsklerosen. Zwischen beiden Geschlechtern zeigten sich signifikante Unterschiede. So wiesen Männer signifikant mehr Bypässe, Stents und Herznarben auf und erlitten ca. 10 Jahre vor den Frauen einen Myokardinfarkt. Diskussion/Schlussfolgerung Die Ergebnisse decken sich größtenteils mit der Literatur. Die Abnahme kardialer Todesursachen könnte auf eine zunehmend bessere medizinische Versorgung und eine signifikant zunehmende Implantationsrate von Stents zurückzuführen sein. Die Rolle der forensischen Gerontologie wird –gerade in Pandemiezeiten– zunehmend an Bedeutung gewinnen.



2017 ◽  
Vol 155 (06) ◽  
pp. 716-726 ◽  
Author(s):  
Sebastian Koob ◽  
Michael Kehrer ◽  
Andreas Strauss ◽  
Viktor Janzen ◽  
Dieter Wirtz ◽  
...  

ZusammenfassungMaligne Neoplasien sind in Deutschland nach den kardiovaskulären Erkrankungen weiterhin die zweithäufigste Todesursache. Obwohl sich die 5-Jahres-Überlebensraten der meisten malignen Tumoren in Deutschland in den letzten 30 Jahren signifikant verbessert haben, gilt eine ossäre Metastasierung mit wenigen Ausnahmen weiterhin als Zeichen der Inkurabilität. Neben den seltenen primären Knochentumoren macht die Behandlung von ossären Absiedlungen von Karzinomen einen großen Teil der tumororthopädischen Tätigkeit aus, die zudem eine enge interdisziplinäre Abstimmung mit der inneren Medizin, Radiologie und der entsprechenden Fachdisziplin der zugrunde liegenden Entität erfordert. Durch die Fortschritte in der onkologischen Therapie des Primärtumors wird z. T. ein sehr langes Überleben erreicht, sodass das Management von SRE („skeletal related events“) auch bei palliativen Situationen an Relevanz gewinnt. Die vorliegende Übersichtsarbeit geht in ihrem 1. Teil auf der Grundlage einer aktuellen selektiven Literaturübersicht auf die zuvor erwähnten pathophysiologischen Zusammenhänge der ossären Metastasierung ein und stellt im Folgenden einzelne Diagnostika und deren Relevanz dar.



2014 ◽  
Vol 34 (02) ◽  
pp. 90-98
Author(s):  
F. Hopf ◽  
S. Müller ◽  
B. Kölbel ◽  
V. Krenn

ZusammenfassungIn dieser Übersichtsarbeit wird die histopathologische, immunhistochemische und molekularpathologische Differenzialdiagnostik von neoplastischen und nicht neoplastischen Gelenkerkrankungen dargestellt. Methodisch basiert diese Diagnostik auf konventionellen enzymhistochemischen und immunhistochemischen Färbungen von Formalin-fixierten und Paraffin-eingebetteten Materialien, wie sie in der Routinediagnostik bearbeitet werden und auch für molekulare Diagnoseverfahren einsetzbar sind. Gemäß des Gelenkpathologie-Algorithmus erfolgt die Aufgliederung in neoplastische und entzündliche Erkrankungen. Die wichtigsten neoplastischen Gelenkerkrankungen mit Synovialisbezug umfassen folgende benigne und maligne Neoplasien: Den tenosynovialen Riesenzelltumor (sogenannter PVNS), das intrasynoviale Lipom, das intrasynoviale oder periartikuläre Hämangiom, die synoviale Chondromatose, das Sehnenscheidenfibrom, den allerdings zumeist nicht artikulär lokalisierten solitären fibrösen Tumor (SFT). Die wichtigsten malignen Erkrankungen beinhalten das allerdings nicht notwendigerweise artikulär lokalisierte Synovialsarkom und das skelettale bzw. extraskelettale Ewing-Sarkom. Die histopathologische Differenzialdiagnostik umfasst zusätzlich entzündliche Erkrankungen: Das Spektrum granulomatöser Reaktionen, der Kristallarthropathien, der spezifischen und nicht spezifischen Infektionen sowie der chronischen Synovialitiden, die anhand des Synovialitis-Scores klassifiziert werden.



2012 ◽  
Vol 229 (05) ◽  
pp. e15-e31
Author(s):  
E. Bertelmann ◽  
K. Erb ◽  
C. Mai ◽  
M. Khan
Keyword(s):  


2012 ◽  
Vol 2 (02) ◽  
pp. 151-165
Author(s):  
E. Bertelmann ◽  
K. Erb ◽  
C. Mai ◽  
M. Khan
Keyword(s):  


2011 ◽  
Vol 49 (03) ◽  
pp. 357-368 ◽  
Author(s):  
C. Jenssen ◽  
C. Dietrich ◽  
E. Burmester
Keyword(s):  


Der Urologe ◽  
2009 ◽  
Vol 48 (12) ◽  
pp. 1443-1451 ◽  
Author(s):  
H. Heynemann ◽  
A. Hamza ◽  
S. Wagner ◽  
R. Hoda ◽  
A. Schumann ◽  
...  
Keyword(s):  


Praxis ◽  
2009 ◽  
Vol 98 (18) ◽  
pp. 1027-1031
Author(s):  
Schrofer ◽  
Villiger ◽  
Cathomas

Hintergrund: Mehrfach-Malignome (Definition: drei oder mehr maligne Neoplasien unterschiedlicher Tumorentitäten beim selben Patienten), können – abgesehen von einer denkbaren zufälligen Häufung – im Rahmen von hereditären Tumorsyndromen, bei chronischer Toxinexposition, bei Immundefizienz oder als Sekundärtumoren nach vorausgegangener Malignomtherapie (Radio- und/oder Chemotherapie) auftreten. Fallbericht: Wir präsentieren den Fall einer aktuell beschwerdefreien Patientin mit im Verlauf von 30 Jahren vier manifesten Malignomen: Malignes Melanom (1976), Liposarkom (1983), Appendix-Karzinom (2006) und follikuläres Lymphom (2006). Diskussion: Es erstaunt nicht nur die Tumorvielfalt, sondern insbesondere auch das rezidivfreie Langzeitüberleben der ehemals generalisierten Haut- und Weichteilmalignome (malignes Melanom und Liposarkom). Die Vollremission in Bezug auf diese beiden Malignome ist durch die durchgeführten Therapien (wiederholte Tumorresektionen, Chemotherapie mit Ifosfamid) schwer zu erklären. Das nach über 20 Jahren manifeste follikuläre Lymphom kann als Sekundärmalignom nach Chemotherapie betrachtet werden. Es werden Überlegungen zur Pathogenese von Mehrfachtumoren (Tumorigenizität) angestellt.



2007 ◽  
pp. 921-929
Author(s):  
Ulrich-Frank Pape ◽  
Thomas Berg ◽  
Bertram Wiedenmann
Keyword(s):  


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