Kritisch Kranker
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(FIVE YEARS 41)

H-INDEX

4
(FIVE YEARS 3)

Author(s):  
Julie Gröne ◽  
Jasmin Wagner ◽  
Christopher Lotz ◽  
Elisabeth Haller ◽  
Tobias Skazel ◽  
...  

ZusammenfassungAm 14.03.2020 wurde eine erste bayernweite Ausgangsbeschränkung verhängt und der Hochschullehrbetrieb in seiner bekannten Form drastisch eingeschränkt. Für Intensivmediziner und Anästhesisten ergab sich vielerorts durch die außergewöhnliche Inanspruchnahme bei der Behandlung kritisch kranker Patienten und die Neustrukturierung und Aufrechterhaltung des Lehrbetriebs ein besonderes Spannungsfeld. Wir berichten über die Neuausrichtung des Seminars Anästhesie in einem online abgehaltenen Flipped Classroom und die Entwicklung hin zu einem Hybridmodell. Es konnte so unter schwierigen Rahmenbedingungen eine gleichwertige Wissensvermittlung gewährleistet und gleichzeitig das Lehrkonzept weiterentwickelt werden.


Author(s):  
M. Michael ◽  
B. Kumle ◽  
M. Pin ◽  
G. Michels ◽  
N. Hammer ◽  
...  

ZusammenfassungIm Rahmen des nichttraumatologischen Schockraummanagements zur Versorgung kritisch kranker Patienten werden akute Störungen der Vitalfunktionen rasch detektiert und behandelt. Beim „primary survey“ (Erstversorgung) dient das etablierte ABCDE-Schema der strukturierten Untersuchung aller relevanten Vitalparameter. Akute Störungen werden hierbei unmittelbar detektiert und therapiert. „C-Probleme“ stellen den größten Anteil der ABCDE-Störungen bei nichttraumatologischen Schockraumpatienten dar und zeichnen sich durch eine hämodynamische Instabilität infolge hypovolämischer, obstruktiver, distributiver oder kardiogener Schockformen aus. Abhängig von den lokalen Versorgungsstrukturen umfasst die nichttraumatologische Schockraumversorgung hierbei auch die Stabilisierung von Patienten mit akutem Koronarsyndrom oder nach prähospitaler Reanimation (Cardiac Arrest Center).


Der Notarzt ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Matthias Lange ◽  
Sarah Schuhmacher ◽  
Yannick Figura ◽  
Axel Heep ◽  
Ulf Guenther ◽  
...  

Zusammenfassung Einleitung Die Versorgung von kritisch kranken Neugeborenen und Kindern stößt seit Langem an ihre kapazitären Grenzen. Eine flächendeckende Versorgung – insbesondere im ländlichen Raum – ist nicht durchgehend gewährleistet. Methodik In einer Onlineumfrage hat die Kinderklinik der Universität Oldenburg kooperierende Geburts- und Kinderkliniken kontaktiert, um die Versorgung pädiatrischer Patienten in Notfallsituationen und während eines Transportes näher zu analysieren. Gefragt wurde nach der Zufriedenheit der kooperierenden Kliniken mit dem regional zuständigen, maximalversorgenden Zentrum sowie nach Verbesserungswünschen in der Zusammenarbeit. Ergebnis Alle 15 angeschriebenen Kliniken haben geantwortet, ein Fragebogen war nicht vollständig beantwortet. Es stellt sich heraus, dass ein relevanter Bedarf bezüglich des Schulungsangebots wie auch der Wunsch nach einer Verbesserung der Versorgung, z. B. mittels Telemedizin in Akutsituationen, bestehen. Weiter zeigt sich der Wunsch, dass der Transport dieser speziellen Patientenklientel idealerweise durch spezielle pädiatrisch/neonatologische Teams durchgeführt werden sollte. Schlussfolgerung Zur Verbesserung der Versorgung kritisch kranker Neugeborener und Kinder sollte eine regelmäßige Schulung des betreuenden Personals im Umgang mit kritischen, lebensbedrohlichen Situationen verpflichtend sein. Außerdem gilt es, überregionale Zentren, die in der überwiegenden Anzahl der Fälle den Transport auf neonatologische oder pädiatrische Intensivstationen durchführen, zu stärken und deren personelle und materielle Ausstattung zu optimieren.


