iatrogene schädigung
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Praxis ◽  
2021 ◽  
Vol 110 (12) ◽  
pp. 673-680
Author(s):  
Carina E. M. Pothmann ◽  
Inga S. Besmens ◽  
Esin Rothenfluh ◽  
Marco Guidi ◽  
Maurizio Calcagni ◽  
...  

Zusammenfassung. Neuropathischen Schmerzen im Bereich des Handgelenks und der Hand können verschiedenste Ätiologien zugrunde liegen. Mögliche Ursachen umfassen Trauma, iatrogene Schädigung, lokale periphere Kompression, Nerventumoren sowie Systemerkrankungen. Anhaltende Beschwerden führen mitunter zu Chronifizierung und Invalidität und stellen einen starken Einschnitt in die Lebensqualität und die Arbeitsfähigkeit der Betroffenen dar. Eine präzise Diagnostik ist der Schlüssel zu einer adäquaten Therapie mit möglichst zufriedenstellendem funktionellem Ergebnis. Ein interdisziplinärer und multimodaler Approach hat sich bewährt. Diese Übersichtsarbeit gibt einen Einblick in Diagnostik und Therapie von Pathologien, die für neuropathische Schmerzen im Bereich des Handgelenks und der Hand verantwortlich sein können.



Phlebologie ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Deborah Schmitz ◽  
Justus P. Beier ◽  
Anja M. Boos

ZusammenfassungDas Lymphgefäßsystem ist essenziell für den Rücktransport interstitieller Flüssigkeit aus dem Gewebe zurück in den Blutkreislauf. Bei Störungen des komplexen Netzwerkes kommt es zur Ausbildung von Ödemen und der Ansammlung und Ablagerung von Proteinen und Lipiden in der betroffenen Region. Obwohl das Lymphsystem schon seit Jahrhunderten Gegenstand der Forschung ist, haben lymphologische Krankheitsbilder wie das Lymphödem als mögliche Folge onkologischer Therapien erst in den vergangenen Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen. So liegt die Inzidenz des sekundären Lymphödems, das durch traumatische, infektiöse oder iatrogene Schädigung auftritt, zwischen 0,13 und 2 % und betrifft meist Frauen. Auch das davon abzugrenzende Lipödem ist in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Beide Erkrankungen können mit einer schmerzhaften Umfangsvermehrung, einer beruflichen und alltäglichen Einschränkung und einer Reduktion der Lebensqualität einhergehen. Neben der klinischen Untersuchung und Anamnese gewinnen neue bildgebende Verfahren eine zunehmende Bedeutung zur Verbesserung der Diagnosestellung, Stadieneinteilung und Therapieplanung, wenngleich immer noch oftmals Monate bis Jahre bis zur korrekten Diagnosestellung vergehen. Während konservative Therapiemethoden wie die komplexe physikalische Entstauungstherapie weiterhin die Grundlage der Behandlung bilden, kommen zunehmend auch operative Verfahren bei der Therapie des Lymphödems zum Einsatz. Hierbei unterscheidet man die reduzierenden Verfahren, die hauptsächlich auf die Symptomreduktion abzielen, von den rekonstruktiven Verfahren zur Wiederherstellung des Lymphsystems mittels mikrochirurgischer Techniken. Nachfolgend werden verschiedene operative Therapiemöglichkeiten in der Lymphologie dargestellt.



2021 ◽  
Author(s):  
F. von der Helm ◽  
J. Reuter ◽  
L. Adolf-Lisitano ◽  
E. Mayr ◽  
S. Förch

Zusammenfassung Einleitung Die Therapie der Humerusschaftfraktur ist vielfältig und oft problematisch. Neben der konservativen Therapie konkurrieren Marknagel- und Plattenosteosynthese miteinander; bislang existiert kein Goldstandard. Aus biomechanischen Überlegungen bieten sich für die Versorgung von Spiralfrakturen additive Cerclagen an. Die Argumente gegen deren Verwendung sind zum einen die Gefahr von Radialisläsionen, zum anderen eine mutmaßliche Störung der Fragmentdurchblutung. Ziel dieser  Studie ist die Analyse sekundärer Radialisläsionen bei der Anwendung additiver, limitiert invasiver Cerclagen bei der antegraden Nagelosteosynthese von Humerusschaftfrakturen. Methodik In dieser retrospektiven Studie erfolgen die klinische und die neurologische Untersuchung von 102 Patienten, welche im Zeitraum von 5 Jahren bei einer Humerusschaftfraktur operativ versorgt wurden. Insgesamt wurden zur Marknagelosteosynthese 193 Cerclagen durch einen limitiert invasiven Zugang eingebracht. Ergebnisse und Schlussfolgerung Bei 4 Patienten (3,9 %) zeigte sich eine sekundäre Radialisläsion im Rahmen der operativen Stabilisierung. Die neurophysiologische und neurosonographische Untersuchung zeigten in keinem Fall eine Kompromittierung des Nerven durch Einschlingen oder gar Durchtrennung durch die additive Cerclage. Zwei Nervenläsionen erholten sich innerhalb von 3 bzw. 6 Monaten spontan. In den anderen 2 Fällen konnte der Verlauf aufgrund eines Exitus letalis nicht über 12 Monate dokumentiert werden. Mit 3,9 % der iatrogenen Radialisläsionen liegt die Rate an Nervenläsionen im unteren Bereich dessen, was in der Literatur für die operative Therapie von Humerusschaftfrakturen beschrieben wird (3–12 %). Durch die limitiert invasive, additive Cerclage ergibt sich somit kein erhöhtes Risiko für die iatrogene Schädigung des N. radialis.



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