psychologische behandlung
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2020 ◽  
Vol 71 (4) ◽  
pp. 372-383
Author(s):  
Beate Wimmer-Puchinger ◽  
Hilde Wolf ◽  
Anne Klimesch

Zusammenfassung. Die Möglichkeiten der professionellen Psychologie im Gesundheitssystem in Österreich werden wesentlich durch die legistischen Rahmenbedingungen und die Finanzierungsmodi ihrer Leistungen bestimmt. Das erste Psychologengesetz, 1990, ermöglichte einen umfangreichen Titelschutz und Behandlungserlaubnis. Das Psychologengesetz 2013 regelte Qualitätsstandards und höhere Ausbildungsanforderungen. Das österreichische Dilemma besteht im gesetzlichen Splitting der psychologischen und psychotherapeutischen Tätigkeiten. Während klinische Psycholog_innen in allen medizinischen Fächern österreichweit in Krankenanstalten etablierter Bestandteil der Behandlungsteams sind, ist die klinisch-psychologische Behandlung extramural als Kassenleistung nicht vorgesehen. Um das Tätigkeitsspektrum und die Situation der Psycholog_innen zu ermitteln, wird fünfjährig eine Mitgliederbefragung des Berufsverbandes österreichischer Psycholog_innen (BÖP) durchgeführt. Die Ergebnisse der Befragung von 1.034 Mitgliedern im Jahr 2019 zeigen einen hohen Anteil an Mitgliedern aus dem Fachbereich Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie, viele davon sind sogar mehrfachqualifiziert. Erfreulich wenig Kolleg_innen sind arbeitssuchend. Der BÖP ist Auftragnehmer von diversen gesellschafts- und gesundheitspolitisch relevanten, flächendeckenden Maßnahmen des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (Sozialministerium) wie zum Beispiel die klinisch Psychologische Betreuung von arbeitslosen Personen sowie klinisch-psychologische Interventionen für belastete pflegende Angehörige. Um auf die Bedeutung guter und ausreichender psychischer Versorgung aufmerksam zu machen, initiierte der BÖP eine Open Petition, die rund 30.000 Unterstützer_innen aus diversen Gesundheitsberufen wie Medizin, Psychologie und Psychotherapie erreichte (Stand April 2020). Ziel ist es einen Masterplan für eine bessere psychische Versorgung in Österreich zu entwickeln. Dies erscheint angesichts der Prognose der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organisation, WHO), dass psychische Erkrankungen und besonders Depressionen die zukünftigen Top-Belastungen der Gesellschaft sein werden, als eine Notwendigkeit.



Author(s):  
Beate Herpertz-Dahlmann ◽  
Michael Simons




2017 ◽  
pp. 505-525
Author(s):  
Günther Fritsche ◽  
Jule Frettlöh


2016 ◽  
Vol 17 (04) ◽  
pp. 42-45
Author(s):  
Günther Fritsche


2015 ◽  
Vol 34 (08) ◽  
pp. 607-610 ◽  
Author(s):  
B. Meyer ◽  
M. N. Landgraf ◽  
R. Ruscheweyh ◽  
F. Ebinger ◽  
A. Straube ◽  
...  

ZusammenfassungZur psychologischen Behandlung von Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen bieten sich mehrere hocheffektive Therapieverfahren an. Neben Beratung und Entspannung können Biofeedbackverfahren, operante Schmerzbehandlung, Schmerzbewältigung und kognitive Verhaltenstherapie angewendet werden. Dazu kommen multimodale Verfahren, die aus Kombinationen dieser Einzelbehandlungen und physiotherapeutischen Verfahren bestehen. Diese Behandlungsansätze können Verbesserungen von bis zu 50%, in Kombination bis zu 75% bewirken. Damit sind diese Verfahren hocheffektiv, deren Wirkung vergleichbar mit der von Schmerzmedikamenten und sollten bei der Behandlung von kindlichen Kopfschmerzen berücksichtigt werden.





Pädiatrie ◽  
2014 ◽  
pp. 1829-1832
Author(s):  
Beate Herpertz-Dahlmann ◽  
Michael Simons


2014 ◽  
Vol 33 (04) ◽  
pp. 278-284 ◽  
Author(s):  
S. Moritz ◽  
T. Berger ◽  
J. P. Klein

ZusammenfassungInternetbasierte psychologische Behandlung gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird intensiv beforscht. Vorteile dieser Form der Behandlung sind die leichte Verfügund Vervielfältigbarkeit. Grenzen werden beispielsweise in Krisensituationen der Patienten erreicht. Internetbasierte psychologische Interventionen werden eingeteilt nach der Intensität des therapeutischen Kontaktes, dem zugrunde liegenden Therapieansatz und der medialen Gestaltung der Intervention. Es liegen zahlreiche Studien und Metaanalysen zur Wirksamkeit internetbasierter psychologischer Behandlungen bei Angststörungen und Depression vor. Allerdings wurden die meisten Studien bei selbstselegierten Patientenstichproben außerhalb der Routineversorgung durchgeführt. Bei diesen Patienten haben sich insbesondere internetbasierte Interventionen, die einen therapeutischen Kontakt beinhalten (z. B. therapeutengeleitete Selbsthilfeprogramme), in vielen Studien als wirksam erwiesen. In Zukunft sollte vermehrt der Einsatz internetbasierter Interventionen in der Routineversorgung erforscht werden.



2013 ◽  
Vol 23 (3) ◽  
pp. 149-159 ◽  
Author(s):  
Jan Philipp Klein ◽  
Thomas Berger


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