2021 ◽  
Author(s):  
R Winzer ◽  
R Martin ◽  
D Kaiser ◽  
J Baldus ◽  
S Hoberück ◽  
...  
Keyword(s):  

2020 ◽  
Vol 224 (06) ◽  
pp. 329-330

MRT-kompatible Inkubatoren ermöglichen die MRT-Untersuchung Frühgeborener und kritisch kranker Neugeborener unter kontrollierten Umgebungsbedingungen. Inwiefern beeinflusst die Nutzung dieser Inkubatoren die Bildqualität sowie den diagnostischen Wert der zerebralen Untersuchung? Diese und andere Fragen beantworten Wissenschaftler von der Universität Jena mithilfe einer retrospektiven Studie.


intensiv ◽  
2020 ◽  
Vol 28 (06) ◽  
pp. 299-304
Author(s):  
Christian Lanfermann
Keyword(s):  

Patiententransporte zur Diagnostik oder in den OP sind Alltag auf einer Intensivstation. Jedoch ist der Transport kritisch kranker, beatmeter Patienten eine hochkomplexe und zeitaufwendige Aufgabe für das betreuende Team. Die Herausforderung besteht in der Wahrung der Patientensicherheit unter der kontinuierlichen Weiterführung bestehender Überwachungs- und Therapiemaßnahmen. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über Transporttraumata und die Möglichkeiten, diese zu reduzieren.


2020 ◽  
Vol 115 (8) ◽  
pp. 633-640
Author(s):  
P. Wohlfarth ◽  
◽  
P. Schellongowski

Zusammenfassung Intensivmediziner werden im Kontext der Versorgung von kritisch kranken Krebspatienten vor eine zunehmende Bandbreite spezifischer Herausforderungen gestellt. Neben einer adäquaten Therapiezielfindung umfasst diese die Versorgung des akuten respiratorischen Versagens (ARV) mit speziellen differenzialdiagnostischen Überlegungen, das Management immunologischer Nebenwirkungen innovativer Krebstherapien sowie eine Vielzahl an Krankheitsbildern, die ausschließlich bei Krebspatienten auftreten. Um diesen Herausforderungen gerecht werden zu können, widmet sich die Initiative „Intensive Care in Hematologic and Oncologic Patients (iCHOP)“ seit einigen Jahren diesen Themen. Unterstützt durch mehrere österreichische und deutsche Fachgesellschaften für Intensivmedizin, Hämatologie und Onkologie wurde kürzlich der „1. Konsens zur Versorgung kritisch kranker Krebspatienten“ mit Empfehlungen zum klinischen Management sowie infrastrukturellen und ausbildungsassoziierten Themen verfasst. Das Auftreten eines ARV steht bei kritisch kranken Krebspatienten seit jeher im Fokus der Forschung. Während die nichtinvasive Beatmung lange als Goldstandard der Therapie galt, zeigen hochqualitative Studien jedoch keine relevanten klinischen Vorteile dieser Techniken inklusive der High-flow-nasal-oxygen-Therapie im Vergleich zur konventionellen Sauerstofftherapie. Hingegen rückt eine nichtgeklärte Ätiologie des ARV als einziger potenziell modifizierbarer Risikofaktor in den Fokus. Dementsprechend sind evidenzbasierte und rigoros angewendete Diagnosealgorithmen bei diesen Patienten von eminenter Bedeutung. Des Weiteren stellen das Erkennen und das Management der immer häufiger vorkommenden vielgestaltigen immuntherapieassoziierten Toxizität Intensivmediziner vor zunehmende Herausforderungen.


2020 ◽  
Vol 9 (3) ◽  
pp. 213-216
Author(s):  
Traugott Roser ◽  
Simon Peng-Keller ◽  
Thomas Kammerer ◽  
Isolde Karle ◽  
Kerstin Lammer ◽  
...  

ZusammenfassungSpiritual Care bleibt auch in Zeiten der Pandemie des Coronavirus ein wesentlicher Bestandteil der Betreuung kritisch kranker und sterbender Patienten und ihrer Familienangehörigen. Angesichts gesteigerter Sicherheitsbestimmungen mit eingeschränktem Zugang und erheblichen Belastungen für alle Mitarbeitenden im Gesundheitswesen müssen Seelsorger klären, wie sie zu einer ganzheitlichen Versorgung von Patienten, Familienmitgliedern und Mitarbeitern beitragen können, ohne die Selbstsorge und die Sorge für die eigene Gesundheit zu vernachlässigen. Fragen der Kommunikation, z. T. mit technischen Hilfsmitteln, der Durchführung von Ritualen, einschließlich der Versorgung von Toten und der Begleitung trauernder Familienmitglieder werden diskutiert. Existenzieller Belastung bei Angehörigen der Gesundheitsberufe können Seelsorgende mit Angeboten begegnen. Besonderes Augenmerk verlangen Seelsorge und Spiritual Care in Pflegeeinrichtungen sowie ethische Fragen der Entscheidungsfindung bei Triage.


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