kongenitale defekte
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2021 ◽  
Vol 49 (04) ◽  
pp. 275-280
Author(s):  
André Bernick ◽  
Jennifer Nieth ◽  
Axel Wehrend

ZusammenfassungDie Urachusfistel ist eine Nabelerkrankung des neugeborenen Fohlens. Ätiologisch bleibt entweder der Schluss des Urachus nach der Geburt aus (Urachus persistens) oder der Urachus war bereits geschlossen und öffnet sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder (Urachus patens). Häufige Ursachen für eine Urachusfistel sind kongenitale Defekte, das Abreißen des Nabelstrangs oberhalb der Prädilektionsstelle, Traumata, erhöhter intravesikaler oder abdominaler Druck und Nabelinfektionen. Die Urachusfistel wird des Öfteren bei prämaturen oder lebens- und immunschwachen Fohlen beobachtet. Hengstfohlen sind häufiger betroffen als Stutfohlen. Erkrankte Fohlen zeigen entweder direkt nach der Geburt (Urachus persistens) oder meist 7–14 Tage post natum (Urachus patens) typische klinische Symptome wie Harnträufeln während der natürlichen Miktion oder Harnabsatz im Strahl über den Hautnabel sowie eine feuchte Nabelumgebung. Die Diagnose lässt sich i. d. R. eindeutig stellen. Typische labordiagnostische Befunde sind für die Urachusfistel nicht beschrieben. Konservative Therapieversuche mittels Verödung, Kauterisation oder Kryochirurgie können erfolgen, solange keine entzündlichen Veränderungen des Urachus und der übrigen Nabelstrukturen vorliegen und das Urachuslumen bis zu 6 mm beträgt. Eine Nabelresektion ist dann indiziert, wenn ein sehr weites Urachuslumen, eine begleitende Nabelinfektion oder eine Sepsis vorliegt oder wenn sich nach 5–7 Tagen konservativer Behandlungsdauer kein Therapieerfolg einstellt. In den meisten Fällen besteht eine gute Prognose, doch können Komplikationen wie Nabelentzündungen, streuende Infektionen und sekundäre Gelenkerkrankungen die Prognose erheblich verschlechtern.



2003 ◽  
Vol 31 (01) ◽  
pp. 17-22
Author(s):  
I. Schneider ◽  
H. Neu ◽  
M. Schneider

ZusammenfassungZiel der Studie war, die Exaktheit der konventionellen Untersuchungsverfahren (klinische Untersuchung, Elektrokardiographie und Röntgenuntersuchung) in der Diagnostik von kongenitalen Herzerkrankungen des Hundes zu prüfen. Eine Gesamtzahl von 132 Junghunden (≤ 2 Jahre) mit dem Verdacht auf eine kongenitale Herzerkrankung wurde in diese dreijährige Studie aufgenommen. Anhand von Anamnese, klinischer Untersuchung, Elektrokardiogramm-Auswertung und Röntgenuntersuchung wurden eine oder mehrere Herzmissbildungen diagnostiziert bzw. ausgeschlossen. Diese Resultate wurden mit den Ergebnissen einer echokardiographischen und Doppler-echokardiographischen Untersuchung verglichen. Bei 24/132 Hunden war keine Missbildung vorhanden. Die Sensitivität und Spezifität für den sicheren Ausschluss einer Missbildung mittels der konventionellen Untersuchungsverfahren war 8% bzw. 100%. Bei 108 Hunden wurden mittels Ultraschall insgesamt 132 kongenitale Defekte festgestellt. Von diesen wurden 86 (65%) in der konventionellen Untersuchung richtig erkannt und 46 (35%) übersehen. Bei 15 Fällen wurde eine falsche Diagnose gestellt. Die häufigsten Missbildungen und die Sensitivität bzw. Spezifität der konventionellen Untersuchung waren: Aortenstenose, 53 Fälle (77% bzw. 89%); Pulmonalstenose, 42 Fälle (43% bzw. 100%); persistie-render Ductus arteriosus, 17 Fälle (100% bzw. 100%) und Mitralklappendysplasie mit Insuffizienz, neun Fälle (33% bzw. 98%). Korrekt erkannt wurden bei den weniger häufigen Missbildungen zwei von vier Trikuspidalklappendysplasien mit Insuffizienz, zwei von vier Atriumseptumdefekten, zwei von zwei Ventrikelseptumdefekten, eine von einer Fallot-Tetralogie sowie null von einer Mitralklappendysplasie mit Stenose.



1978 ◽  
pp. 316-333
Author(s):  
Joseph G. Chusid ◽  
Karl Heinz Mauritz ◽  
Angelika Mauritz
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1964 ◽  
Vol 1 (4) ◽  
pp. 315-317
Author(s):  
A.D. McDonald
Keyword(s):  




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